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	<title>Bas&#124;se&#124;na Blog &#187; Politisches</title>
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		<title>[klartext] Spindelegger zum Vorschlag &#8222;Kirchenbeitr&#228;ge f&#252;r Ausgetretene&#8220;</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2012/01/04/kartext-spindelegger-zu-kirchenbeitragen-fur-ausgetretene/</link>
		<comments>http://blog.bassena.org/2012/01/04/kartext-spindelegger-zu-kirchenbeitragen-fur-ausgetretene/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 16:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Politiker so absolut nicht die klare Antwort geben, die angebracht w&#228;re, stelle ich mir manchmal vor, wie sie h&#228;tte ausfallen k&#246;nnen &#8211; in einem fernen Paralleluniversum, wo Politiker noch Eier haben (auch die weiblichen). Reporterin: Herr Spindelegger, was sagen Sie zum Vorschlag des O&#214; Bauernbundes, dass k&#252;nftig auch Ausgetretene einen Kirchenbeitrag zahlen sollen? Spindelegger: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn Politiker so absolut nicht die klare Antwort geben, die angebracht w&#228;re, stelle ich mir manchmal vor, wie sie h&#228;tte ausfallen k&#246;nnen &#8211; in einem fernen Paralleluniversum, wo Politiker noch Eier haben (auch die weiblichen).</em></p>
<blockquote><p><strong>Reporterin:</strong> Herr Spindelegger, was sagen Sie zum <a href="http://derstandard.at/1325485617521/Oberoesterreich-Bauernbund-will-Kirchensteuer-fuer-Ausgetretene">Vorschlag</a> des O&#214; Bauernbundes, dass k&#252;nftig auch Ausgetretene einen Kirchenbeitrag zahlen sollen?</p>
<p><strong>Spindelegger:</strong> Da ist bei einigen wohl zuviel Restalkohol vom Neujahrsfeiern &#252;brig geblieben, ich w&#252;rde diesen Vorschlag nicht &#252;berbewerten.</p>
<p><strong>Reporterin:</strong> Sie halten das also f&#252;r eine Schnapsidee?</p>
<p><strong>Spindelegger:</strong> Ja.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p><em>Und das hat er wirklich gesagt:</em></p>
<blockquote><p><em><strong>Spindelegger:</strong> Das ist ein Vorschlag, den man bewerten muss, ich glaube da kann man  nicht ja oder nein sagen, das muss man sich  auch in der Tiefe  anschauen. Wir haben eine vielf&#228;ltige Struktur in &#214;sterreich, wo leider  immer weniger sich aktiv in einer Kirche engagieren, als Mitglied  Beitr&#228;ge zahlen. Ich w&#252;rde das jetzt nicht von vornherein mit  ja oder  nein beantworten. Lassen wir uns einmal im Detail auf eine Diskussion  ein und dann bewerten wir die Sache.</em></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Der kleine Niko&#8220; von Elfriede Jelinek (Audio)</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 19:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Elfriede Jelinek hat einen Text geschrieben. Man hofft, es w&#228;r ein St&#252;ck, doch leider ist es ein St&#252;ck Wirklichkeit. Es geht um Niko, Laura und ein sinkendes Schiff (nein, noch nicht den ORF), auf dem es egal scheint, wer noch das Ruder f&#252;hrt. [&#8230;] das ist seine Aufgabe: die Abh&#228;ngigkeit. In die mu&#223; alles gebracht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elfriede Jelinek <a title="Der Kleine Niko (Elfriede Jelinek)" href="http://a-e-m-gmbh.com/wessely/fpelinka.htm">hat einen Text geschrieben</a>. Man hofft, es w&#228;r ein St&#252;ck, doch leider ist es ein St&#252;ck Wirklichkeit. Es geht um Niko, Laura und ein sinkendes Schiff (nein, noch nicht den <a href="http://derstandard.at/1324501213679/Neuer-Buerochef-Unabhaengigkeit-schwer-geschaedigt-SP-in-ORF-Chefbuero">ORF</a>), auf dem es egal scheint, wer noch das Ruder f&#252;hrt.</p>
<blockquote><p>[&#8230;] das ist seine Aufgabe: die Abh&#228;ngigkeit. In die mu&#223; alles gebracht werden, was vom Herrn Fernsehdirektor kommt, dessen B&#252;ro eine Parteizentrale ist, und dessen Mitarbeiter andre Parteizentralen sind, ein Gl&#252;ck, da&#223; das jetzt alles so zentral ist, da m&#252;ssen wir nicht so weit herumfahren, wenn wir was wissen wollen. [&#8230;] So wird das jetzt gemacht. So werden die gemacht. <a title="Laura und die Buberlpartie" href="http://derstandard.at/1293370722777/Parteipersonal-Laura-und-die-Buberlpartie">Das sind gemachte Leute</a>, noch bevor es sie &#252;berhaupt gibt. Die Sozialdemokratie als Ma&#223;schneiderei f&#252;r Karrieren, so endet sie. Das ist es, wie sie endet. [&#8230;] Omas und Opas, noch bevor sie erwachsen sind. Sie m&#252;ssen sich nicht sorgen, denn es ist f&#252;r sie bereits gesorgt, was sie auch tun [&#8230;]</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Niemand sollte sich abschrecken lassen, von der fehlenden Gliederung und Formatierung <a title="Der Kleine Niko (Elfriede Jelinek)" href="http://a-e-m-gmbh.com/wessely/fpelinka.htm">des Textes</a>, daf&#252;r ist er zu gut und zu wichtig. Wer sich trotzdem schwertut (Screenreader von Sehbehinderten z.B. d&#252;rften hier an ihre Grenzen sto&#223;en), f&#252;r den hab ich mal laut mitgelesen:</p>
<p>[Audiowiedergabe im Feed leider nicht m&#246;glich &#8211; bitte die Webseite aufrufen.]<br />
<small>(Play-Button dr&#252;cken oder MP3 <a title="MP3-Audiodatei: Der kleine Niko" href="/wp-content/uploads/audio/Der_Kleine_Niko.mp3">direkt runterladen</a>)</small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>9/11</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2011/09/11/911/</link>
		<comments>http://blog.bassena.org/2011/09/11/911/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 18:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zufall wollte es, dass ich heute vor genau zehn Jahren mit einer Gruppe von Freunden und Studienkollegen auf Urlaub in New York war. Die folgenden Bilder, und weitgehend unver&#228;ndert auch die Texte, stammen aus dem Backup eines l&#228;ngst verschollenen Webalbums, das ich nach unserer Heimkehr f&#252;r meine Fotos erstellt hatte. Der heutige Jahrestag hat mich endlich dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zufall wollte es, dass ich heute vor genau zehn Jahren mit einer Gruppe von Freunden und Studienkollegen auf Urlaub in New York war. Die folgenden Bilder, und weitgehend unver&#228;ndert auch die Texte, stammen aus dem Backup eines l&#228;ngst verschollenen Webalbums, das ich nach unserer Heimkehr f&#252;r meine Fotos erstellt hatte. Der heutige Jahrestag hat mich endlich dazu bewogen, diese Erinnerungen dem Vergessen zu entrei&#223;en &#8211; auch dem eigenen &#8211; und euch hier von einem zehn Jahre j&#252;ngeren Ich schildern zu lassen, wie das &#8222;damals&#8220; war, aus seiner Sicht&#8230;</p>

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			[Zeige als Diashow]		</a>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/024.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Knapp 19 Stunden vor den Anschlägen. Touristen auf der Fähre von Ellis Island lassen sich vor dem Hintergrund der eindrucksvollen Skyline fotografieren. Es ist mein letztes Foto von den unversehrten Türmen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Vortag, 14:03" alt="Vortag, 14:03" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_024.jpg" width="200" height="145" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Vortag, 14:03</span>
			<span>Knapp 19 Stunden vor den Anschlägen. Touristen auf der Fähre von Ellis Island lassen sich vor dem Hintergrund der eindrucksvollen Skyline fotografieren. Es ist mein letztes Foto von den unversehrten Türmen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/038.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Für diesen Tag hatten wir einen Besuch an der Börse geplant und uns war geraten worden, möglichst zeitig hinzugehen.
