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	<title>Bas&#124;se&#124;na Blog &#187; Unterwegs</title>
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		<title>9/11</title>
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		<comments>http://blog.bassena.org/2011/09/11/911/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 18:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zufall wollte es, dass ich heute vor genau zehn Jahren mit einer Gruppe von Freunden und Studienkollegen auf Urlaub in New York war. Die folgenden Bilder, und weitgehend unver&#228;ndert auch die Texte, stammen aus dem Backup eines l&#228;ngst verschollenen Webalbums, das ich nach unserer Heimkehr f&#252;r meine Fotos erstellt hatte. Der heutige Jahrestag hat mich endlich dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zufall wollte es, dass ich heute vor genau zehn Jahren mit einer Gruppe von Freunden und Studienkollegen auf Urlaub in New York war. Die folgenden Bilder, und weitgehend unver&#228;ndert auch die Texte, stammen aus dem Backup eines l&#228;ngst verschollenen Webalbums, das ich nach unserer Heimkehr f&#252;r meine Fotos erstellt hatte. Der heutige Jahrestag hat mich endlich dazu bewogen, diese Erinnerungen dem Vergessen zu entrei&#223;en &#8211; auch dem eigenen &#8211; und euch hier von einem zehn Jahre j&#252;ngeren Ich schildern zu lassen, wie das &#8222;damals&#8220; war, aus seiner Sicht&#8230;</p>

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	<!-- Thumbnails -->
		
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/024.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Knapp 19 Stunden vor den Anschlägen. Touristen auf der Fähre von Ellis Island lassen sich vor dem Hintergrund der eindrucksvollen Skyline fotografieren. Es ist mein letztes Foto von den unversehrten Türmen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Vortag, 14:03" alt="Vortag, 14:03" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_024.jpg" width="200" height="145" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Vortag, 14:03</span>
			<span>Knapp 19 Stunden vor den Anschlägen. Touristen auf der Fähre von Ellis Island lassen sich vor dem Hintergrund der eindrucksvollen Skyline fotografieren. Es ist mein letztes Foto von den unversehrten Türmen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/038.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Für diesen Tag hatten wir einen Besuch an der Börse geplant und uns war geraten worden, möglichst zeitig hinzugehen.
&lt;p&gt;
Dieses Bild bot sich uns, nachdem wir die Subway an der Haltestelle Wall Street verlassen hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Ahnung, was 18 Minuten zuvor geschehen war." class="shutterset_set_13" >
								<img title="11. 9. 09:03 - Rauch" alt="11. 9. 09:03 - Rauch" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_038.jpg" width="200" height="323" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">11. 9. 09:03 - Rauch</span>
			<span>Für diesen Tag hatten wir einen Besuch an der Börse geplant und uns war geraten worden, möglichst zeitig hinzugehen.
<p>
Dieses Bild bot sich uns, nachdem wir die Subway an der Haltestelle Wall Street verlassen hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Ahnung, was 18 Minuten zuvor geschehen war.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/039.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Nicht zu sehen ist das Glitzern tausender kleiner Lichtpunkte in dieser Wolke. Es ähnelte stark jenen Bildern, die man von amerikanischen Konfetti-Paraden im Kopf hat.
&lt;p&gt;
Im allerersten Moment hielten wir daher auch eine größere Feier oder Werbeaktion für möglich." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag" alt="09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_039.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag</span>
			<span>Nicht zu sehen ist das Glitzern tausender kleiner Lichtpunkte in dieser Wolke. Es ähnelte stark jenen Bildern, die man von amerikanischen Konfetti-Paraden im Kopf hat.
<p>
Im allerersten Moment hielten wir daher auch eine größere Feier oder Werbeaktion für möglich.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/040.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Es war ein dumpfer Knall zu hören. Am Hochhaus vor uns, das uns den Blick verstellte, war zu sehen, wie die Fensterscheiben erzitterten. Leute begannen, selbst hier - ca. 500 m vom WTC entfernt - zu laufen. Hier verlor ich auch meine Freunde aus den Augen. Die Situation beruhigte sich aber relativ schnell wieder." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II" alt="09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_040.jpg" width="200" height="273" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II</span>
			<span>Es war ein dumpfer Knall zu hören. Am Hochhaus vor uns, das uns den Blick verstellte, war zu sehen, wie die Fensterscheiben erzitterten. Leute begannen, selbst hier - ca. 500 m vom WTC entfernt - zu laufen. Hier verlor ich auch meine Freunde aus den Augen. Die Situation beruhigte sich aber relativ schnell wieder.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/041.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Minuten später wurden mir die glitzernden &quot;Konfetti&quot; zu dutzenden vor die Füße geweht. Es waren die Akten, Briefe und Notizen jener Menschen, die da oben gearbeitet hatten. 
&lt;p&gt;
Betroffen und entsetzt hielten einige Passanten die angekohlten Zettel in der Hand. Bis dahin hatte ich die Ereignisse fast wie in einem Film wahrgenommen. Nun war mit einem Mal die ohnehin geringe Distanz, der Abstand zum Geschehen auf ein kaum mehr erträgliches Maß reduziert. Schlagartig wurde mir bewusst, dass es hier nicht nur um das vordergründig sichtbare, brennende Gebäude aus Stahl ging - dass dort, wo diese Blätter herkamen, kaum jemand überlebt haben konnte, und viele andere Menschen sich in Lebensgefahr befinden mussten." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:04 - Dichter Qualm" alt="09:04 - Dichter Qualm" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_041.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:04 - Dichter Qualm</span>
			<span>Minuten später wurden mir die glitzernden "Konfetti" zu dutzenden vor die Füße geweht. Es waren die Akten, Briefe und Notizen jener Menschen, die da oben gearbeitet hatten. 
<p>
Betroffen und entsetzt hielten einige Passanten die angekohlten Zettel in der Hand. Bis dahin hatte ich die Ereignisse fast wie in einem Film wahrgenommen. Nun war mit einem Mal die ohnehin geringe Distanz, der Abstand zum Geschehen auf ein kaum mehr erträgliches Maß reduziert. Schlagartig wurde mir bewusst, dass es hier nicht nur um das vordergründig sichtbare, brennende Gebäude aus Stahl ging - dass dort, wo diese Blätter herkamen, kaum jemand überlebt haben konnte, und viele andere Menschen sich in Lebensgefahr befinden mussten.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/042.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Von Passanten auf der Straße ist zu erfahren, dass ein zweites Flugzeug in die Twin Towers geflogen ist. Ab da ist praktisch jedem klar, dass es sich um keinen Unfall handeln konnte." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:23 - Passanten" alt="09:23 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_042.jpg" width="200" height="149" />
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			<span style="font-weight:bold;">09:23 - Passanten</span>
			<span>Von Passanten auf der Straße ist zu erfahren, dass ein zweites Flugzeug in die Twin Towers geflogen ist. Ab da ist praktisch jedem klar, dass es sich um keinen Unfall handeln konnte.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/043.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Maiden Street, &lt;a href=&quot;http://g.co/maps/xzyu6&quot;&gt;etwa 800 Meter südöstlich&lt;/a&gt; vom WTC. Der brennende North Tower I. Links daneben der aufsteigende Rauch vom ebenfalls brennenden South Tower II - eine halbe Stunde vor seinem Einsturz. Auf Tower II befand sich auch die Aussichtsplattform, die wir drei Tage zuvor noch besucht hatten. Sie war zum Zeitpunkt der Anschläge noch für Touristen geschlossen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:23 - Twin Towers" alt="09:23 - Twin Towers" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_043.jpg" width="200" height="308" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:23 - Twin Towers</span>
			<span>Maiden Street, <a href="http://g.co/maps/xzyu6">etwa 800 Meter südöstlich</a> vom WTC. Der brennende North Tower I. Links daneben der aufsteigende Rauch vom ebenfalls brennenden South Tower II - eine halbe Stunde vor seinem Einsturz. Auf Tower II befand sich auch die Aussichtsplattform, die wir drei Tage zuvor noch besucht hatten. Sie war zum Zeitpunkt der Anschläge noch für Touristen geschlossen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/044.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Die Augen tausender Passanten und von Millionen Fernsehzuschauern sind inzwischen auf die brennenden Twin Towers gerichtet.
&lt;p&gt;
Nach diesem Bild habe ich ein freies Telefon gesucht, um nach Hause zu telefonieren, möglichst bevor dort die Nachricht von den Anschlägen eintrifft. Nach längerer Suche habe ich in der Eingangshalle eines Wolkenkratzers ein Telefon mit überschaubarer Warteschlange gefunden. Zuhause wusste noch niemand von den Ereignissen, der Schock war entsprechend groß.
&lt;p&gt;
Gerade als ich noch ein paar beruhigende Worte sprechen wollte - dass es jetzt eh vorbei sei und so - brach hinter mir ein Höllenlärm los. Ich drehte mich um, hin zu jenem Ausgang, der dem WTC zugewandt war und sah eine Horde Menschen in Panik auf die viel zu kleinen Drehtüren zustürmen - hinter ihnen eine gewaltige Staub- und Aschewolke. Daraufhin kürzte ich das Telefongespräch auf ein kurzes &quot;mir geht's gut, aber ich muss jetzt auflegen&quot; ab. In Wahrheit hatte ich meine Zweifel, ob es mir in absehbarer Zeit wirklich immer noch gut gehen würde.
&lt;p&gt;
Nachdem ich den ärgsten Andrang beim anderen Ausgang abgewartet hatte, ging ich zurück auf die Straße und versuchte in Erfahrung zu bringen, was eigentlich geschehen war. Von Passanten hörte ich, dass ein drittes Flugzeug in die Tower gekracht sei, 16 seien insgesamt entführt worden. Gerüchte, wie wir alle wissen, aber die Wahrheit war ohnehin kaum weniger schlimm. Ich starrte eine Zeit lang nur mehr auf die gewaltige Staubwolke, die jede Sicht versperrte und fürchtete, aus dieser undurchdringlichen Wand könne jeden Moment das nächste Flugzeug herabstürzen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:32 - Passanten" alt="09:32 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_044.jpg" width="200" height="182" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:32 - Passanten</span>
			<span>Die Augen tausender Passanten und von Millionen Fernsehzuschauern sind inzwischen auf die brennenden Twin Towers gerichtet.
<p>
Nach diesem Bild habe ich ein freies Telefon gesucht, um nach Hause zu telefonieren, möglichst bevor dort die Nachricht von den Anschlägen eintrifft. Nach längerer Suche habe ich in der Eingangshalle eines Wolkenkratzers ein Telefon mit überschaubarer Warteschlange gefunden. Zuhause wusste noch niemand von den Ereignissen, der Schock war entsprechend groß.
<p>
Gerade als ich noch ein paar beruhigende Worte sprechen wollte - dass es jetzt eh vorbei sei und so - brach hinter mir ein Höllenlärm los. Ich drehte mich um, hin zu jenem Ausgang, der dem WTC zugewandt war und sah eine Horde Menschen in Panik auf die viel zu kleinen Drehtüren zustürmen - hinter ihnen eine gewaltige Staub- und Aschewolke. Daraufhin kürzte ich das Telefongespräch auf ein kurzes "mir geht's gut, aber ich muss jetzt auflegen" ab. In Wahrheit hatte ich meine Zweifel, ob es mir in absehbarer Zeit wirklich immer noch gut gehen würde.