&lt;p&gt;
Dieses Bild bot sich uns, nachdem wir die Subway an der Haltestelle Wall Street verlassen hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Ahnung, was 18 Minuten zuvor geschehen war." class="shutterset_set_13" >
								<img title="11. 9. 09:03 - Rauch" alt="11. 9. 09:03 - Rauch" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_038.jpg" width="200" height="323" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">11. 9. 09:03 - Rauch</span>
			<span>Für diesen Tag hatten wir einen Besuch an der Börse geplant und uns war geraten worden, möglichst zeitig hinzugehen.
<p>
Dieses Bild bot sich uns, nachdem wir die Subway an der Haltestelle Wall Street verlassen hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Ahnung, was 18 Minuten zuvor geschehen war.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/039.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Nicht zu sehen ist das Glitzern tausender kleiner Lichtpunkte in dieser Wolke. Es ähnelte stark jenen Bildern, die man von amerikanischen Konfetti-Paraden im Kopf hat.
&lt;p&gt;
Im allerersten Moment hielten wir daher auch eine größere Feier oder Werbeaktion für möglich." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag" alt="09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_039.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag</span>
			<span>Nicht zu sehen ist das Glitzern tausender kleiner Lichtpunkte in dieser Wolke. Es ähnelte stark jenen Bildern, die man von amerikanischen Konfetti-Paraden im Kopf hat.
<p>
Im allerersten Moment hielten wir daher auch eine größere Feier oder Werbeaktion für möglich.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/040.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Es war ein dumpfer Knall zu hören. Am Hochhaus vor uns, das uns den Blick verstellte, war zu sehen, wie die Fensterscheiben erzitterten. Leute begannen, selbst hier - ca. 500 m vom WTC entfernt - zu laufen. Hier verlor ich auch meine Freunde aus den Augen. Die Situation beruhigte sich aber relativ schnell wieder." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II" alt="09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_040.jpg" width="200" height="273" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II</span>
			<span>Es war ein dumpfer Knall zu hören. Am Hochhaus vor uns, das uns den Blick verstellte, war zu sehen, wie die Fensterscheiben erzitterten. Leute begannen, selbst hier - ca. 500 m vom WTC entfernt - zu laufen. Hier verlor ich auch meine Freunde aus den Augen. Die Situation beruhigte sich aber relativ schnell wieder.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/041.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Minuten später wurden mir die glitzernden &quot;Konfetti&quot; zu dutzenden vor die Füße geweht. Es waren die Akten, Briefe und Notizen jener Menschen, die da oben gearbeitet hatten. 
&lt;p&gt;
Betroffen und entsetzt hielten einige Passanten die angekohlten Zettel in der Hand. Bis dahin hatte ich die Ereignisse fast wie in einem Film wahrgenommen. Nun war mit einem Mal die ohnehin geringe Distanz, der Abstand zum Geschehen auf ein kaum mehr erträgliches Maß reduziert. Schlagartig wurde mir bewusst, dass es hier nicht nur um das vordergründig sichtbare, brennende Gebäude aus Stahl ging - dass dort, wo diese Blätter herkamen, kaum jemand überlebt haben konnte, und viele andere Menschen sich in Lebensgefahr befinden mussten." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:04 - Dichter Qualm" alt="09:04 - Dichter Qualm" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_041.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:04 - Dichter Qualm</span>
			<span>Minuten später wurden mir die glitzernden "Konfetti" zu dutzenden vor die Füße geweht. Es waren die Akten, Briefe und Notizen jener Menschen, die da oben gearbeitet hatten. 
<p>
Betroffen und entsetzt hielten einige Passanten die angekohlten Zettel in der Hand. Bis dahin hatte ich die Ereignisse fast wie in einem Film wahrgenommen. Nun war mit einem Mal die ohnehin geringe Distanz, der Abstand zum Geschehen auf ein kaum mehr erträgliches Maß reduziert. Schlagartig wurde mir bewusst, dass es hier nicht nur um das vordergründig sichtbare, brennende Gebäude aus Stahl ging - dass dort, wo diese Blätter herkamen, kaum jemand überlebt haben konnte, und viele andere Menschen sich in Lebensgefahr befinden mussten.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/042.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Von Passanten auf der Straße ist zu erfahren, dass ein zweites Flugzeug in die Twin Towers geflogen ist. Ab da ist praktisch jedem klar, dass es sich um keinen Unfall handeln konnte." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:23 - Passanten" alt="09:23 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_042.jpg" width="200" height="149" />
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			<span style="font-weight:bold;">09:23 - Passanten</span>
			<span>Von Passanten auf der Straße ist zu erfahren, dass ein zweites Flugzeug in die Twin Towers geflogen ist. Ab da ist praktisch jedem klar, dass es sich um keinen Unfall handeln konnte.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/043.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Maiden Street, &lt;a href=&quot;http://g.co/maps/xzyu6&quot;&gt;etwa 800 Meter südöstlich&lt;/a&gt; vom WTC. Der brennende North Tower I. Links daneben der aufsteigende Rauch vom ebenfalls brennenden South Tower II - eine halbe Stunde vor seinem Einsturz. Auf Tower II befand sich auch die Aussichtsplattform, die wir drei Tage zuvor noch besucht hatten. Sie war zum Zeitpunkt der Anschläge noch für Touristen geschlossen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:23 - Twin Towers" alt="09:23 - Twin Towers" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_043.jpg" width="200" height="308" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:23 - Twin Towers</span>
			<span>Maiden Street, <a href="http://g.co/maps/xzyu6">etwa 800 Meter südöstlich</a> vom WTC. Der brennende North Tower I. Links daneben der aufsteigende Rauch vom ebenfalls brennenden South Tower II - eine halbe Stunde vor seinem Einsturz. Auf Tower II befand sich auch die Aussichtsplattform, die wir drei Tage zuvor noch besucht hatten. Sie war zum Zeitpunkt der Anschläge noch für Touristen geschlossen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/044.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Die Augen tausender Passanten und von Millionen Fernsehzuschauern sind inzwischen auf die brennenden Twin Towers gerichtet.
&lt;p&gt;
Nach diesem Bild habe ich ein freies Telefon gesucht, um nach Hause zu telefonieren, möglichst bevor dort die Nachricht von den Anschlägen eintrifft. Nach längerer Suche habe ich in der Eingangshalle eines Wolkenkratzers ein Telefon mit überschaubarer Warteschlange gefunden. Zuhause wusste noch niemand von den Ereignissen, der Schock war entsprechend groß.
&lt;p&gt;
Gerade als ich noch ein paar beruhigende Worte sprechen wollte - dass es jetzt eh vorbei sei und so - brach hinter mir ein Höllenlärm los. Ich drehte mich um, hin zu jenem Ausgang, der dem WTC zugewandt war und sah eine Horde Menschen in Panik auf die viel zu kleinen Drehtüren zustürmen - hinter ihnen eine gewaltige Staub- und Aschewolke. Daraufhin kürzte ich das Telefongespräch auf ein kurzes &quot;mir geht's gut, aber ich muss jetzt auflegen&quot; ab. In Wahrheit hatte ich meine Zweifel, ob es mir in absehbarer Zeit wirklich immer noch gut gehen würde.