<p>
Nachdem ich den ärgsten Andrang beim anderen Ausgang abgewartet hatte, ging ich zurück auf die Straße und versuchte in Erfahrung zu bringen, was eigentlich geschehen war. Von Passanten hörte ich, dass ein drittes Flugzeug in die Tower gekracht sei, 16 seien insgesamt entführt worden. Gerüchte, wie wir alle wissen, aber die Wahrheit war ohnehin kaum weniger schlimm. Ich starrte eine Zeit lang nur mehr auf die gewaltige Staubwolke, die jede Sicht versperrte und fürchtete, aus dieser undurchdringlichen Wand könne jeden Moment das nächste Flugzeug herabstürzen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/045.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Acht Minuten nach Einsturz des South Tower II. Unvorstellbare Menschenmassen strömen weg vom Qualm, hin zu den Brücken, die den East River Richtung Brooklyn queren: der Brooklyn Bridge, der Manhattan Bridge und sogar zur mehrere Kilometer entfernten Williamsburg Bridge." class="shutterset_set_13" >
								<img title="10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn" alt="10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_045.jpg" width="200" height="160" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn</span>
			<span>Acht Minuten nach Einsturz des South Tower II. Unvorstellbare Menschenmassen strömen weg vom Qualm, hin zu den Brücken, die den East River Richtung Brooklyn queren: der Brooklyn Bridge, der Manhattan Bridge und sogar zur mehrere Kilometer entfernten Williamsburg Bridge.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/046.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="&quot;... aber hier stirbst du vielleicht!'&quot;, dachte ich bei mir. Das Bild ist qualitativ ziemlich schlecht. Trotzdem darf es hier auf keinen Fall fehlen, denn für mich verbinden sich damit jene Minuten, in denen ich reale Todesangst hatte:
&lt;p&gt;
Nach einem kilometerlangen Fußmarsch, vorbei an Brooklyn und Manhattan Bridge - Polizisten hatten davon abgeraten, diese Brücken zu nehmen - waren wir endlich bei der Williamsburg Bridge angelangt. Nun sind diese Brücken aber so hoch, dass selbst Ozeanriesen unter ihnen hindurchfahren können. Das bringt es mit sich, dass eine solche Brücke nicht am Flussufer beginnt, sondern schon weit über einen halben Kilometer vom Ufer entfernt. Viele hätten nur allzu gerne diesen Weg abgekürzt. Diese Möglichkeit schien ein Gerüst zu bieten, das für Restaurierungsarbeiten an einem der uferseitigen Stützpfeiler angebracht worden war. Es schien nicht abgesperrt zu sein und machte einen stabilen, sicheren Eindruck, außerdem hatten sich bereits zahlreiche Leute auf den Weg nach oben gemacht. Dies verleitete mich dazu, den Weg ebenfalls über dieses Gerüst abzukürzen.
&lt;p&gt;
Ein Riesenfehler wie sich schon wenige Stufen später herausstellte. Nach oben hin begann das Gerüst, das wohl nur für wenige Bauarbeiter und nicht hunderte Menschen ausgelegt war, immer mehr zu schwingen. Die Leute begannen unruhig zu werden. Aber es gab kein Zurück mehr, da immer mehr Menschen nachdrängten. Fast jeder behielt die Befestigungsbolzen im Auge.
&lt;p&gt;
Meine größte Angst war, dass die Menschen plötzlich in Panik geraten könnten. Diese Erschütterungen hätte die Konstruktion dann nie und nimmer ausgehalten. Weiter unten schrie ständig jemand &quot;move on!&quot;. Vorne ging's aber nur langsam weiter, weil auf der Brücke ein &quot;Loch&quot; überstiegen werden müsse - so hieß es von weiter oben. Auch das noch! Unweigerlich dachte ich an die Spalten zwischen den Richtungsfahrbahnen auf österreichischen Autobahnbrücken, wo schon einige Menschen abgestürzt waren.
&lt;p&gt;
Die schlimmsten Minuten waren jene, als ich ganz oben kurz vor dem Übergang zwischen Gerüst und Brückenpfeiler stand und vor mir nichts mehr weiter ging. Das rettende &quot;Ufer&quot; war im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah, aber auch die Schwingungen des Gerüsts waren hier am stärksten zu spüren.
&lt;p&gt;
Endlich ging's wieder voran. Der Moment, als ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, war für mich der befreiendste meines bisherigen Lebens. Auch das &quot;Loch&quot; stellte sich zum Glück nicht als klaffender Spalt heraus, sondern nur als eine ca. einen Meter tiefe Senke zwischen zwei Betonträgern.
&lt;p&gt;
Später am Abend fürchtete ich noch längere Zeit, dass das Gerüst in den Nachrichten vorkommen könnte. Gott sei Dank scheint die Konstruktion gehalten zu haben." class="shutterset_set_13" >
								<img title="11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ..." alt="11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ..." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_046.jpg" width="200" height="150" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ...</span>
			<span>"... aber hier stirbst du vielleicht!'", dachte ich bei mir. Das Bild ist qualitativ ziemlich schlecht. Trotzdem darf es hier auf keinen Fall fehlen, denn für mich verbinden sich damit jene Minuten, in denen ich reale Todesangst hatte:
<p>
Nach einem kilometerlangen Fußmarsch, vorbei an Brooklyn und Manhattan Bridge - Polizisten hatten davon abgeraten, diese Brücken zu nehmen - waren wir endlich bei der Williamsburg Bridge angelangt. Nun sind diese Brücken aber so hoch, dass selbst Ozeanriesen unter ihnen hindurchfahren können. Das bringt es mit sich, dass eine solche Brücke nicht am Flussufer beginnt, sondern schon weit über einen halben Kilometer vom Ufer entfernt. Viele hätten nur allzu gerne diesen Weg abgekürzt. Diese Möglichkeit schien ein Gerüst zu bieten, das für Restaurierungsarbeiten an einem der uferseitigen Stützpfeiler angebracht worden war. Es schien nicht abgesperrt zu sein und machte einen stabilen, sicheren Eindruck, außerdem hatten sich bereits zahlreiche Leute auf den Weg nach oben gemacht. Dies verleitete mich dazu, den Weg ebenfalls über dieses Gerüst abzukürzen.
<p>
Ein Riesenfehler wie sich schon wenige Stufen später herausstellte. Nach oben hin begann das Gerüst, das wohl nur für wenige Bauarbeiter und nicht hunderte Menschen ausgelegt war, immer mehr zu schwingen. Die Leute begannen unruhig zu werden. Aber es gab kein Zurück mehr, da immer mehr Menschen nachdrängten. Fast jeder behielt die Befestigungsbolzen im Auge.
<p>
Meine größte Angst war, dass die Menschen plötzlich in Panik geraten könnten. Diese Erschütterungen hätte die Konstruktion dann nie und nimmer ausgehalten. Weiter unten schrie ständig jemand "move on!". Vorne ging's aber nur langsam weiter, weil auf der Brücke ein "Loch" überstiegen werden müsse - so hieß es von weiter oben. Auch das noch! Unweigerlich dachte ich an die Spalten zwischen den Richtungsfahrbahnen auf österreichischen Autobahnbrücken, wo schon einige Menschen abgestürzt waren.
<p>
Die schlimmsten Minuten waren jene, als ich ganz oben kurz vor dem Übergang zwischen Gerüst und Brückenpfeiler stand und vor mir nichts mehr weiter ging. Das rettende "Ufer" war im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah, aber auch die Schwingungen des Gerüsts waren hier am stärksten zu spüren.
<p>
Endlich ging's wieder voran. Der Moment, als ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, war für mich der befreiendste meines bisherigen Lebens. Auch das "Loch" stellte sich zum Glück nicht als klaffender Spalt heraus, sondern nur als eine ca. einen Meter tiefe Senke zwischen zwei Betonträgern.
<p>
Später am Abend fürchtete ich noch längere Zeit, dass das Gerüst in den Nachrichten vorkommen könnte. Gott sei Dank scheint die Konstruktion gehalten zu haben.</span>
		</div>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/047.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Über dieses Gerüst bin ich später zufällig bei der Manhattan Bridge gestolpert. Es sieht exakt so aus wie jenes, über das wir gegangen waren - mal abgesehen davon, dass die Williamsburg Bridge etwas höher ist, und mithin ihre Gerüste ..." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Treppengerüst" alt="Treppengerüst" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_047.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Treppengerüst</span>
			<span>Über dieses Gerüst bin ich später zufällig bei der Manhattan Bridge gestolpert. Es sieht exakt so aus wie jenes, über das wir gegangen waren - mal abgesehen davon, dass die Williamsburg Bridge etwas höher ist, und mithin ihre Gerüste ...</span>
		</div>
	</div>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/048.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title=" " class="shutterset_set_13" >
								<img title="11:12 - Auf der Williamsburg Bridge" alt="11:12 - Auf der Williamsburg Bridge" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_048.jpg" width="200" height="156" />
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			<span style="font-weight:bold;">11:12 - Auf der Williamsburg Bridge</span>
			<span>&nbsp;</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/049.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Im Vordergrund die Manhattan Bridge, dahinter die Brooklyn Bridge. Zur gleichen Zeit fliehen auch über diese Brücken tausende Menschen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge" alt="Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_049.jpg" width="200" height="123" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge</span>
			<span>Im Vordergrund die Manhattan Bridge, dahinter die Brooklyn Bridge. Zur gleichen Zeit fliehen auch über diese Brücken tausende Menschen.</span>
		</div>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/050.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Knapp zwei Stunden nach dem Einsturz der Türme waren immer noch tausende Menschen auf dem Weg über die Brücken aus Downtown heraus unterwegs." class="shutterset_set_13" >
								<img title="12:20 - Manhattan Bridge" alt="12:20 - Manhattan Bridge" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_050.jpg" width="200" height="205" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">12:20 - Manhattan Bridge</span>
			<span>Knapp zwei Stunden nach dem Einsturz der Türme waren immer noch tausende Menschen auf dem Weg über die Brücken aus Downtown heraus unterwegs.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/051.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Auf einem Anlegesteg wenige hundert Meter südlich der Brooklyn Bridge." class="shutterset_set_13" >
								<img title="12:47 - Brooklyn, Blickrichtung Manhattan" alt="12:47 - Brooklyn, Blickrichtung Manhattan" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_051.jpg" width="200" height="150" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">12:47 - Brooklyn, Blickrichtung Manhattan</span>
			<span>Auf einem Anlegesteg wenige hundert Meter südlich der Brooklyn Bridge.</span>
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			<span style="font-weight:bold;">12:48</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/055.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="An fast jeder Straßenecke stand ein Auto mit laut aufgedrehtem Autoradio (die &lt;a title=&quot;MP3-Audiodatei: Autoradio 911&quot; href=&quot;/wp-content/uploads/audio/radio911.mp3&quot;&gt;Audioaufnahme&lt;/a&gt; unter dem Bild entstand hier).