&lt;p&gt;
Nachdem ich den ärgsten Andrang beim anderen Ausgang abgewartet hatte, ging ich zurück auf die Straße und versuchte in Erfahrung zu bringen, was eigentlich geschehen war. Von Passanten hörte ich, dass ein drittes Flugzeug in die Tower gekracht sei, 16 seien insgesamt entführt worden. Gerüchte, wie wir alle wissen, aber die Wahrheit war ohnehin kaum weniger schlimm. Ich starrte eine Zeit lang nur mehr auf die gewaltige Staubwolke, die jede Sicht versperrte und fürchtete, aus dieser undurchdringlichen Wand könne jeden Moment das nächste Flugzeug herabstürzen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:32 - Passanten" alt="09:32 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_044.jpg" width="200" height="182" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:32 - Passanten</span>
			<span>Die Augen tausender Passanten und von Millionen Fernsehzuschauern sind inzwischen auf die brennenden Twin Towers gerichtet.
<p>
Nach diesem Bild habe ich ein freies Telefon gesucht, um nach Hause zu telefonieren, möglichst bevor dort die Nachricht von den Anschlägen eintrifft. Nach längerer Suche habe ich in der Eingangshalle eines Wolkenkratzers ein Telefon mit überschaubarer Warteschlange gefunden. Zuhause wusste noch niemand von den Ereignissen, der Schock war entsprechend groß.
<p>
Gerade als ich noch ein paar beruhigende Worte sprechen wollte - dass es jetzt eh vorbei sei und so - brach hinter mir ein Höllenlärm los. Ich drehte mich um, hin zu jenem Ausgang, der dem WTC zugewandt war und sah eine Horde Menschen in Panik auf die viel zu kleinen Drehtüren zustürmen - hinter ihnen eine gewaltige Staub- und Aschewolke. Daraufhin kürzte ich das Telefongespräch auf ein kurzes "mir geht's gut, aber ich muss jetzt auflegen" ab. In Wahrheit hatte ich meine Zweifel, ob es mir in absehbarer Zeit wirklich immer noch gut gehen würde.
<p>
Nachdem ich den ärgsten Andrang beim anderen Ausgang abgewartet hatte, ging ich zurück auf die Straße und versuchte in Erfahrung zu bringen, was eigentlich geschehen war. Von Passanten hörte ich, dass ein drittes Flugzeug in die Tower gekracht sei, 16 seien insgesamt entführt worden. Gerüchte, wie wir alle wissen, aber die Wahrheit war ohnehin kaum weniger schlimm. Ich starrte eine Zeit lang nur mehr auf die gewaltige Staubwolke, die jede Sicht versperrte und fürchtete, aus dieser undurchdringlichen Wand könne jeden Moment das nächste Flugzeug herabstürzen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/045.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Acht Minuten nach Einsturz des South Tower II. Unvorstellbare Menschenmassen strömen weg vom Qualm, hin zu den Brücken, die den East River Richtung Brooklyn queren: der Brooklyn Bridge, der Manhattan Bridge und sogar zur mehrere Kilometer entfernten Williamsburg Bridge." class="shutterset_set_13" >
								<img title="10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn" alt="10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_045.jpg" width="200" height="160" />
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			<span style="font-weight:bold;">10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn</span>
			<span>Acht Minuten nach Einsturz des South Tower II. Unvorstellbare Menschenmassen strömen weg vom Qualm, hin zu den Brücken, die den East River Richtung Brooklyn queren: der Brooklyn Bridge, der Manhattan Bridge und sogar zur mehrere Kilometer entfernten Williamsburg Bridge.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/046.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="&quot;... aber hier stirbst du vielleicht!'&quot;, dachte ich bei mir. Das Bild ist qualitativ ziemlich schlecht. Trotzdem darf es hier auf keinen Fall fehlen, denn für mich verbinden sich damit jene Minuten, in denen ich reale Todesangst hatte:
&lt;p&gt;
Nach einem kilometerlangen Fußmarsch, vorbei an Brooklyn und Manhattan Bridge - Polizisten hatten davon abgeraten, diese Brücken zu nehmen - waren wir endlich bei der Williamsburg Bridge angelangt. Nun sind diese Brücken aber so hoch, dass selbst Ozeanriesen unter ihnen hindurchfahren können. Das bringt es mit sich, dass eine solche Brücke nicht am Flussufer beginnt, sondern schon weit über einen halben Kilometer vom Ufer entfernt. Viele hätten nur allzu gerne diesen Weg abgekürzt. Diese Möglichkeit schien ein Gerüst zu bieten, das für Restaurierungsarbeiten an einem der uferseitigen Stützpfeiler angebracht worden war. Es schien nicht abgesperrt zu sein und machte einen stabilen, sicheren Eindruck, außerdem hatten sich bereits zahlreiche Leute auf den Weg nach oben gemacht. Dies verleitete mich dazu, den Weg ebenfalls über dieses Gerüst abzukürzen.
&lt;p&gt;
Ein Riesenfehler wie sich schon wenige Stufen später herausstellte. Nach oben hin begann das Gerüst, das wohl nur für wenige Bauarbeiter und nicht hunderte Menschen ausgelegt war, immer mehr zu schwingen. Die Leute begannen unruhig zu werden. Aber es gab kein Zurück mehr, da immer mehr Menschen nachdrängten. Fast jeder behielt die Befestigungsbolzen im Auge.
&lt;p&gt;
Meine größte Angst war, dass die Menschen plötzlich in Panik geraten könnten. Diese Erschütterungen hätte die Konstruktion dann nie und nimmer ausgehalten. Weiter unten schrie ständig jemand &quot;move on!&quot;. Vorne ging's aber nur langsam weiter, weil auf der Brücke ein &quot;Loch&quot; überstiegen werden müsse - so hieß es von weiter oben. Auch das noch! Unweigerlich dachte ich an die Spalten zwischen den Richtungsfahrbahnen auf österreichischen Autobahnbrücken, wo schon einige Menschen abgestürzt waren.
&lt;p&gt;
Die schlimmsten Minuten waren jene, als ich ganz oben kurz vor dem Übergang zwischen Gerüst und Brückenpfeiler stand und vor mir nichts mehr weiter ging. Das rettende &quot;Ufer&quot; war im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah, aber auch die Schwingungen des Gerüsts waren hier am stärksten zu spüren.
&lt;p&gt;
Endlich ging's wieder voran. Der Moment, als ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, war für mich der befreiendste meines bisherigen Lebens. Auch das &quot;Loch&quot; stellte sich zum Glück nicht als klaffender Spalt heraus, sondern nur als eine ca. einen Meter tiefe Senke zwischen zwei Betonträgern.
&lt;p&gt;
Später am Abend fürchtete ich noch längere Zeit, dass das Gerüst in den Nachrichten vorkommen könnte. Gott sei Dank scheint die Konstruktion gehalten zu haben." class="shutterset_set_13" >
								<img title="11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ..." alt="11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ..." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_046.jpg" width="200" height="150" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ...</span>
			<span>"... aber hier stirbst du vielleicht!'", dachte ich bei mir. Das Bild ist qualitativ ziemlich schlecht. Trotzdem darf es hier auf keinen Fall fehlen, denn für mich verbinden sich damit jene Minuten, in denen ich reale Todesangst hatte:
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Nach einem kilometerlangen Fußmarsch, vorbei an Brooklyn und Manhattan Bridge - Polizisten hatten davon abgeraten, diese Brücken zu nehmen - waren wir endlich bei der Williamsburg Bridge angelangt. Nun sind diese Brücken aber so hoch, dass selbst Ozeanriesen unter ihnen hindurchfahren können. Das bringt es mit sich, dass eine solche Brücke nicht am Flussufer beginnt, sondern schon weit über einen halben Kilometer vom Ufer entfernt. Viele hätten nur allzu gerne diesen Weg abgekürzt. Diese Möglichkeit schien ein Gerüst zu bieten, das für Restaurierungsarbeiten an einem der uferseitigen Stützpfeiler angebracht worden war. Es schien nicht abgesperrt zu sein und machte einen stabilen, sicheren Eindruck, außerdem hatten sich bereits zahlreiche Leute auf den Weg nach oben gemacht. Dies verleitete mich dazu, den Weg ebenfalls über dieses Gerüst abzukürzen.
<p>
Ein Riesenfehler wie sich schon wenige Stufen später herausstellte. Nach oben hin begann das Gerüst, das wohl nur für wenige Bauarbeiter und nicht hunderte Menschen ausgelegt war, immer mehr zu schwingen. Die Leute begannen unruhig zu werden. Aber es gab kein Zurück mehr, da immer mehr Menschen nachdrängten. Fast jeder behielt die Befestigungsbolzen im Auge.
<p>
Meine größte Angst war, dass die Menschen plötzlich in Panik geraten könnten. Diese Erschütterungen hätte die Konstruktion dann nie und nimmer ausgehalten. Weiter unten schrie ständig jemand "move on!". Vorne ging's aber nur langsam weiter, weil auf der Brücke ein "Loch" überstiegen werden müsse - so hieß es von weiter oben. Auch das noch! Unweigerlich dachte ich an die Spalten zwischen den Richtungsfahrbahnen auf österreichischen Autobahnbrücken, wo schon einige Menschen abgestürzt waren.
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Die schlimmsten Minuten waren jene, als ich ganz oben kurz vor dem Übergang zwischen Gerüst und Brückenpfeiler stand und vor mir nichts mehr weiter ging. Das rettende "Ufer" war im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah, aber auch die Schwingungen des Gerüsts waren hier am stärksten zu spüren.
<p>
Endlich ging's wieder voran. Der Moment, als ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, war für mich der befreiendste meines bisherigen Lebens. Auch das "Loch" stellte sich zum Glück nicht als klaffender Spalt heraus, sondern nur als eine ca. einen Meter tiefe Senke zwischen zwei Betonträgern.
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Später am Abend fürchtete ich noch längere Zeit, dass das Gerüst in den Nachrichten vorkommen könnte. Gott sei Dank scheint die Konstruktion gehalten zu haben.</span>
		</div>
	</div>
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	<div id="ngg-image-544" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:100%;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/047.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Über dieses Gerüst bin ich später zufällig bei der Manhattan Bridge gestolpert. Es sieht exakt so aus wie jenes, über das wir gegangen waren - mal abgesehen davon, dass die Williamsburg Bridge etwas höher ist, und mithin ihre Gerüste ..." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Treppengerüst" alt="Treppengerüst" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_047.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Treppengerüst</span>
			<span>Über dieses Gerüst bin ich später zufällig bei der Manhattan Bridge gestolpert. Es sieht exakt so aus wie jenes, über das wir gegangen waren - mal abgesehen davon, dass die Williamsburg Bridge etwas höher ist, und mithin ihre Gerüste ...</span>
		</div>
	</div>
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	<div id="ngg-image-545" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:100%;" >
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/048.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title=" " class="shutterset_set_13" >
								<img title="11:12 - Auf der Williamsburg Bridge" alt="11:12 - Auf der Williamsburg Bridge" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_048.jpg" width="200" height="156" />
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			<span style="font-weight:bold;">11:12 - Auf der Williamsburg Bridge</span>
			<span>&nbsp;</span>
		</div>
	</div>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/049.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Im Vordergrund die Manhattan Bridge, dahinter die Brooklyn Bridge. Zur gleichen Zeit fliehen auch über diese Brücken tausende Menschen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge" alt="Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_049.jpg" width="200" height="123" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge</span>
			<span>Im Vordergrund die Manhattan Bridge, dahinter die Brooklyn Bridge. Zur gleichen Zeit fliehen auch über diese Brücken tausende Menschen.</span>
		</div>
	</div>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/050.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Knapp zwei Stunden nach dem Einsturz der Türme waren immer noch tausende Menschen auf dem Weg über die Brücken aus Downtown heraus unterwegs." class="shutterset_set_13" >
								<img title="12:20 - Manhattan Bridge" alt="12:20 - Manhattan Bridge" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_050.jpg" width="200" height="205" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">12:20 - Manhattan Bridge</span>
			<span>Knapp zwei Stunden nach dem Einsturz der Türme waren immer noch tausende Menschen auf dem Weg über die Brücken aus Downtown heraus unterwegs.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/051.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Auf einem Anlegesteg wenige hundert Meter südlich der Brooklyn Bridge." class="shutterset_set_13" >
								<img title="12:47 - Brooklyn, Blickrichtung Manhattan" alt="12:47 - Brooklyn, Blickrichtung Manhattan" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_051.jpg" width="200" height="150" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">12:47 - Brooklyn, Blickrichtung Manhattan</span>
			<span>Auf einem Anlegesteg wenige hundert Meter südlich der Brooklyn Bridge.</span>
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								<img title="12:48" alt="12:48" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_052.jpg" width="200" height="285" />
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			<span style="font-weight:bold;">12:48</span>
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			<span style="font-weight:bold;">12:51</span>
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								<img title="12:56" alt="12:56" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_054.jpg" width="200" height="251" />
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			<span style="font-weight:bold;">12:56</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/055.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="An fast jeder Straßenecke stand ein Auto mit laut aufgedrehtem Autoradio (die &lt;a title=&quot;MP3-Audiodatei: Autoradio 911&quot; href=&quot;/wp-content/uploads/audio/radio911.mp3&quot;&gt;Audioaufnahme&lt;/a&gt; unter dem Bild entstand hier).
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								<img title="13:16 - Brooklyn, Autoradio (Mitschnitt)" alt="13:16 - Brooklyn, Autoradio (Mitschnitt)" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_055.jpg" width="200" height="145" />
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			<span style="font-weight:bold;">13:16 - Brooklyn, Autoradio (Mitschnitt)</span>
			<span>An fast jeder Straßenecke stand ein Auto mit laut aufgedrehtem Autoradio (die <a title="MP3-Audiodatei: Autoradio 911" href="/wp-content/uploads/audio/radio911.mp3">Audioaufnahme</a> unter dem Bild entstand hier).
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/056.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Blick nach Süden, direkt in Richtung WTC. Normalerweise fließt hier dichter Verkehr, dreispurig in beide Richtungen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:00 - West Broadway, leere Straßen" alt="14:00 - West Broadway, leere Straßen" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_056.jpg" width="200" height="277" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">14:00 - West Broadway, leere Straßen</span>
			<span>Blick nach Süden, direkt in Richtung WTC. Normalerweise fließt hier dichter Verkehr, dreispurig in beide Richtungen.</span>
		</div>
	</div>
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/057.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Dreieinhalb Stunden nach dem Einsturz." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:00 - West Broadway" alt="14:00 - West Broadway" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_057.jpg" width="200" height="333" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">14:00 - West Broadway</span>
			<span>Dreieinhalb Stunden nach dem Einsturz.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/058.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Nur noch Einsatzfahrzeuge sind hier unterwegs." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:10 - Avenue of the Americas/Church Street" alt="14:10 - Avenue of the Americas/Church Street" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_058.jpg" width="200" height="115" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">14:10 - Avenue of the Americas/Church Street</span>
			<span>Nur noch Einsatzfahrzeuge sind hier unterwegs.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/059.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Ein Polizeibus passiert die Straßensperre." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:10 - Police Academy" alt="14:10 - Police Academy" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_059.jpg" width="200" height="203" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">14:10 - Police Academy</span>
			<span>Ein Polizeibus passiert die Straßensperre.</span>
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	<div id="ngg-image-557" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:100%;" >
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/060.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Viele Leute können zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht glauben, dass die Twin Towers völlig eingestürzt sind. Einige denken, es seien &quot;nur&quot; die beschädigten Spitzen herunter gekommen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:15 - Passanten" alt="14:15 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_060.jpg" width="200" height="178" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">14:15 - Passanten</span>
			<span>Viele Leute können zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht glauben, dass die Twin Towers völlig eingestürzt sind. Einige denken, es seien "nur" die beschädigten Spitzen herunter gekommen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/061.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Noch tagelang wird man Rauch aus den Trümmern des WTC aufsteigen sehen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:18" alt="14:18" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_061.jpg" width="200" height="210" />
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			<span style="font-weight:bold;">14:18</span>
			<span>Noch tagelang wird man Rauch aus den Trümmern des WTC aufsteigen sehen.</span>
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	<div id="ngg-image-561" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:100%;" >
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/084.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Man muss kein Spanisch können, um diese Schlagzeile am nächsten Tag zu verstehen.