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								<img title="13:16 - Brooklyn, Autoradio (Mitschnitt)" alt="13:16 - Brooklyn, Autoradio (Mitschnitt)" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_055.jpg" width="200" height="145" />
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			<span style="font-weight:bold;">13:16 - Brooklyn, Autoradio (Mitschnitt)</span>
			<span>An fast jeder Straßenecke stand ein Auto mit laut aufgedrehtem Autoradio (die <a title="MP3-Audiodatei: Autoradio 911" href="/wp-content/uploads/audio/radio911.mp3">Audioaufnahme</a> unter dem Bild entstand hier).
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/056.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Blick nach Süden, direkt in Richtung WTC. Normalerweise fließt hier dichter Verkehr, dreispurig in beide Richtungen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:00 - West Broadway, leere Straßen" alt="14:00 - West Broadway, leere Straßen" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_056.jpg" width="200" height="277" />
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			<span style="font-weight:bold;">14:00 - West Broadway, leere Straßen</span>
			<span>Blick nach Süden, direkt in Richtung WTC. Normalerweise fließt hier dichter Verkehr, dreispurig in beide Richtungen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/057.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Dreieinhalb Stunden nach dem Einsturz." class="shutterset_set_13" >
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			<span style="font-weight:bold;">14:00 - West Broadway</span>
			<span>Dreieinhalb Stunden nach dem Einsturz.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/058.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Nur noch Einsatzfahrzeuge sind hier unterwegs." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:10 - Avenue of the Americas/Church Street" alt="14:10 - Avenue of the Americas/Church Street" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_058.jpg" width="200" height="115" />
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			<span style="font-weight:bold;">14:10 - Avenue of the Americas/Church Street</span>
			<span>Nur noch Einsatzfahrzeuge sind hier unterwegs.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/059.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Ein Polizeibus passiert die Straßensperre." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:10 - Police Academy" alt="14:10 - Police Academy" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_059.jpg" width="200" height="203" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">14:10 - Police Academy</span>
			<span>Ein Polizeibus passiert die Straßensperre.</span>
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	</div>
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	<div id="ngg-image-557" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:100%;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/060.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Viele Leute können zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht glauben, dass die Twin Towers völlig eingestürzt sind. Einige denken, es seien &quot;nur&quot; die beschädigten Spitzen herunter gekommen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:15 - Passanten" alt="14:15 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_060.jpg" width="200" height="178" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">14:15 - Passanten</span>
			<span>Viele Leute können zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht glauben, dass die Twin Towers völlig eingestürzt sind. Einige denken, es seien "nur" die beschädigten Spitzen herunter gekommen.</span>
		</div>
	</div>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/061.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Noch tagelang wird man Rauch aus den Trümmern des WTC aufsteigen sehen." class="shutterset_set_13" >
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			<span style="font-weight:bold;">14:18</span>
			<span>Noch tagelang wird man Rauch aus den Trümmern des WTC aufsteigen sehen.</span>
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	<div id="ngg-image-561" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:100%;" >
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/084.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Man muss kein Spanisch können, um diese Schlagzeile am nächsten Tag zu verstehen.
" class="shutterset_set_13" >
								<img title="Dia de Terror" alt="Dia de Terror" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_084.jpg" width="200" height="266" />
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			<span style="font-weight:bold;">Dia de Terror</span>
			<span>Man muss kein Spanisch können, um diese Schlagzeile am nächsten Tag zu verstehen.
</span>
		</div>
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</div>


<p>Ich bin sicher, ich habe vor Ort viel l&#228;nger gebraucht, das Ganze zu realisieren, als viele der Millionen Menschen, die die Ereignisse im Fernsehen mitverfolgt haben.</p>
<p>Drei Tage vor seinem Einsturz waren wir noch selber auf dem S&#252;dturm. Haben uns im 107. Stock den simulierten Heli-Flug &#252;ber Manhattan gegeben. Die Greenbox gesehen, vor der Touristen sich ablichten lie&#223;en, um &#252;bergro&#223; in Souvenirbilder einmontiert zu werden, wie sie scheinbar auf den Dachkanten der T&#252;rme balancieren oder mit lachendem Gesicht von ihnen herabfallen. Haben unsere Nasen an die vom Boden bis zur Decke reichenden Fensterscheiben gedr&#252;ckt, so dass uns nur mehr das Plexiglas vom 400 Meter tiefen Abgrund trennte. Auf der Plattform ganz oben die unglaubliche Aussicht genossen. Wir blieben vom sp&#228;ten Nachmittag bis zum Abend, um auch die Lichter der Stadt sehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Unten am Plaza habe ich noch ein letztes Mal hochgesehen. Diese beiden gewaltigen Tower gleichzeitig im Blick gehabt. Ich erinnere mich, dass ich den WTC-Plaza teilweise r&#252;ckw&#228;rts gehend verlassen habe, immer wieder staunend zur&#252;cksah.</p>
<p>Es war unvorstellbar, dass geschehen konnte, was geschehen war. In Reisef&#252;hrern war von einem Flugzeug der US-Luftwaffe zu lesen, das gegen das Empire State Building geflogen war, ohne gr&#246;&#223;eren Schaden am Geb&#228;ude zu hinterlassen. Auch vom Anschlag auf das WTC 1993 war zu lesen, ebenso ohne gr&#246;&#223;ere Folgen. Diese Geb&#228;ude schienen kaum verwundbar. Umso gr&#246;&#223;er der Schock, das Entsetzen, die Fassungslosigkeit. Am 11.9. und in den Tagen danach.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.bassena.org/2011/09/11/911/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Das &#8222;Linzer Auge&#8220; &#8211; gekentert (Update)</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2010/06/04/das-linzer-auge-gekentert/</link>
		<comments>http://blog.bassena.org/2010/06/04/das-linzer-auge-gekentert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 20:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8222;Linzer Auge&#8220;, beeindruckendes Wahrzeichen grenz&#252;berschreitender Ingenieurskunst (in &#214;sterreich fehlgeplant, in der Slowakei fehlkonstruiert), hat in der Nacht auf heute Heimweh nach seiner Werft in Bratislava bekommen und sich im Zuge des Donauhochwassers aus der Verankerung gerissen. Weit gekommen ist es allerdings nicht &#8211; gerade mal knapp 200 Meter bis zur n&#228;chsten Schiffsanlegestelle, wo die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linzer_Auge_%28Stahlkonstruktion%29">Linzer Auge</a>&#8220;, beeindruckendes Wahrzeichen grenz&#252;berschreitender Ingenieurskunst (in &#214;sterreich fehlgeplant, in der Slowakei fehlkonstruiert), hat in der Nacht auf heute Heimweh nach seiner Werft in Bratislava bekommen und sich im Zuge des Donauhochwassers aus der Verankerung gerissen.</p>
<p>Weit gekommen ist es allerdings nicht &#8211; gerade mal knapp 200 Meter bis zur n&#228;chsten  Schiffsanlegestelle, wo die gekenterte Stahlplattform nun geborgen wird.  Und so &#8211; Ende gut, alles gut &#8211; endlich zu jener Attraktion wird, als  die es immer geplant war, irgendwie&#8230;</p>
<p><strong>Hier ein paar Handy-Impressionen von der Bergung und im Update nun auch vom Bergegut:</strong><br />

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-7-1827">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
		<a class="slideshowlink" href="http://blog.bassena.org/2010/06/04/das-linzer-auge-gekentert/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/linzer_auge_bergung/20100604_008s.jpg" class="floatbox" rev="group:1827" title="Passanten blicken von der Nibelungenbrücke in Richtung des gekenterten Linzer Auges. Im Vordergrund der ursprüngliche, tlw. noch überflutete Standort." class="shutterset_set_7" >
								<img title="Passanten blicken von der Nibelungenbrücke in Richtung des gekenterten Linzer Auges. Im Vordergrund der ursprüngliche, tlw. noch überflutete Standort." alt="Passanten blicken von der Nibelungenbrücke in Richtung des gekenterten Linzer Auges. Im Vordergrund der ursprüngliche, tlw. noch überflutete Standort." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/linzer_auge_bergung/thumbs/thumbs_20100604_008s.jpg" width="96" height="96" />
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								<img title="Schaulustige, incl. d. Fotografen (nicht im Bild ;-), beobachten die Bergearbeiten am linken Donauufer." alt="Schaulustige, incl. d. Fotografen (nicht im Bild ;-), beobachten die Bergearbeiten am linken Donauufer." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/linzer_auge_bergung/thumbs/thumbs_20100604_015s.jpg" width="96" height="96" />
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		<title>In Linz, da stinkt&#8217;s (wieder)</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2009/10/11/in-linz-da-stinkts-wieder/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 17:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Generation hat sich oft gefragt, wie konnten unsere Gro&#223;eltern nur auf diesen Hitler reinfallen. Wie konntet ihr da nur mitmachen? Ich f&#252;rchte, unsere Kinder geben uns die Antwort. &#8222;Schon mal mit White-Power-Idioten im Bus gefahren, die sich mit Hitlergru&#223; v. Ausl&#228;nderfamilie verabschieden? In Linz beginnt&#8217;s!&#8220;, schrieb ich am 19. Juni auf Twitter. Und gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Generation hat sich oft gefragt, wie konnten unsere Gro&#223;eltern nur auf diesen Hitler reinfallen. Wie konntet ihr da nur mitmachen? Ich f&#252;rchte, unsere Kinder geben uns die Antwort.</strong></p>
<p>&#8222;Schon mal mit White-Power-Idioten im Bus gefahren, die sich mit Hitlergru&#223; v. Ausl&#228;nderfamilie verabschieden? In Linz beginnt&#8217;s!&#8220;, schrieb ich am 19. Juni auf Twitter. Und gestern hatte ich wieder eine denkw&#252;rdige Busfahrt in Linz&#8230;</p>
<div class="imgshadow_left"><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/10/23092009060.jpg" class="floatbox" rev="group:1148 caption:`Nein, das Bild ist nicht gespiegelt.`"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1171" title="Nein, das Bild ist nicht gespiegelt." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/10/23092009060-150x150.jpg" alt="23092009060" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Samstag Nachmittag. Im 15er gerade noch nen Sitzplatz ergattert. Auf der Bank hinter mir drei Teenager. Zwei junge Frauen und ein Mann, den Stimmen nach.</p>
<p>&#8222;Des mog i scho, wenn sich einer aufregt und net amoi gscheit Deutsch kann.&#8220;, ereifert sich eins der M&#228;dchen. Es entspinnt sich ein Dialog, von dem aufgrund des L&#228;rmpegels nur Fragmente zu verstehen sind&#8230;</p>
<p>Als &#8222;Rechts-EXTREMER&#8220;, deklariert sich darin der junge Mann hinter mir. Er betont das zweite Wort in einer Art, als k&#246;nne &#8222;Rechts&#8220; ja schnell wer sein, aber &#8222;extrem&#8220;, da schwingt ein ganz spezieller Stolz mit, in der Stimme.</p>
<p>Der Name Hitler f&#228;llt und einige andere Begriffe aus der selben Ecke. Von Glatze scheren reden die M&#228;dls scherzhaft. Der Junge beruhigt, das sei nicht mehr so und erw&#228;hnt die &#8222;Oide&#8220; von einem Freund, der man auch nicht ans&#228;he, &#8222;dass sie ein Nazi ist&#8220;.</p>
<p>Die M&#228;dchen erz&#228;hlen von ihrer Schule, dass sich die Direktorin immer furchtbar aufrege und die Polizei rufe, wenn jedes Jahr wieder in den frischen Schnee &#8222;so ein Ding&#8230;&#8220; Er: &#8222;Hakenkreuz&#8220; &#8211; ja, so ein Hakenkreuz, gut sichtbar gegen&#252;ber der Schule in den Schnee gemalt werde. Er: &#8222;Nur in den Schnee? Ich hab mal fast [sic!] a Anzeige gekriegt, weil ich eins auf ne Mauer &#8230; sooo gro&#223;&#8220;. Da ist er wieder, der Stolz in der Stimme.</p>
<p>Einen Freund erw&#228;hnt er noch, mit dem er demn&#228;chst nach Auschwitz f&#228;hrt &#8211; im Rahmen der Schule, hoffe ich, doch sicher bin ich nicht.</p>
<p>Beim Aussteigen will ich dann doch kurz sehen, wie dieser Vollblut-Rechtsextreme mit der leicht heiseren Stimme aussieht. Ich drehe mich um und &#8230; blicke in das Gesicht eines Kindes, b&#252;rgerlich, adrett gekleidet, mitten im Stimmbruch, vielleicht 12, wenn&#8217;s hoch kommt 13 Jahre alt.</p>
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		<title>Der Betrunkene, das M&#252;nztelefon und das Taxi &#8211; Eine Bahn(hofs)geschichte in drei Akten</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 23:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Herbert und Martha kennt ihr ja schon. Heute mal wieder eine Bahngeschichte, wie sie das Leben schrieb.1) Aus jener Zeit, in der M&#252;nztelefone noch t&#228;glich gef&#252;ttert wurden und sich nicht anderweitig verdingen mussten. 1. Akt Mann (mitte 50, nicht ganz n&#252;chtern) betritt die Wartehalle und geht zum Telefon. Er wirft eine M&#252;nze ein. Die M&#252;nze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="/2007/11/19/herbert-und-martha-eine-bahngeschichte/" title="Bas|se|na: Herbert und Martha – eine Bahngeschichte">Herbert und Martha</a> kennt ihr ja schon. Heute mal wieder eine Bahngeschichte, wie sie das Leben schrieb.<sup><a href="http://blog.bassena.org/2008/08/09/der-betrunkene-das-muenztelefon-und-das-taxi-eine-bahnhofsgeschichte-in-drei-akten/#footnote_0_584" id="identifier_0_584" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich k&amp;#246;nnte mir sowas auch gar nicht ausdenken.">1</a>)</sup> Aus jener Zeit, in der M&#252;nztelefone noch t&#228;glich gef&#252;ttert wurden und sich nicht <a href="http://stuff.twoday.net/stories/970895/" title="[1000 Arten ein Bier zu &#246;ffnen] 692: M&#252;nztelefon">anderweitig</a> verdingen mussten.<br />
</strong></p>
<h3>1. Akt</h3>
<p>Mann (mitte 50, nicht ganz n&#252;chtern) betritt die Wartehalle und geht zum Telefon. Er wirft eine M&#252;nze ein. Die M&#252;nze f&#228;llt h&#246;rbar in die Geldr&#252;ckgabe. Der Mann hebt den H&#246;rer ab. W&#228;hlt. H&#246;rt offenbar nur ein Tuten im H&#246;rer. Leicht verwirrt legt er den H&#246;rer wieder auf und will hinausgehen. Ich hole die M&#252;nze aus dem R&#252;ckgabefach und bringe sie ihm nach. Der Mann verl&#228;sst das Bahnhofsgeb&#228;ude.</p>
<h3>2. Akt (eine Minute sp&#228;ter.)</h3>
<p>Mann betritt erneut die Halle &#8211; geht wieder zum Telefon. Versucht wieder (erfolglos) zu telefonieren. W&#228;hrenddessen betritt eine Taxifahrerin (T) die Halle und geht zu dem Mann (M).</p>
<blockquote><p><strong>T:</strong> Sind Sie der Herr, der ein Taxi bestellt hat?<br />
<strong>M:</strong> Nein.<br />
<strong>T:</strong> Vom Bahnhofscafé aus?<br />
<strong>M:</strong> Nein.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Taxifahrerin geht ab in Richtung Café. Mann k&#228;mpft weiter mit den T&#252;cken des M&#252;nztelefons.</p>
<p>Nach einigen weiteren Neuinterpretationen der Bedienungsanleitung (zB: M&#252;nze einwerfen &#8211; Abwarten bis M&#252;nze ins Geldr&#252;ckgabefach gefallen ist &#8211; W&#228;hlen &#8211; H&#246;rer abheben) scheint er erstaunlicherweise Erfolg zu haben, obwohl die M&#252;nze in die Geldr&#252;ckgabe gefallen war:</p>
<blockquote><p><strong>M:</strong> Ja Hallo? … Was? … Rettung?! … &#196;h &#8211; Entschuldigung.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Mann legt wieder auf. Taxifahrerin kommt vom Bahnhofscafé zur&#252;ck.</p>
<blockquote><p><strong>T:</strong> Die Dame im Restaurant hat mir aber gesagt, dass sie f&#252;r Sie das Taxi bestellt hat!<br />
<strong>M (lallend):</strong> Ich hab kein Taxi bestellt.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Frau geht zur&#252;ck zum Taxi. Mann geht Richtung Bahnhofstoilette.</p>
<h3>3. Akt (einige Minuten sp&#228;ter)</h3>
<p>Mann kommt zur&#252;ck. Geht wieder zum Telefon. Hebt nun zuerst den H&#246;rer ab und wirft dann das Geld ein. W&#228;hlt ziemlich unsicher. Verbindung kommt zustande &#8211; hat sich aber offenbar wieder verw&#228;hlt. Immerhin kann ihm der andere Gespr&#228;chsteilnehmer zumindest die richtige Telefonnummer sagen:</p>
<blockquote><p><strong>M:</strong> Sie sind nicht…?! 17 18? … Ah 17 18 muss ich w&#228;hlen &#8211; danke.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Mann legt auf und w&#228;hlt nun diese Nummer (sie steht auch gro&#223; auf einem Aufkleber neben dem Telefon)</p>
<blockquote><p><strong>M:</strong> Hallo? Taxizentrale?! Ja, ich brauche ein Taxi vom Bahnhof &#8211; in Lambach, ja. Danke! … Wiedersehn.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Mann legt auf. M&#252;nze f&#228;llt in Geldr&#252;ckgabe. Mann geht ab.</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_584" class="footnote">Ich k&#246;nnte mir sowas auch gar nicht ausdenken.</li></ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Linz nach Graz &#8211; Bahn fahren wie 1965</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/06/02/von-linz-nach-graz-bahn-fahren-wie-1965/</link>
		<comments>http://blog.bassena.org/2008/06/02/von-linz-nach-graz-bahn-fahren-wie-1965/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 07:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende hatte ich das zweifelhafte Vergn&#252;gen einer Fahrt im IC auf der Pyhrnstrecke Linz-Graz. Habt ihr den Haken eben bemerkt? Ich schrieb , nicht . Nat&#252;rlich sind beide von den &#214;BB, dennoch sollte man auf diese vermeintliche Kleinigkeit achten. Der Unterschied f&#252;r den Kunden ist n&#228;mlich gewaltig: Ca. 40 Jahre Eisenbahngeschichte! Ich bin nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieses Wochenende hatte ich das zweifelhafte Vergn&#252;gen einer Fahrt im IC auf der Pyhrnstrecke Linz-Graz. Habt ihr den Haken eben bemerkt? Ich schrieb <img style="padding: 0pt;" title="InterCity" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/ic_symbol.gif" alt="InterCity" />, nicht <img style="padding: 0pt;" title="&#214;BB InterCity" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_ic_symbol.gif" alt="&#214;BB InterCity" />. Nat&#252;rlich sind beide von den &#214;BB, dennoch sollte man auf diese vermeintliche Kleinigkeit achten. Der Unterschied f&#252;r den Kunden ist n&#228;mlich gewaltig: Ca. 40 Jahre Eisenbahngeschichte!</strong></p>
<p>Ich bin nat&#252;rlich auch drauf reingefallen. Das ist wohl auch der Sinn dieser kleinen, fiesen Marketing-Finte: F&#252;r Uneingeweihte so tun, als w&#228;ren alle InterCity auf ungef&#228;hr dem selben Niveau. Unterscheiden sich ja nur in dem selbstverst&#228;ndlich wirkenden Zusatz &#8222;&#214;BB&#8220;, der kaum den Verdacht erweckt, in Wahrheit eine v&#246;llig andere Zug-Gattung zu bezeichnen.</p>
<p>Selbst die Beschreibung der <a title="&#214;BB Homepage: Zugkategorien" href="http://www.oebb.at/pv/de/Rund_ums_Reisen/Zugkategorien/index.jsp">Zugkategorien</a> auf der &#214;BB-Homepage l&#228;sst nicht ansatzweise erahnen, wie gro&#223; der Unterschied in der Realit&#228;t ist. Hier der &#8222;&#214;BB IC&#8220;:</p>
<blockquote style="font-size: 0.9em;"><p><strong>H&#246;chste Qualit&#228;t in Ausstattung und Service:<br />
&#214;BB EC/IC 2. Klasse</strong></p>
<ul>
<li>elegante Sitzgarnituren in edlem Design</li>
<li>verbesserter Handyempfang durch spezielle Verglasung</li>
<li>ausschlie&#223;lich klimatisierte Z&#252;ge</li>
<li>Stromanschluss f&#252;r Laptops oder andere elektronische Ger&#228;te</li>
</ul>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Der &#214;BB IC bietet die selbe komfortable Ausstattung wie der &#214;BB EC mit dem Unterschied, dass kein Speisewagen mitgef&#252;hrt wird und Ihre Betreuung im &#214;BB IC durch ein mobiles Bordservice erfolgt.</p>
<p>Quelle: <a title="&#214;BB Homepage: Erkl&#228;rung der Zugkategorien &#214;BB EC/IC" href="http://www.oebb.at/pv/de/Rund_ums_Reisen/Zugkategorien/OeBB_EuroCity_und_OeBB_InterCity/index.jsp">&#214;BB »</a></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Als regelm&#228;&#223;ig Reisender auf der Westbahnstrecke kann ich das best&#228;tigen. Die &#8222;&#214;BB IC&#8220; sind absolut auf der H&#246;he der Zeit und auf langen Fahrten meist angenehmer, entspannender und schneller als das Auto.</p>
<p>Und das ist laut &#214;BB der &#8222;IC&#8220; (ohne &#8222;&#214;BB&#8220; vorne dran):</p>