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								<img title="Dia de Terror" alt="Dia de Terror" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_084.jpg" width="200" height="266" />
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			<span style="font-weight:bold;">Dia de Terror</span>
			<span>Man muss kein Spanisch können, um diese Schlagzeile am nächsten Tag zu verstehen.
</span>
		</div>
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<p>Ich bin sicher, ich habe vor Ort viel l&#228;nger gebraucht, das Ganze zu realisieren, als viele der Millionen Menschen, die die Ereignisse im Fernsehen mitverfolgt haben.</p>
<p>Drei Tage vor seinem Einsturz waren wir noch selber auf dem S&#252;dturm. Haben uns im 107. Stock den simulierten Heli-Flug &#252;ber Manhattan gegeben. Die Greenbox gesehen, vor der Touristen sich ablichten lie&#223;en, um &#252;bergro&#223; in Souvenirbilder einmontiert zu werden, wie sie scheinbar auf den Dachkanten der T&#252;rme balancieren oder mit lachendem Gesicht von ihnen herabfallen. Haben unsere Nasen an die vom Boden bis zur Decke reichenden Fensterscheiben gedr&#252;ckt, so dass uns nur mehr das Plexiglas vom 400 Meter tiefen Abgrund trennte. Auf der Plattform ganz oben die unglaubliche Aussicht genossen. Wir blieben vom sp&#228;ten Nachmittag bis zum Abend, um auch die Lichter der Stadt sehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Unten am Plaza habe ich noch ein letztes Mal hochgesehen. Diese beiden gewaltigen Tower gleichzeitig im Blick gehabt. Ich erinnere mich, dass ich den WTC-Plaza teilweise r&#252;ckw&#228;rts gehend verlassen habe, immer wieder staunend zur&#252;cksah.</p>
<p>Es war unvorstellbar, dass geschehen konnte, was geschehen war. In Reisef&#252;hrern war von einem Flugzeug der US-Luftwaffe zu lesen, das gegen das Empire State Building geflogen war, ohne gr&#246;&#223;eren Schaden am Geb&#228;ude zu hinterlassen. Auch vom Anschlag auf das WTC 1993 war zu lesen, ebenso ohne gr&#246;&#223;ere Folgen. Diese Geb&#228;ude schienen kaum verwundbar. Umso gr&#246;&#223;er der Schock, das Entsetzen, die Fassungslosigkeit. Am 11.9. und in den Tagen danach.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Respekt</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2010/10/08/respekt/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 22:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.bassena.org/?p=2330</guid>
		<description><![CDATA[Pressekonferenz des Freunde-Sch&#252;tzen-Hauses v. 7. 10. 2010. Statement von Hans-J&#246;rg Ulreich, Hausbesitzer: Video: (cc) Georg Sch&#252;tz f&#252;r ichmachpolitik.at L&#252;gen, tricksen, betr&#252;gen F&#252;r mich war das Ganze ein Déjà-vu: Vor sechs Monaten hat sich das Gleiche beim Freund meines Sohnes abgespielt. Auch da wurde ein neunj&#228;hriges Kind ins Gef&#228;ngnis gesetzt &#8211; Schubhaft hei&#223;t es ja nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressekonferenz des <a href="http://www.freundeschuetzen.at/">Freunde-Sch&#252;tzen-Hauses</a> v. </strong><strong>7. 10. 2010.</strong><br />
<strong> Statement von Hans-J&#246;rg Ulreich, Hausbesitzer:</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="468" height="260" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ichmachpolitik.at/embed_q_id/877" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="468" height="260" src="http://ichmachpolitik.at/embed_q_id/877" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Video: (<a title="Creative Commons License - Nicht kommerzielle Verwendung/Bearbeitung unter Namensnennung erlaubt." href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/at/">cc</a>) Georg Sch&#252;tz f&#252;r <a title="Purplesheep: Statement von Hans J&#246;rg Ulreich (Hausbesitzer Freunde-sch&#252;tzen-Haus) im Rahmen der Pressekonferenz vom 7.10.2010 " href="http://ichmachpolitik.at/questions/877">ichmachpolitik.at</a></p>
<blockquote><p><strong>L&#252;gen, tricksen, betr&#252;gen</strong></p>
<p>F&#252;r mich war <a title="Fekter: „Wir gehen familiengerecht vor“" href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/600468/index.do">das Ganze</a> ein Déjà-vu: Vor sechs Monaten hat sich das Gleiche beim Freund meines Sohnes abgespielt. Auch da wurde ein neunj&#228;hriges Kind ins Gef&#228;ngnis gesetzt &#8211; Schubhaft hei&#223;t es ja nicht. Es ist trotzdem vergitterte Zellen. Den hat man sogar von den Eltern getrennt. Die &#8211; und es ist das gleiche passiert wie vor sechs Monaten &#8211; auch da hat man gesagt: &#8222;Wir holen euch am Samstag&#8220;. Man hat sie schon am Freitag geholt. Man hat gesagt, sie wurden rechtzeitig informiert. Zack, wie sie abgeschoben wurden, hat man ihnen einen Zettel in die Hand gedr&#252;ckt. Nur, dass das Datum auf dem Zettel halt schon vor 14 Tagen war. Also die, die sich hinterm Recht verstecken, die l&#252;gen, die betr&#252;gen und die tricksen, dass es ein Graus ist.</p>
<p><strong>Kindergerecht</strong></p>
<p><em>Nichts</em> hat gestimmt. Man hat gesagt, man holt den Augustin um zw&#246;lf. Man hat ihn schon in der Fr&#252;h geholt. Die Karin [Klaric, Rechtsberaterin v. &#8222;<a href="http://www.purplesheep.at/index.php?i=psuberuns">Purple Sheep</a>&#8220;] hat das eh schon gesagt: &#8222;Es ist eh das Gleiche wie immer.&#8220; Und die Zettel, ich hab die gestern in der Schubhaft &#8211; oder wie hei&#223;t&#8217;s jetzt bei Kindern? [Karin Klaric: &#8222;In der Haft vor der Abschiebung.&#8220;] Wurscht, lauter Glander und man muss durch f&#252;nf Sicherheitst&#252;ren durch, bis man dort hinkommt &#8211; aber das ist ja alles sehr kindergerecht. Dort sind die Zetteln gelegen, wo steht: &#8222;Abschiebung am 7.&#8220; Und da war ein Datum &#8211; ich glaub der 26. 9. &#8211; drauf. Und es hat gehei&#223;en: &#8222;Er wurde <em>rechtzeitig</em> in Kenntnis gesetzt.&#8220; Die Familie, die ich kannte, da war&#8217;s ganz gleich. Da stimmt <em>nichts</em>, was da passiert und was da an die Medien transportiert wird.</p>
<p><strong>Respekt verloren</strong></p>