<blockquote style="font-size: 0.9em;"><p><strong>InterCity<br />
</strong>Auch in den InterCitys, den nationalen Taktz&#252;gen zwischen den gro&#223;en St&#228;dten und Touristikzentren, genie&#223;en Sie erstklassigen Komfort.</p>
<p>Quelle: <a title="&#214;BB Homepage: Erkl&#228;rung der Zugkategorien &#214;BB EC/IC" href="http://www.oebb.at/pv/de/Rund_ums_Reisen/Zugkategorien/OeBB_EuroCity_und_OeBB_InterCity/index.jsp">&#214;BB »</a></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Hmmm, etwas einsilbig, findet ihr nicht auch? Ich denke, diese Beschreibung w&#228;re noch ausbauf&#228;hig. Liebe &#214;BB, wie w&#228;r&#8217;s, wenn wir sie um ein paar Eindr&#252;cke von meiner (hoffentlich) letzten Fahrt auf der Pyhrnbahn erg&#228;nzen:</p>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;">
<h3>InterCity</h3>
<p><a title="Genie&#223;en Sie das Flair l&#228;ngst vergangener Zeiten. In unseren historischen Eisenbahngarnituren aus den 60er Jahren..." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 Garnitur" align="left" /></a></p>
<p><strong>Genie&#223;en Sie das Flair l&#228;ngst vergangener Zeiten. In unseren historischen Eisenbahngarnituren aus den 60er Jahren&#8230;</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a style="clear: both;" title="k&#246;nnen Sie sich noch mal so richtig zur&#252;ckversetzen lassen..." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_gang.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_gang.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Gang" align="right" /></a></p>
<p><strong>k&#246;nnen Sie sich noch mal so richtig zur&#252;ckversetzen lassen&#8230;</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a style="clear: both;" title="in eine Zeit, in der noch nicht Stress und Hektik den Alltag bestimmten. Selbstverst&#228;ndlich m&#252;ssen Sie dennoch auf keinerlei Komfort verzichten." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_fensterplatz.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_fensterplatz.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Fensterplatz" align="left" /></a></p>
<p><strong>in eine Zeit, in der noch nicht Stress und Hektik den Alltag bestimmten. </strong></p>
<p><strong>Selbstverst&#228;ndlich m&#252;ssen Sie dennoch auf keinerlei Komfort verzichten.</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a title="Ablagen f&#252;r Notebooks und modernste Multimediager&#228;te sind ebenso selbstverst&#228;ndlich, wie..." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_ausziehtisch.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_ausziehtisch.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Ausziehtisch" align="right" /></a></p>
<p><strong>Ablagen f&#252;r Notebooks und modernste Multimediager&#228;te sind ebenso selbstverst&#228;ndlich, wie&#8230;</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a title="eine CO2-neutrale Klimaanlage mit integriertem UV-Sonnenschutz in jedem Abteil." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_vorhang.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_vorhang.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Vorhang" align="left" /></a></p>
<p><strong>eine CO2-neutrale Klimaanlage mit integriertem UV-Sonnenschutz in jedem Abteil.</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a title="Mit etwas Geschick k&#246;nnen Sie sogar Ihre elektronischen Ger&#228;te an unser Bordnetz anschlie&#223;en." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_schalter.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_schalter.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Schalter f&#252;r Licht und Lautsprecher" align="right" /></a></p>
<p><strong>Mit etwas Geschick k&#246;nnen Sie sogar Ihre elektronischen Ger&#228;te an unser Bordnetz anschlie&#223;en.</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a title="Und liebevolle Gestaltung bis ins kleinste historische Detail, l&#228;sst Ihre Reise zum unvergesslichen Erlebnis werden. Also, warten Sie nicht l&#228;nger! Besuchen Sie uns in einem der &#214;BB-Reisecenter und buchen Sie Ihre Reise von gestern, zu Preisen von morgen. Wir freuen uns auf Sie!" href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_haken.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_haken.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Kleiderhaken" align="left" /></a></p>
<p><strong>Und liebevolle Gestaltung bis ins kleinste historische Detail, l&#228;sst Ihre Reise zum unvergesslichen Erlebnis werden.<br />
</strong></p>
<p style="clear: both;">
<p style="clear: both;"><strong>Also, warten Sie nicht l&#228;nger! Besuchen Sie uns in einem der &#214;BB-Servicecenter und buchen Sie Ihre Reise von gestern, zu Preisen von morgen. </strong></p>
<p style="clear: both;"><strong>Wir freuen uns auf Sie!</strong></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<h3 style="clear: both;">Zukunft am Zug?</h3>
<p>Ja, was da zwischen Linz und Graz verkehrt ist tats&#228;chlich eine historische <a title="Wikipedia: &#214;BB 4010" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96BB_4010">4010er Garnitur</a>. Diese Baureihe wurde laut Wikipedia bei den &#214;BB zwischen 1965 und 1978 in Dienst gestellt.</p>
<p>Immerhin wurden diese Z&#252;ge in den 90ern &#8222;modernisiert&#8220; und bieten nun folgende zeitgem&#228;&#223;e Annehmlichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Kein Strom</strong><br />
Als ich den <span style="text-decoration: line-through;">Zugbegleiter</span> Schaffner nach einem Waggon mit Steckdose fragte, sah er mich kurz an, als w&#228;re ich ein Zeitreisender aus der Zukunft.</li>
<li><strong>Kein Klima</strong><br />
O-Ton Schaffner: &#8222;Es gibt schon einen klimatisierten Waggon, aber dort ist es hei&#223;er als hier, weil die Anlage zu wenig k&#252;hlt und die Fenster ja nicht aufgehen.&#8220; Wenige Minuten sp&#228;ter sah ich seine Aussage best&#228;tigt. Reisende wanderten durch die G&#228;nge und suchten unter Abgabe tlw. nicht zitierf&#228;higer Unmuts&#228;u&#223;erungen einen neuen Sitzplatz. Sie hatten vergeblich gehofft, die Klimaanlage w&#252;rde nach Abfahrt des Zuges &#8222;anspringen&#8220;.</li>
<li><strong>Kein Service</strong><br />
Okay, der mobile Bordservice nervt meistens eh nur.</li>
<li><strong>Polsterm&#246;bel aus Gro&#223;mutters Zeiten</strong><br />
die nach sp&#228;testens zwei Stunden Fahrt deutlich sp&#252;ren lassen, dass eine konvexe Sitzw&#246;lbung nicht dem Ges&#228;&#223;-Design eines Reisenden auf unserem Planeten entspricht.</li>
<li><strong>Eine sagenhafte Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h</strong><br />
Damit um &#252;ber eine Stunde l&#228;ngere Fahrzeit von Linz nach Graz als mit dem Auto. Ein Gutes hat&#8217;s: Die Gefahr eines Deliriums Furiosum<sup><a href="http://blog.bassena.org/2008/06/02/von-linz-nach-graz-bahn-fahren-wie-1965/#footnote_0_523" id="identifier_0_523" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Begriff aus einem historisch umstrittenen med. Gutachten zur Einf&amp;#252;hrung der Eisenbahn im Jahre 1835: &amp;#8222;Ortsver&amp;#228;nderungen mittels irgend einer Art von Dampfmaschine sollten im Interesse der &amp;#246;ffentlichen Gesundheit verboten sein. Die raschen Bewegungen k&amp;#246;nnen nicht verfehlen, bei den Passagieren die geistige Unruhe, &amp;#8218;delirium furiosum&amp;#8216; genannt, hervorzurufen. Selbst zugegeben, dass Reisende sich freiwillig der Gefahr aussetzen, muss der Staat wenigstens die Zuschauer besch&amp;#252;tzen, denn der Anblick einer Lokomotive, die in voller Schnelligkeit dahinrast, gen&amp;#252;gt, um diese schreckliche Krankheit zu erzeugen. Es ist daher unumg&amp;#228;nglich n&amp;#246;tig, dass eine L&amp;#228;rmschutzwand Schranke, wenigstens sechs Fu&amp;#223; hoch, auf beiden Seiten der Bahn errichtet werde.&amp;#8220;">1</a>)</sup> d&#252;rfte sich in Grenzen halten.</li>
</ul>
<p>Tja, &#8222;Zukunft <strong>am</strong> Zug&#8220; lautet der &#214;BB-Werbeclaim. Von &#8222;<strong>im</strong>&#8220; war nie die Rede.</p>
<h3>Reisen 2. Klasse</h3>
<p>Richtig verarscht f&#252;hlt man sich aber erst, wenn man auf so einer Nostalgiefahrt Richtung Graz hin und wieder nach rechts aus dem Fenster blickt. Da hat man, den Berg hoch, oft einen wundersch&#246;nen Blick auf die mit Milliardenaufwand neu gebaute Pyhrnautobahn. Eine moderne, komfortable Hochgeschwindigkeitsstrecke f&#252;r den erd&#246;lgetriebenen Individualverkehr. Mit unz&#228;hligen Br&#252;cken, Tunnels, Unterflurtrassen. Kein Aufwand war hier zu hoch, um jede &#252;berfl&#252;ssige Fahrminute zu eliminieren und die Strecke an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen.</p>
<p>Das Traurige: Selbst wenn man heute noch anfinge, w&#252;rden wohl an die 20 Jahre vergehen, bevor man &#252;ber die Bahn dasselbe sagen k&#246;nnte. Kein Wunder, dass die meisten Menschen lieber in den sauren Apfel steigender Benzinpreise bei&#223;en. Der &#246;ffentliche Verkehr ist hier zum Notnagel f&#252;r Randgruppen verkommen, die keine andere Wahl haben. Aber er ist Lichtjahre davon entfernt, eine konkurrenzf&#228;hige Alternative zu sein, auf die man gerne und freiwillig umsteigt.</p>
<p>Auf die Pyhrnbahn umsteigen werde auch ich nie mehr. Jedenfalls nicht freiwillig. <span style="text-decoration: line-through;">500 Schilling</span> 35 Euro sind mir schlicht zuviel f&#252;r diese Form des Zeitreisens. Die n&#228;chste Fahrt nach Graz findet wieder mit dem Auto statt, wenn es sich mit Freunden nur irgendwie einrichten l&#228;sst.</p>
<p>Und hin und wieder werde ich dann, oben auf der Autobahn, in Gedanken mal hinunterschaun, auf die armen Reisenden da unten, im Jahre 1965.</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_523" class="footnote">Begriff aus einem <a title="Die Legende von der Eisenbahnkrankheit" href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_07/eisenbahnkrankheit/eisenbahnkrankheit.html">historisch umstrittenen</a> med. Gutachten zur Einf&#252;hrung der Eisenbahn im Jahre 1835: &#8222;Ortsver&#228;nderungen mittels irgend einer Art von Dampfmaschine sollten im Interesse der &#246;ffentlichen Gesundheit verboten sein. Die raschen Bewegungen k&#246;nnen nicht verfehlen, bei den Passagieren die geistige Unruhe, &#8218;delirium furiosum&#8216; genannt, hervorzurufen. Selbst zugegeben, dass Reisende sich freiwillig der Gefahr aussetzen, muss der Staat wenigstens die Zuschauer besch&#252;tzen, denn der Anblick einer Lokomotive, die in voller Schnelligkeit dahinrast, gen&#252;gt, um diese schreckliche Krankheit zu erzeugen. Es ist daher unumg&#228;nglich n&#246;tig, dass eine <span style="text-decoration: line-through;">L&#228;rmschutzwand</span> Schranke, wenigstens sechs Fu&#223; hoch, auf beiden Seiten der Bahn errichtet werde.&#8220;</li></ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unfassbar! Was l&#228;uft nur falsch in &#214;sterreich?</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/05/01/unfassbar-was-laeuft-nur-falsch-in-oesterreich/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 21:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist das nur f&#252;r ein Land, in dem Menschen zu so etwas f&#228;hig sind? Und nat&#252;rlich will wieder keiner etwas bemerkt haben. Hier die ersch&#252;tternde Schlagzeile mit der die auflagenst&#228;rkste1) Zeitung Ober&#246;sterreichs gestern aufgemacht hat: &#8222;Gummistiefel aus Auslage gestohlen&#8220; (Tips 30.4.2008)&#160; Ich muss zugeben, dass ich eine derartige Schlagzeile angesichts der Ereignisse der letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist das nur f&#252;r ein Land, in dem Menschen zu so etwas f&#228;hig sind? Und nat&#252;rlich will wieder keiner etwas bemerkt haben. Hier die ersch&#252;tternde Schlagzeile mit der die auflagenst&#228;rkste<sup><a href="http://blog.bassena.org/2008/05/01/unfassbar-was-laeuft-nur-falsch-in-oesterreich/#footnote_0_485" id="identifier_0_485" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="laut Eigenangabe">1</a>)</sup> Zeitung Ober&#246;sterreichs gestern aufgemacht hat:</strong></p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/tips_gummistiefel_gestohlen.jpg" class="floatbox" rev="group:485" title="Tips 30.4.2008: „Gummistiefel aus Auslage gestohlen“"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/tips_gummistiefel_gestohlen.thumbnail.jpg" alt="Tips 30.4.2008: „Gummistiefel aus Auslage gestohlen“" align="left" /></a></p>
<p>&#8222;Gummistiefel aus Auslage gestohlen&#8220; (<a href="http://www.tips.at/" title="Gratiszeitung Tips">Tips</a> 30.4.2008)</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Ich muss zugeben, dass ich eine derartige Schlagzeile angesichts der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalfall_von_Amstetten" title="Wikipedia: Kriminialfall von Amstetten">Ereignisse</a> der letzten Tage ja f&#252;r durchaus erfrischend halte, und ohne Frage f&#252;r ungleich sympathischer als manche <a href="/2008/04/16/heute-billiger-als-gratis/" title="Bas|se|na: 'Heute' - billiger als gratis">Ausw&#252;chse</a> der Konkurrenz.</p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/sitting_in_the_window.jpg" class="floatbox" rev="group:485" title="Die gestohlenen Objekte – fotografiert am 30.3.2008"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/sitting_in_the_window.thumbnail.jpg" alt="Die gestohlenen Objekte – fotografiert am 30.3.2008" align="left" /></a></p>
<p>Es geht &#252;brigens um diesen netten Blickfang, den ein Linzer Juwelier in sein Fenster gesetzt hat. Zuf&#228;llig hab ich ihn Ende M&#228;rz bei einem Streifzug durch Linz fotografiert &#8211; damals noch mit den mittlerweile entwendeten Stiefeln.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<h3>Realit&#228;t schl&#228;gt Satire 1:0</h3>
<p>Aber zur&#252;ck zur Schlagzeile von eben. Sie hat mich n&#228;mlich an etwas erinnert: Eine Karikatur von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Haderer" title="Wikipedia: Gerhard Haderer">Gerhard Haderer</a>, die ich so treffend genial fand, dass ich sie mir damals als &#8222;Poster&#8220; aus der Zeitung ausgeschnitten hab:</p>
<blockquote style="font-size: 0.9em"><p>Bildzitat aus O&#214; Rundschau vom 1.7.2007</p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/haderer_erdaepfelsack.jpg" class="floatbox" rev="group:485 caption:`Bildzitat: O&#214; Rundschau v. 1.7.2007`" title="Bildzitat: O&#214; Rundschau v. 1.7.2007"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/haderer_erdaepfelsack.thumbnail.jpg" alt="Bildzitat: O&#214; Rundschau v. 1.7.2007" title="Bildzitat: O&#214; Rundschau v. 1.7.2007" align="left" /></a></p>
<p><strong>O&#214; damals<br />
</strong>&#8222;Da &#8211; ein Erd&#228;pfelsack, ein umgefallener&#8220;  &#8230; &#8222;G&#228;hn.&#8220;</p>
<p><strong>O&#214; heute</strong><br />
Nach Erd&#228;pfelsack-Chaos: 5 Zerquetschte! +++ Gr&#252;ne fordern U-Ausschuss +++ Debatte: Wie sicher stehen unsere S&#228;cke? +++ NEWS: Die 100 umgefallensten S&#228;cke &#214;sterreichs +++ Krone: Erd&#228;pfel am Boden: Asylanten leugnen! +++ O&#214;N: Drei Seiten Scharinger-Interview! +++ &#214;sterreich: Horror-Bilanz: Heuer schon 33 S&#228;cke umgefallen! +++ Woman: Die Pommes-Di&#228;t +++ profil: Der Erd&#228;pfel-Skandal +++ Heute: Erd&#228;pfel verw&#252;sten &#214;sterreich! &#8230;</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Hier noch ein Detail aus dieser Zeichnung im Vergleich zur Realit&#228;t zehn Monate sp&#228;ter:</p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/haderer_vs_tips.jpg" class="floatbox" rev="group:485" title="Haderer vs. Tips – Satire vs. Realit&#228;t 0:1"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/haderer_vs_tips.thumbnail.jpg" alt="Haderer vs. Tips – Satire vs. Realit&#228;t 0:1" align="left" /></a></p>
<p style="clear: both">&nbsp;</p>
<p>Irgendwo geradezu prophetisch, oder? Nur f&#252;r Haderer tut&#8217;s mir ein bisserl leid, denn damit steht&#8217;s im Match Satire vs. Realit&#228;t 0:1. Mindestens.</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_485" class="footnote">laut <a href="http://www.tips.at/content.php?page_id=237&amp;active=237" title="tips.at - wir &#252;ber uns">Eigenangabe</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Delicatessen</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/04/29/delicatessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 21:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesehen bei einem Fleischer in Wien. Bin ich der Einzige, der bei diesem Plakat ganz seltsame Assoziationen hat? Und ans Fail-Blog denk ich auch grad wieder. &#160; Update 1.5.2008: *hmpf* &#8211; gleich zwei Freunde hatten unabh&#228;ngig voneinander eine &#8230; &#228;hem &#8230; recht spezielle Assoziation zu dem Plakat und dachten, das w&#228;r auch die Meine. Sorry [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gesehen bei einem Fleischer in Wien. Bin ich der Einzige, der bei diesem Plakat ganz seltsame <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Delicatessen" title="Delicatessen (F 1991) - Kannibalismus in der Fleischerei">Assoziationen</a> hat? </strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/delicatessen_01.jpg" class="floatbox" rev="group:479" title="Delicatessen"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/delicatessen_01.thumbnail.jpg" alt="Delicatessen" align="left" /></a></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/delicatessen_02.jpg" class="floatbox" rev="group:479" title="Delicatessen"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/delicatessen_02.thumbnail.jpg" alt="Delicatessen" align="left" /></a></p>
<p style="clear: both">Und ans <a href="http://failblog.wordpress.com/" title="Genial Daneben - in Bildern">Fail-Blog</a> denk ich auch grad wieder.</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/05/horrorfinger.thumbnail_64_96.jpg" alt="Scherzartikel – Horror Delights Blutiger Finger" title="Scherzartikel – Horror Delights Blutiger Finger" align="right" height="96" width="64" /></p>
<p><small><strong>Update 1.5.2008:</strong> *hmpf* &#8211; gleich zwei Freunde hatten unabh&#228;ngig voneinander eine &#8230; &#228;hem &#8230; recht spezielle Assoziation zu dem Plakat und dachten, das w&#228;r auch die Meine. Sorry Leuts, aber wenn ich so verdrahtet w&#228;re, w&#252;rde ich ernsthaft &#252;ber <a href="http://www.bravo.de/online/render.php?render=000009" title="BRAVO - Dr. Sommer">professionelle Hilfe</a> nachdenken ;-). Also, nur sicherheitshalber, bevor auch noch anderen die Fantasie durchgeht: ich hatte beim ersten fl&#252;chtigen Blick <a href="http://www.rache.de/product_info.php?cPath=1_109&amp;products_id=233" title="Scherzartikel – Horror Delights Blutiger Finger">an etwas</a> wie rechts im Bild gedacht (nur halt in Echt).</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wow, ich habe &#252;ber 150.000 Besucher!</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/04/25/wow-ich-habe-ueber-150000-besucher/</link>
		<comments>http://blog.bassena.org/2008/04/25/wow-ich-habe-ueber-150000-besucher/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 23:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Rätselhaftes]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein nicht im Blog. Da brauch ich noch ein paar Jahre f&#252;r die 150.000 Visits. Aber auf Youtube hab ich sie, wie ich eben selbst ziemlich baff feststellen durfte. Bei einem meiner schon &#228;lteren Videos. Quasi &#252;ber Nacht&#8230; [Youtube-Video] Der K&#252;nstler Johan Lorbeer &#8222;lehnt&#8220; an der Wand eines Buchladens in Linz &#8211; in zwei Metern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nein nicht im Blog. Da brauch ich noch ein paar Jahre f&#252;r die 150.000 Visits. Aber auf Youtube hab ich sie, wie ich eben selbst ziemlich baff feststellen durfte. Bei einem meiner schon &#228;lteren Videos. Quasi &#252;ber Nacht&#8230;</strong></p>
<p>
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<br />
<small>Der K&#252;nstler <a href="http://www.johanlorbeer.com/" title="Homepage des 'Still-Life-Performers' Johan Lorbeer">Johan Lorbeer</a> &#8222;lehnt&#8220; an der Wand eines Buchladens in Linz &#8211; in zwei Metern H&#246;he! Die Aktion war Teil der Ausstellung &#8222;<a href="http://www.ok-centrum.at/schaurausch/ok/" title="Linz Schaurausch - Kunst in 50 Schaufenstern">Schaurausch</a>&#8220;, die Kunst und Kunstaktionen in 50 Schaufenstern der Stadt pr&#228;sentierte. Als kleinen Vorgeschmack auf <a href="http://www.linz09.at/" title="Linz 2009 - Kulturhauptstadt Europas">Linz 09</a> &#8211; Kulturhauptstadt Europas.</small></p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/defying_gravity.jpg" class="floatbox" rev="group:476" title="Defying Gravity – Statistics &amp; Data"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/defying_gravity.thumbnail.jpg" alt="Defying Gravity – Statistics &amp; Data" align="right" /></a></p>