<p>Ich bin da gestern mit den M&#228;dchen in der Schubhaft &#8211; aber so hei&#223;t&#8217;s ja nicht &#8211; gesessen. Ich hab versucht, die M&#228;dchen abzulenken, inzwischen hat die Karin mit dem Vater gesprochen. Wir haben Schere, Stein, Papier gespielt. [&#8230;] Die M&#228;dchen haben immer gewonnen, aber was mir aufgefallen ist: Die haben meine Hand nicht ausgelassen. Die wussten nicht, was passiert. Und ich hab die erst dreimal gesehen. Aber die haben meine Hand nicht ausgelassen. Die kleinen, ich sp&#252;r sie immer noch, die kleinen, zarten Kinderh&#228;nde, jedes Mal, wenn da was war, sie haben mich nicht ausgelassen.</p>
<p>Also auch wenn sie&#8217;s nicht wissen, die Kinder. Sie sp&#252;ren&#8217;s. Sie sp&#252;ren, was unser Land ihnen antut. Und ich sch&#228;me mich f&#252;r dieses Land. Ich habe den Respekt vor diesem Staat verloren. Ein Staat, der so mit den Schw&#228;chsten der Schw&#228;chsten umgeht, f&#252;r den sch&#228;me ich mich.</p>
<p><strong>&#8222;Freiwillig&#8220;</strong></p>
<p>Und das Projekt, das wir da gestartet haben, vor 14 Tagen, soll dazu dienen, dass man <em>sieht</em>, was t&#228;glich &#8211; und jede Woche gehen Flieger &#8211; was t&#228;glich sich in unserem Land abspielt. M&#246;cht gar nicht wissen, wie die ganzen freiwilligen R&#252;ckkehrgeschichten sich abspielen. Wenn man in der Nacht &#8230; die Polizei immer klopft, in Uniform. Wenn man die Kinder abpasst, vor der Schule. Das ist Psychoterror pur. Und dann versteckt man sich und sagt: &#8222;Na die sind net gegangen. Es gibt so <em>viele</em>, die da &#8218;freiwillig&#8216; zur&#252;ck gegangen sind.&#8220; Freiwillig. Wenn in der Nacht die Kieberer klopfen.</p>
<p><strong>F&#252;r die Quote<br />
</strong></p>
<p>Die Menschen sind geflohen aus einem Kriegsgebiet. Die k&#246;nnen nichts daf&#252;r, dass man so lange gewartet hat, bis der Krieg aus ist. Und dann hat man gesagt: &#8222;Ja jetzt ist der Krieg aus &#8211; habt&#8217;s halt a Pech.&#8220; Die sind da in diesen f&#252;nf, sechs, sieben Jahren angewachsen. Die Kinder reden untereinander Deutsch. Die reden mit ihrem Vater Deutsch. Die reden so gut Deutsch wie meine Tochter.</p>
<p>Und irgendwer will die nicht. Irgendwer will sich damit profilieren &#8222;Abschiebungen: Plus 30 Prozent!&#8220; Und die Quote m&#252;ss ma erf&#252;llen. Und wenn da grad im Flieger Platz ist, dann schick ma halt die Familie K. oder die Familie X. &#8211; oder wie auch immer &#8211; noch mit. So geht&#8217;s zu, bei uns in &#214;sterreich.</p>
<p>Bitte tragen Sie das hinaus. Danke.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Transkript: (<a title="Creative Commons License - Nicht kommerzielle Verwendung/Bearbeitung unter Namensnennung erlaubt." href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/at/">cc</a>) Bas|se|na</p>
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		<title>&#8222;Der St&#252;rmer&#8220; &#8211; 75 Jahre sp&#228;ter (2. Update)</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2010/09/26/der-stuermer-75-jahre-spaeter/</link>
		<comments>http://blog.bassena.org/2010/09/26/der-stuermer-75-jahre-spaeter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 13:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Das linke Bild entstammt der Nazi-Hetzpostille &#8222;Der St&#252;rmer&#8220;, von November 1935. Das rechte einer FP&#214;-Hetzbrosch&#252;re, 75 Jahre sp&#228;ter. Es gilt die Zufallsvermutung. &#8222;Voll auf&#8217;s Nudelaug&#8220; &#8211; unsere Kultur- und Sprachbewahrer k&#246;nnen weder richtig Deutsch (&#8222;auf&#8217;s&#8220;) noch &#214;sterreichisch (das &#8222;Nudelaug&#8220; d&#252;rfte der Junge kaum getroffen &#8211; und hoffentlich auch nicht gesehen &#8211; haben). Warum sind wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das linke Bild entstammt der Nazi-Hetzpostille &#8222;Der St&#252;rmer&#8220;, von November 1935. Das rechte einer FP&#214;-<a title="HC Strache: &quot;Sagen aus Wien&quot;" href="http://www.hcstrache.at/2010/?id=80">Hetzbrosch&#252;re</a>, 75 Jahre sp&#228;ter. Es gilt die Zufallsvermutung.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2010/09/StracheDerStuermer.jpg" class="floatbox" rev="group:2151 caption:`Der St&#252;rmer (1935) - HC Strache (2010)`"><img class="alignleft size-full wp-image-2280" title="Der St&#252;rmer (1935) - HC Strache (2010)" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2010/09/StracheDerStuermer.thumbnail_468_196.jpg" alt="" width="468" height="196" /></a><br />
<small>&#8222;Voll auf&#8217;s Nudelaug&#8220; &#8211; unsere Kultur- und Sprachbewahrer k&#246;nnen weder richtig Deutsch (&#8222;<a title="Die Verschmelzung 'aufs' aus 'auf' und 'das' wird ohne Apostroph geschrieben. Siehe dazu auch den Eintrag f&#252;r's - f&#252;rs." href="http://www.online-korrektor.de/rechtschreibfehler/aufs.html">auf&#8217;s</a>&#8220;) noch &#214;sterreichisch (das &#8222;<a title="Das Nudlauge ist die Harnr&#246;hren&#246;ffnung des m&#228;nnlichen Gliedes (auch als &quot;Nudl&quot; bezeichnet) und ist ein derbes Schimpfwort. Bekannt wurde das Wort durch die Fersehserie &quot;Ein echter Wiener geht nicht unter&quot;." href="http://www.oesterreichisch.net/oesterreich-97-Nudlaug.html">Nudelaug</a>&#8220; d&#252;rfte der Junge kaum getroffen &#8211; und hoffentlich auch nicht gesehen &#8211; haben).</small></p>
<h3 style="clear: both;">Warum sind wir so blind gegen&#252;ber der Gefahr?</h3>
<p>Weil wir gef&#252;hlte tausend Mal gesehen haben, in welchem Gewand sie kommt? Auff&#228;llig unzeitgem&#228;&#223;, in angestaubter Sprache, sich nahezu &#252;berschlagend gegen Juden hetzend und am besten noch schwarzwei&#223;. Kein Zweifel: Wenn das Unheil derart wieder k&#228;me, es w&#252;rden alle klar erkennen. Zuverl&#228;ssig wie ein Virenscanner, der seit 65 Jahren ohne Update l&#228;uft.</p>
<h3>Es ist ein Dilemma</h3>
<p>Regen wir uns &#252;ber die Verhetzer auf, besorgen wir nur ihr Gesch&#228;ft. Weil erst der Skandal ihr Gift in den Fernseh-Hauptabend und in die Krone, bis hinunter in die Gratisbl&#228;tter pumpt. Und so der Kern der Propaganda &#8211; verdichtet zur Schlagzeile, in seiner Schlagkraft noch mal erh&#246;ht &#8211; auch jene politisch Abwesenden erreicht, die klassisch werbend kaum erreichbar w&#228;ren.</p>
<p>Ignorieren wir die Provokation hingegen, schalten ihre Urheber schon morgen eine Stufe h&#246;her. Unter dem stillschweigenden Sanktus, dass wir den Schritt zuvor keiner Aufregung f&#252;r Wert befanden.</p>
<p>Und die &#8222;Nazikeule&#8220; ist ohnehin eine h&#246;chst untaugliche Waffe im Kampf gegen die  Nachfahren im Geiste des F&#252;hrers. Mit jedem Schlag wird sie stumpfer und es gibt nur den falschen Moment ihres Einsatzes:</p>
<p>Kommt sie zu fr&#252;h, warnt sie vor dem scheinbar Unsichtbaren.<br />
Kommt sie zu sp&#228;t, drischt sie unverstanden auf das l&#228;ngst Normale ein.</p>
<p>Und so sitzt der Frosch noch arglos drin, im Topf. Doch sein Wasser, unter blauer Flamme, es wird <a title="Der Frosch im hei&#223;en Wasser" href="http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg">stetig w&#228;rmer</a>&#8230;</p>
<p><code> </code><br />
<strong>Update 27.9.:</strong></p>
<ul>
<li> Der Standard hat mich kontaktiert und die Geschichte aufgegriffen. Nachzulesen am Dienstag, bei &#8222;<a href="http://derstandard.at/1285199389207/HANS-RAUSCHER-Ritter-H-C">RAU</a>&#8220; und auf <a href="http://derstandard.at/1285199391767/Strache-Comic-aehnelt-Stuermer-Zeichnung">Seite 2</a>.</li>
<li>Blogger &#8222;Patho(b)logus&#8220; hat <a href="http://pathoblogus.wordpress.com/2010/09/25/hc-strache-neues-von-der-wiking-jugend-odal-fresh/">sich gefragt</a>, warum das scheinbar harmlose Mundw&#228;sserchen &#8222;Odol&#8220; im Comic zu &#8222;Odal&#8220; umbenannt wurde &#8211; einem Begriff bei dem Google fast nur Naziseiten <a href="http://www.google.at/search?q=odal">ausspuckt</a>.</li>
<li>Der VSSt&#214; hat sich in seinem Blog noch tiefgr&#252;ndiger mit der problematischen Symbolik der Strache-Comics <a href="http://www.vsstoe-wien.at/zur-problematik-des-strache-comics/">befasst</a>.</li>
</ul>
<p>Es gilt die Zufallsvermutung.</p>
<p><strong>Update 29.9.:</strong></p>
<ul>
<li>Rainer Hazivar hat f&#252;r die heutige ZIB2 sehr sch&#246;n die Ereignisse <a href="http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZiB-2/episodes/1636851-ZIB-2/1640813-Umstrittener-FPOe-Comic">zusammengefasst</a> &#8211; quasi von &#8222;St&#252;rmer&#8220; bis &#8222;Odal&#8220; (und etwas Bas|se|na ist auch dabei).</li>
</ul>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 152px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<h1><a href="http://pathoblogus.wordpress.com/">Patho(b)logus </a></h1>
</div>
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		<item>
		<title>Arigona</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2010/06/22/arigona/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[So sehr dieser Fall das Land spaltet, &#252;ber einige Dinge brauchen wir nicht zu streiten: Menschen, die in ihrer Heimat verfolgt werden, m&#252;ssen wir Schutz und Asyl geben. Wir k&#246;nnen nicht &#8222;alle&#8220; aufnehmen, die sich bei uns &#8222;nur&#8220; ein besseres Leben erhoffen. Da dies nicht nur unsere, sondern auch die Situation in den Herkunftsl&#228;ndern verschlimmern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So sehr dieser Fall das Land spaltet, &#252;ber einige Dinge brauchen wir nicht zu streiten:</p>
<ul>
<li>Menschen, die in ihrer Heimat verfolgt werden, m&#252;ssen wir Schutz und   Asyl geben.</li>
<li>Wir k&#246;nnen nicht &#8222;alle&#8220; aufnehmen, die sich bei uns &#8222;nur&#8220; ein besseres Leben erhoffen. Da dies nicht nur unsere, sondern auch die Situation in den Herkunftsl&#228;ndern verschlimmern w&#252;rde.</li>
<li>Familie Zogaj war nie ein Asylfall, nach unserem Verst&#228;ndnis. Die Ablehnung des Ansuchens und R&#252;ckf&#252;hrung in die Heimat mithin folgerichtig und legitim.</li>
</ul>
<p>Doch ist hier etwas passiert, was nie geschehen h&#228;tte d&#252;rfen. Wir lie&#223;en zu, dass das Verfahren sich &#252;ber neun Jahre zog. In dieser Zeit fasste die Familie Fu&#223; in Frankenburg und baute sich dort eine Existenz auf. Als die M&#252;hlen des Fremdenrechts dann endlich fertig gemahlen hatten, waren Zogajs l&#228;ngst schon keine Fremden mehr. Sie waren Nachbarn, Freunde, fast schon &#8222;echte&#8220; &#214;sterreicher. Bis Staat und Medien den Ruf zerst&#246;rt und die Familie zerr&#252;ttet haben.</p>
<p>Arigona und ihre Geschwister k&#246;nnen nichts f&#252;r die Fehler ihrer Eltern, Berater, der Medien und Politik. Sie haben ohnehin  schon teuer daf&#252;r bezahlt.</p>
<p>&#214;sterreich ist ihre Heimat. Sie kennen keine andere und haben auch sonst keine. Hier sind ihre Freunde, hier sprechen sie die Sprache, hier sind sie aufgewachsen, planten ihre Zukunft und ihr Leben. Was sonst soll Heimat sein?</p>
<p>Es ist entlarvend, dass gerade jene, die sonst so viel auf Blut und Boden geben, in diesem Fall so tun, als w&#228;re Heimat nur ein leeres Wort, beliebig austauschbar und jederzeit zu wechseln wie ein Hemd.</p>
<p>Es passt einfach nicht, unsere Freunde, Nachbarn, Kinder, die hier heimisch sind, mit Abschiebung zu bedrohen. Das war auch dem Gesetzgeber bei allem Eifer noch bewusst. Darum schuf er die Hintert&#252;r des humanit&#228;ren Bleiberechts. Doch die &#8222;Regeln&#8220;, nach denen dieses gew&#228;hrt wird (wenn &#252;berhaupt, nur still und heimlich, denn offen traut sich keiner mehr, dem Mob die Stirn zu bieten), gemahnen einmal mehr an Frankenburg &#8211; vor fast 400 Jahren &#8211; und weniger an eine verantwortungsvolle Abw&#228;gung humanit&#228;rer H&#228;rten.</p>
<p>Josef Hader hat sich dazu in einem bemerkenswerten <a title="NEWS: Kabarettist Josef Hader spricht Klartext und erz&#228;hlt, was er von der Causa Zogaj h&#228;lt." href="http://www.news.at/nw1/gen/videoshows/large/index.php?show=1089">NEWS-Video</a> so seine Gedanken gemacht:</p>
<blockquote>
<h3>Josef Hader zum Fall Zogaj (Video-Transkript)</h3>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2010/06/hader_video.jpg" class="floatbox" rev="group:1901 caption:`Kabarettist Josef Hader spricht Klartext und erz&#228;hlt, was  er von der Causa Zogaj h&#228;lt.`"><img class="alignright size-thumbnail  wp-image-1903" title="Kabarettist Josef Hader spricht Klartext und erz&#228;hlt, was  er von der Causa Zogaj h&#228;lt." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2010/06/hader_video-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn man sich n&#228;her informiert, dann wei&#223; man, dass in vielen F&#228;llen es so l&#228;uft, dass nicht die Menschen illegal nur da sind und quasi sich verstecken. Sondern, dass die Menschen weitestgehend, lange Zeit von verschiedenen staatlichen Institutionen total verschiedene Ratschl&#228;ge h&#246;ren. Dass sie hingehalten werden, dass sich &#252;berhaupt niemand genau sagen traut, wie humanit&#228;res Bleiberecht &#252;berhaupt funktioniert, weil jede Stelle, wo man fragt, andere Kategorien hat daf&#252;r. Und warum wird diese Unsicherheit, diese Rechtsunsicherheit, geschaffen? Damit man sich eigentlich aussuchen kann, wie viele man ablehnt. Damit man eigentlich am Anfang vom Jahr sagt: &#8222;Wir lassen f&#252;nf Prozent durch.&#8220;</p>