<p>Wenn man auf Youtube <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bxgGRzai_j8" title="Youtube-Video: Defying Gravity">direkt beim Video</a> auf &#8222;Statistics &amp; Data&#8220; geht und den Topverweisen aufs Video folgt, sieht man auch, wer das ein Jahr alte Filmchen, das bis vor wenigen Tagen friedlich bei einigen tausend Views dahind&#252;mpelte auf &#252;ber 150.000 katapultiert hat: <a href="http://news.naver.com/main/read.nhn?mode=LS2D&amp;mid=sec&amp;sid1=104&amp;sid2=235&amp;oid=105&amp;aid=0000008544">Die Koreaner</a> waren&#8217;s! :-)</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Der verlorene Koch aus Asien</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/04/14/der-verlorene-koch-aus-asien/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 22:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute geht es wirklich Schlag auf Schlag. W&#228;hrend ich noch den Bus von eben fotografiere, kommt jemand auf mich zu. Ein Asiate, so um die 40 Jahre, vielleicht auch etwas j&#252;nger, etwa 1,75 gro&#223;, rundes Gesicht, leicht untersetzte Statur, sauber gekleidet, kleiner Rucksack auf dem R&#252;cken: &#8222;Entschuldigen Sie, &#8230; ich komme von Graz&#8230;&#8220; W&#228;hrend er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute geht es wirklich Schlag auf Schlag. W&#228;hrend ich noch den <a href="/2008/04/14/die-17er-falle-reisebus-legt-linie-lahm/" title="Bas|se|na: Die 17er-Falle – Reisebus legt Linie lahm">Bus von eben</a> fotografiere, kommt jemand auf mich zu. Ein Asiate, so um die 40 Jahre, vielleicht auch etwas j&#252;nger, etwa 1,75 gro&#223;, rundes Gesicht, leicht untersetzte Statur, sauber gekleidet, kleiner Rucksack auf dem R&#252;cken: &#8222;Entschuldigen Sie, &#8230; ich komme von Graz&#8230;&#8220;</strong></p>
<p>W&#228;hrend er in seinem irgendwie putzigen Akzent weiterspricht, deutet er beil&#228;ufig mit seiner linken Hand auf eine ganze Reihe von Unterlagen in seiner Rechten. Darunter auch, nicht ganz obenauf, sondern gerade so, dass man sie noch halbwegs erkennen kann, zwei &#214;BB-Faltfahrpl&#228;ne, auf denen Graz und Linz zu lesen ist.</p>
<p>Er m&#252;sse telefonieren, f&#228;hrt er fort und zeigt nun auf den obersten Zettel. Es ist ein bedrucktes Blatt, irgendeine Touristeninfo oder so, auf das jemand mit Kugelschreiber drei Telefonnummern dazugeschrieben hat. Nix Exotisches, irgendwelche 0676er und &#228;hnliche. Es sieht so aus, als habe ihm jemand diese Nummern als Kontakt in Linz gegeben.</p>
<p>Der Arme wirkt echt total verloren in der fremden Stadt. Seine einzige Anlaufstelle scheinen diese Nummern zu sein, die er nicht anrufen kann, weil ihm Kleingeld fehlt. Alles was er selber hat, sind ein paar Kupferm&#252;nzen, die er mir in seiner linken Hand zeigt.</p>
<p>Wenn jemand so offenkundig in Not ist, wie dieser arme Kerl, helfe ich nat&#252;rlich. Ich sage also: &#8222;Entschuldigen Sie, aber ich kenne Sie. Sie haben mich doch schon einmal angesprochen, letzten Sommer. Sie sind &#8218;Koch&#8216;, nicht wahr?&#8220; Er l&#228;chelt verlegen und stammelt etwas Unverst&#228;ndliches wie: &#8222;jahaa, ich bin vor Monat wieder&#8230;&#8220;. Ich beschlie&#223;e, sein Leiden mit einem freundlichen &#8222;tut mir leid&#8220; abzuk&#252;rzen. Er z&#246;gert kurz, ist aber wohl froh, so glatt aus der Nummer zu kommen und trottet weiter seines Weges&#8230;</p>
<h3>R&#252;ckblende &#8211; Sommer 2007</h3>
<p>Letzten Sommer, als ich mit Freunden abends vor der <a href="http://www.gutekueche.at/restaurants/at/10016/capetown-winery.html" title="gutekueche.at: Capetown Winery">Capetown Winery</a> in der Herrenstra&#223;e sa&#223;, war er auch auf uns zugekommen. Er hatte genau die gleichen Unterlagen dabei und auch die Story war dieselbe wie heute. Damals hatten wir uns aber l&#228;nger um ihn angenommen. So erfuhren wir eben auch, dass er angeblich einen Job als Koch habe, aber seinen Arbeit- und Quartiergeber nicht erreiche.</p>
<p>Wir hatten ihm damals unser Handy angeboten, damit er die Nummern auf seinem Zettel anrufen k&#246;nne. Das hat er auch versucht, aber scheinbar niemanden erreicht.<sup><a href="http://blog.bassena.org/2008/04/14/der-verlorene-koch-aus-asien/#footnote_0_461" id="identifier_0_461" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nein, Mehrwertnummern scheint er keine angerufen zu haben, darauf haben wir schon damals geachtet, und das w&amp;#228;re uns &amp;#8211; sp&amp;#228;testens bei der Rechnung &amp;#8211; aufgefallen. Aber vielleicht schauen wir jetzt doch noch mal ganz genau, zur Sicherheit ;-)">1</a>)</sup> Er hatte dann sogar noch gebeten, ob er nicht bei jemandem von uns &#252;bernachten k&#246;nne, da er ja jetzt &#252;berhaupt nicht mehr wisse, wohin. Darauf sind wir aber dann doch nicht eingestiegen.</p>
<p>Der Arme, er irrt offenbar immer noch ganz verloren durch Linz&#8230;</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p><strong>Update 30.09.2008</strong><br />
Nahezu prophetisch, der letzte Satz oben. Auf diesen Artikel bin ich heute zuf&#228;llig im Linzer &#8222;City!&#8220;-Magazin gesto&#223;en:</p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/09/city_magazin_tourist_asien.jpg" class="floatbox" rev="group:461" title="Linzer City-Magazin: ‚Kulturhauptstadt lockt auch Trickbetr&#252;ger an‘"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/09/city_magazin_tourist_asien.thumbnail.jpg" alt="Linzer City-Magazin: ‚Kulturhauptstadt lockt auch Trickbetr&#252;ger an‘" align="left" /></a></p>
<p>&#8222;[&#8230;] danach bittet er um Kleingeld, um einen wichtigen Anruf t&#228;tigen zu k&#246;nnen. Ein CITY!-Leser bot ihm daraufhin freundlicherweise sein eigenes Handy an &#8211; davon war der Mann aber nicht wirklich begeistert und zeigte auf die Tasche des Linzers. &#8222;Daraufhin bin ich total ver&#228;rgert abgezogen&#8220;, so unser Leser emp&#246;rt. Kurioserweise scheint der aus Asien stammende &#8222;Tourist&#8220; kein besonders gutes Ged&#228;chtnis zu haben. Drei Tage sp&#228;ter sprach er unseren Leser erneut an fast der gleichen Stelle mit der selben Masche an.&#8220;</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Obwohl, so richtig einer von den b&#246;sen, fiesen Trickbetr&#252;gern schien er mir nicht zu sein &#8211; wenn&#8217;s denn der selbe ist, woran ich aber fast keine Zweifel hege. Eher schon ein tapsiges Kerlchen, das man vielleicht unter Artenschutz stellen sollte :-)</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_461" class="footnote">Nein, Mehrwertnummern scheint er keine angerufen zu haben, darauf haben wir schon damals geachtet, und das w&#228;re uns &#8211; sp&#228;testens bei der Rechnung &#8211; aufgefallen. Aber vielleicht schauen wir jetzt doch noch mal ganz genau, zur Sicherheit ;-)</li></ol></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die 17er-Falle &#8211; Reisebus legt Linie lahm</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 21:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke, die Busfahrer der Linz AG haben so ziemlich alles schon mal erlebt. Aber sowas d&#252;rfte selbst f&#252;r den abgebr&#252;htesten Fahrer nicht allt&#228;glich sein: Europaplatz, heute, so gegen 19:30 Uhr. Da wo laut Haltestellenanzeige ein 17er f&#228;llig w&#228;re, steht ein Bus ohne Linienanzeige, Blinker herau&#223;en und Fahrer auch. Etwas d&#252;rfte nicht stimmen, denn unweit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich denke, die Busfahrer der Linz AG haben so ziemlich alles schon mal erlebt. Aber sowas d&#252;rfte selbst f&#252;r den abgebr&#252;htesten Fahrer nicht allt&#228;glich sein:</strong></p>
<p>Europaplatz, heute, so gegen 19:30 Uhr. Da wo laut Haltestellenanzeige ein 17er f&#228;llig w&#228;re, steht ein Bus ohne Linienanzeige, Blinker herau&#223;en und Fahrer auch. Etwas d&#252;rfte nicht stimmen, denn unweit davon kommt schon ein Einsatzauto der Linz AG, und in der nahen Umkehrschleife steht auch schon ein anderer Bus bereit, wo die 17 draufsteht. Und noch ein dritter Bus ist zu sehen, dessen Rolle ich noch nicht so recht einordnen kann, vermutlich ein privater Reisebus.</p>
<p>So ca. das Bild, das sich von der Haltestelle aus bot:</p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/17er-falle_01.jpg" class="floatbox" rev="group:462" title="17er-Falle – Kein Durchkommen mehr, der Linienbus musste langsam retour rausgewiesen werden"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/17er-falle_01.thumbnail.jpg" alt="17er-Falle – Kein Durchkommen mehr, 17er muss langsam retour rausgewiesen werden" align="left" /></a></p>
<p>Blick auf die Umkehrschleife. Der Linienbus, links im Bild, m&#252;sste nur noch einen &#8222;U-Turn&#8220; dort herum fahren, wo der gelbe Bus steht, um zur Haltestelle zu gelangen.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Ah, dachte ich, messerscharf analysierend: &#8222;Der Bus in der Haltestelle hat sicher eine St&#246;rung und ist ausgefallen, da hinten in der Schleife kommt gleich der Ersatz.&#8220;</p>
<p>Denkste!</p>
<p>Es war genau andersrum.  Der 17er in der Umkehrschleife war der mit der &#8222;St&#246;rung&#8220;. Denn dieser steckte b&#246;se in der Falle: Der Fahrer des gelben Reisebusses hatte sich ausgerechnet die Umkehrschleife als privaten Busparkplatz erkoren. War ja auch sch&#246;n frei dort und viel Platz. &#8222;War&#8220;, denn jetzt gab es kein Vorbeikommen mehr. Und der Fahrer war offenbar unauffindbar.</p>
<p>Leider bin ich ein bisserl sp&#228;t dazugesto&#223;en, aber hier noch ein paar Impressionen vom Tatort:</p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/17er-falle_02.jpg" class="floatbox" rev="group:462" title="17er-Falle – Einfahrt zu Umkehrschleife"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/17er-falle_02.thumbnail.jpg" alt="17er-Falle – Einfahrt zu Umkehrschleife" align="left" /></a></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/17er-falle_03.jpg" class="floatbox" rev="group:462" title="17er-Falle – Sackgasse"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/17er-falle_03.thumbnail.jpg" alt="17er-Falle – Sackgasse" align="left" /></a></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/17er-falle_04.jpg" class="floatbox" rev="group:462" title="17er-Falle – Sch&#246;ner Parkplatz, komisch dass der noch frei war"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/17er-falle_04.thumbnail.jpg" alt="17er-Falle – Sch&#246;ner Parkplatz, komisch dass der noch frei war" align="left" /></a></p>
<p style="clear: both" align="left">&nbsp;</p>
<p>Ich nehme an, der 17er ist nat&#252;rlich nur in die Umkehrschleife reingefahren, weil er davon ausging, das Hindernis werde gleich wieder aus dem Weg sein. Wer denkt auch an so was? Nun aber musste ein Ersatzbus samt Fahrer kommen. Der festsitzende 17er ganz langsam r&#252;ckw&#228;rts wieder aus der Sackgasse herausgewiesen werden, usw. usf. &#8211; von der Versp&#228;tung ganz zu schweigen.</p>
<p>Die ham jedenfalls ordentlich geflucht. Bin gespannt, ob das Reisebusunternehmen demn&#228;chst Post erh&#228;lt&#8230; ;-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grazer Kastenwagen (powered by Bauschaum)</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/04/03/grazer-kastenwagen-powered-by-bauschaum/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 09:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich geb&#8217;s zu, Kastenwagen hatte ich mir bislang auch immer ein bisschen anders vorgestellt&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich geb&#8217;s zu, Kastenwagen hatte ich mir bislang auch immer ein bisschen anders vorgestellt&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/kastenwagen_01.jpg" class="floatbox" rev="group:455" title="Grazer Kastenwagen"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/kastenwagen_01.thumbnail.jpg" alt="Grazer Kastenwagen" align="left" /></a></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/kastenwagen_02.jpg" class="floatbox" rev="group:455" title="Grazer Kastenwagen"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/kastenwagen_02.thumbnail.jpg" alt="Grazer Kastenwagen" align="left" /></a></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/kastenwagen_03.jpg" class="floatbox" rev="group:455" title="Grazer Kastenwagen"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/04/kastenwagen_03.thumbnail.jpg" alt="Grazer Kastenwagen" align="left" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Esel Dept.</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/03/01/esel-dept/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 13:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ja was f&#252;rs FAIL-Blog, aber ich f&#252;rchte, der Witz scheitert an der Sprachbarriere ;-) &#8222;Diesel&#8220;, etwas ungl&#252;cklich gefaltet. Aber als ich dann die Preise sah, fand ich&#8217;s doch recht treffend. (Gesehen im Kastner &#38; &#214;hler, Graz) &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich ja was f&#252;rs <a href="http://failblog.wordpress.com/" title="This is a site for sharing all things that FAIL with the world. Gather your fail pics and email them to failpictures@gmail.com">FAIL-Blog</a>, aber ich f&#252;rchte, der Witz scheitert an der Sprachbarriere ;-)</strong></p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/02/esel_dept.jpg" class="floatbox" rev="group:414" title="Esel Dept. – Diesel-W&#228;sche ungl&#252;cklich gefaltet"></a></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/02/esel_dept.jpg" class="floatbox" rev="group:414" title="Diesel, ungl&#252;cklich gefaltet"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/02/esel_dept.thumbnail.jpg" alt="Diesel, ungl&#252;cklich gefaltet" align="left" /></a></p>
<p><small style="color: black">&#8222;Diesel&#8220;, etwas ungl&#252;cklich gefaltet. Aber als ich dann die Preise sah, fand ich&#8217;s doch recht treffend.</small></p>
<p align="right"><small style="color: black"> (Gesehen im Kastner &amp; &#214;hler, Graz)</small></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WC?</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/01/29/wc/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 23:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Linzer bin ich schon immer wieder fasziniert von der gro&#223;en Metropole Wien. In vielem sind sie uns in der Provinz einfach voraus. Das muss man auch mal neidlos anerkennen&#8230; Gesehen im Dezember, auf dem Adventmarkt am Maria Theresien-Platz in Wien. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Linzer bin ich schon immer wieder fasziniert von der gro&#223;en Metropole Wien. In vielem sind sie uns in der Provinz einfach voraus. Das muss man auch mal neidlos anerkennen&#8230;</strong></p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/01/wc_wien_weihnachtsmarkt.jpg" class="floatbox" rev="group:377" title="„WC“(?) auf einem Wiener Weihnachtsmarkt 2007"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/01/wc_wien_weihnachtsmarkt.thumbnail.jpg" alt="„WC“(?) auf einem Wiener Weihnachtsmarkt 2007" align="left" /></a></p>
<p>Gesehen im Dezember, auf dem Adventmarkt am Maria Theresien-Platz in Wien.
</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Silvester 08 &#8211; Linz bleibt Provinz</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2007/12/31/silvester-08-linz-bleibt-provinz/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 07:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#246;ffentliche Nahverkehr als Spiegel der Seele einer Stadt: Wien In der Silversternacht [&#8230;] werden alle U-Bahn-Linien und viele Stra&#223;enbahn- und Autobuslinien [&#8230;] die ganze Nacht bis zum Betriebsbeginn des 01.01.2008 verkehren. [&#8230;] Die Intervalle des Silvesternachtverkehrs betragen 15 Minuten VOR (Wien) » &#160; Graz Unsere Stra&#223;enbahn- und Buslinien f&#252;hren wir f&#252;r Sie die ganze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der &#246;ffentliche Nahverkehr als Spiegel der Seele einer Stadt:</strong></p>
<blockquote><p><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/12/wienerlinien_logo.gif" class="noshadow" alt="Wiener Linien" align="right" /></p>
<h3>Wien</h3>
<p style="clear: both">In der Silversternacht [&#8230;] werden alle U-Bahn-Linien und viele Stra&#223;enbahn- und Autobuslinien [&#8230;] <strong>die ganze Nacht</strong> bis zum Betriebsbeginn des 01.01.2008 verkehren. [&#8230;] Die Intervalle des Silvesternachtverkehrs betragen 15 Minuten</p>
<p align="right"><a href="http://www.vor.at/" class="more-link2" title="VOR: Verkehr Wiener Linien an Silvester">VOR (Wien) »</a></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote><p><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/12/grazerverkehrsbetriebe_logo.gif" class="noshadow" alt="GVB – Grazer Verkehrsbetriebe" align="right" /></p>
<h3>Graz</h3>
<p style="clear: both">Unsere Stra&#223;enbahn- und Buslinien f&#252;hren wir f&#252;r Sie <strong>die ganze Nacht</strong> durchgehend im 30-Minuten-Takt. [&#8230;] Die Schlo&#223;bergbahn f&#228;hrt von 10.00 <strong>bis        4.00 Uhr</strong> in der Fr&#252;h, die Schlo&#223;berglifte sind durchgehend f&#252;r Sie in Betrieb!</p>
<p align="right"><a href="http://www.gvb.at/home/aktuelle_news_events/silvester-2007-2008.de.php" class="more-link2" title="GVB: Silvesterverkehr 2007/2008 - Wir bringen Sie sicher ins Neue Jahr!">GVB (Graz) »</a></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote><p><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/12/slbstadtbus_logo.gif" class="noshadow" alt="Stadtbus und Salzburger Lokalbahn (SLB)" align="right" /></p>
<h3>Salzburg</h3>
<p style="clear: both">ab 0:00 Uhr f&#228;hrt die SLB im Gratis-Stundentakt <strong>bis 05.00 Uhr</strong> fr&#252;h. [&#8230;] Der Nachtverkehr wird <strong>bis 04.15 Uhr</strong> verl&#228;ngert [&#8230;] Ab Mitternacht fahren alle Fahrg&#228;ste gratis in der Kernzone und auf der Lokalbahn</p>
<p align="right"><a href="http://www.salzburg-ag.at/Verkehrs-News.759.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=313&amp;tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=04bad4d6d4" class="more-link2" title="SLB: Mit Lokalbahn und StadtBus in die Feiertage">SLB (Salzburg) »</a></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote><p><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/12/linzlinien_logo.gif" class="noshadow" alt="Linz AG Linien" align="right" /></p>
<h3>Und Linz&#8230;?</h3>
<p>F&#252;r eine sichere Heimfahrt in der Silvesternacht sorgen die LINZ AG LINIEN. Die Betriebszeiten der Stra&#223;enbahnlinien 1 und 2 werden in der Silvesternacht bis <strong>circa 2.00 Uhr</strong> verl&#228;ngert.</p>
<p align="right"><a href="http://www.linzag.at/news/section,id,2080,nodeid,175,_country,linien,_language,de.html" class="more-link2" title="Linz AG: Jahreswechsel mit den LINZ AG LINIEN">Linz AG »</a></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<h3>Konsequent verkehr_t &#8211; von Sonntag bis Silvester</h3>
<p>Von Nachtbussen tr&#228;umt hier ohnehin schon lange keiner mehr. Und von dort, wo&#8217;s wirklich z&#228;hlt &#8211; vom Hauptplatz &#8211; f&#228;hrt die letzte Silvesterstra&#223;enbahn schon um 1:30 Uhr Richtung Remise. Soviel noch zum &#8222;circa&#8220;.</p>
<p>Was will man auch erwarten, in einer modernen Gro&#223;stadt, wo sonntags Touristen erkl&#228;rt wird, dass sie am Bahnhof <em>nat&#252;rlich</em> v&#246;llig falsch sind, f&#252;r Babynahrung. Zeitgem&#228;&#223;e Infrastruktur und Grundversorgung gibt es hier nur f&#252;r Autofahrer. Da <a href="http://www.gewerkschaft.at/">sind</a> <a href="http://www.kirche.at/">wir</a> <a href="http://www.oevp.at/">konsequent</a> in Linz. Von Sonntag bis Silvester.</p>
<p>Aber vielleicht wird&#8217;s ja noch.<br />
Wie so vieles, was gerade wird, f&#252;r <a href="http://www.linz.at/Aktuell/2006/aktuell_39369.asp?category=" title="LINZ 09 – ES GEHT VORW&#196;RTS!">&#8222;Linz 2009&#8243;</a>&#8230;</p>
<p>Guten Rutsch!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kulturhauptstadt muss brennen!</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2007/11/27/kulturhauptstadt-muss-brennen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 18:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch 400 Tage bis Linz09: &#160; M&#252;ssen wir uns Sorgen machen? ;-) ha&#124;ns]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch 400 Tage bis <a href="http://www.linz09.at/" title="Linz 2009 - Kulturhauptstadt Europas">Linz09</a>:</p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/11/noch_400_tage_bis_linz09.jpg" class="floatbox" rev="group:204" title="Noch 400 Tage bis Linz 2009"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/11/noch_400_tage_bis_linz09.thumbnail.jpg" alt="Noch 400 Tage bis Linz 2009" align="left" /></a></p>
<p align="right">&nbsp;</p>
<p align="right">M&#252;ssen wir uns <a href="/2007/10/09/linz-null-nein/" title="Linz Null Nein?">Sorgen</a> <a href="http://cope.antville.org/stories/1606611/" title="Ihre Projekteinreichung Sprengung Linz09">machen</a>? ;-)</p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/10/graffiti_kulturhauptstadt_muss_brennen.jpg" class="floatbox" rev="group:204" title="Graffiti – Kulturhauptstadt muss brennen!"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/10/graffiti_kulturhauptstadt_muss_brennen.thumbnail.jpg" alt="Graffiti – Kulturhauptstadt muss brennen" align="right" /></a></p>
<p><br style="clear: both" /></p>
<p style="clear: both">ha|ns</p>
]]></content:encoded>
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