<p>So ist generell die ganze Asylpolitik. Die ist so gestaltet, dass’ nicht drum geht, um Gesetze, um Anspr&#252;che, um klare Definitionen. Sondern man ist dran interessiert, dass man alles m&#246;glichst vage h&#228;lt. Sodass man, je nach Quote, einfach entscheiden kann, so und so viele nehmen wir. Den Rest schicken wir zur&#252;ck. Egal, ob die jetzt verfolgt werden, daheim, oder nicht. Es geht darum, juristisch m&#246;glichst Unklarheit zu schaffen. Und die Spitze des Eisberges ist dann so ein Fall, wo dann die Innenministerin dasteht und in ihrer Hilflosigkeit sagt, sie [Arigona] soll ein Sch&#252;lervisum beantragen oder heiraten.</p>
<p>Das ist gar nicht so sehr Zynismus. Das ist einfach h&#246;chste Dummheit und &#220;berforderung. Weil man nat&#252;rlich auch nur Menschen von einer bestimmten, sag ich einmal, schlichten Denkungsart findet, die sich diesen Job antun. Das muss man ganz offen so sagen. Es kann keinen sensiblen, intelligenten Innenminister geben &#8211; oder Innenministerin, weil sich jemand Kluger, Intelligenter diese <a title="Schmutzarbeit" href="http://ostarrichi.org/wort-3425-reise-at-Hockn.html">Dreckshockn</a>, wo er f&#252;r seine eigene Partei st&#228;ndig eigentlich &#8230; was ist der Job von einem Innenminster? Dass man f&#252;r die eigene Partei st&#228;ndig schaut, dass rechts nichts mehr w&#228;chst. Das ist der Job von einem Innenminister. Egal, ob er der SP&#214; oder der &#214;VP angeh&#246;rt. Da geht&#8217;s darum, Drecksarbeit zu machen, so wie ein Kanalr&#228;umer. Und nachher wird man belohnt und wird dann <a title="[Die Presse] Tirol: Platter l&#246;st Landes-Hauptmann Van Staa ab" href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/393300/index.do">Landeshauptmann</a> oder irgendwas anderes.</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Niemand von uns Eingeborenen hat es sich &#8222;verdient&#8220;, in &#214;sterreich zu leben. Es ist keine Leistung, hier geboren zu sein, sondern  reiner Zufall. Wir haben es nur in der Hand, der Willk&#252;r dieses  Zufalls etwas von ihrem Schrecken zu nehmen, indem wir uns &#8211; wo immer wir gerade sind &#8211; um eine menschlichere, lebenswertere Welt bem&#252;hen. Auf dass es irgendwann egal sein m&#246;ge, wo das Schicksal  einen neuen Menschen auf die Erde wirft.</p>
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		<item>
		<title>Heul nicht BigHC &#8211; steh auf und sei ein Mann!</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2010/04/05/heul-nicht-bighc-steh-auf-und-sei-ein-mann/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 21:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Strache hat ein neues Hobby. Er biedert sich an jugendliche Subkulturen an und sobald sie seinen K&#246;der geschluckt haben, drischt er &#246;ffentlichkeitswirksam auf sie ein. Erst die rechten Skins vom ORF-Schauplatz. Jetzt, fast wie zum Ausgleich, ein linker Nachwuchs-Rapper. Gemein haben sie nicht viel, nur dass sie auf Straches Codes hereingefallen sind und entsprechend ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Strache hat ein neues Hobby. Er biedert sich an jugendliche Subkulturen an und sobald sie seinen K&#246;der geschluckt haben, drischt er &#246;ffentlichkeitswirksam auf sie ein.</strong></p>
<p>Erst die rechten Skins vom ORF-Schauplatz. Jetzt, fast wie zum Ausgleich, ein linker Nachwuchs-Rapper. Gemein haben sie nicht viel, nur dass sie auf Straches Codes hereingefallen sind und entsprechend ihrer Kultur reagiert haben. Ob real oder nur in Straches Kopf macht dabei keinen Unterschied. Um ihre Zukunft, sofern vorhanden, m&#252;ssen sie in jedem Falle f&#252;rchten.</p>
<p>&#220;ber die Neonazi-Geschichte m&#246;chte ich hier nicht mehr viele Worte verlieren. Vielleicht nur auf die ausgewogene FALTER-Story verweisen. <a title="Der ORF und die Neonazis" href="http://brodnig.org/index.php?/archives/160-Der-ORF-und-die-Neonazis.html">Nachzulesen</a> auch in Ingrid Brodnigs Blog.</p>
<h3>Wer sich in den Ring begibt&#8230;</h3>
<p>Die Sache mit dem &#8222;Droh-Video gegen Strache&#8220; (O-Ton &#8222;&#214;sterreich&#8220;) ist da schon etwas schwieriger einzuordnen. Strache, maskiert als Clown, wird in dem Rap-Video niedergekn&#252;ppelt, entf&#252;hrt, beschimpft und schlie&#223;lich in den Suizid getrieben. Soll sowas mal ein rechter Rapper mit Glawischnig machen.</p>
<p>
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<small><br />
(Youtube-Video: Big DnC &#8211; Na C.-Strache)</small></p>
<p>Einen Unterschied gibt es allerdings: Glawischnig hat nie gerappt. Strache <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=strache+rap">schon</a>. Ist das noch wichtig, angesichts dieses v&#246;llig indiskutablen Gewaltvideos?</p>
<p>Ja. Denn damit hat Strache sich &#8211; in v&#246;lliger Verkennung und Ignoranz der dahinterstehenden Kultur &#8211; in einen Ring begeben. Und dessen Regeln hat er sich zu unterwerfen. Zumindest, wenn er ein Mann ist und fair k&#228;mpft.</p>
<h3>Battle-Rap ist Wrestling mit Worten</h3>
<p>Der Hip-Hop, und Rap als eine seiner Ausdrucksformen, ist nun mal kein Kindergeburtstag. Die Wurzeln liegen in den schwarzen Ghettos New Yorks. In den Gangs der sp&#228;ten 1970er, deren Alltag, damals wie heute, von Drogen, Waffen und Gewalt bestimmt wurde. Und ja, da war es schon ein Fortschritt, wenn die jungen M&#228;nner sich innerhalb der aufkommenden Hip-Hop-Kultur pl&#246;tzlich auch anders beweisen konnten, als im gegenseitigen Niedermetzeln.</p>
<p>Da kommen sie also her, die Battle-Raps und die Diss-Tracks, die nur das Ziel verfolgen, den Gegner gekonnt mit Schm&#228;hungen zu &#252;berh&#228;ufen, bis er vor dem Publikum am Boden liegt &#8211; oder aber einen drauflegt. Noch gekonnter, noch pointierter, noch sch&#228;rfer &#8211; aber eben ohne Messer.</p>
<p>Strache hat nur jene Reaktion erhalten, die im Hip-Hop &#252;blich ist, wenn ein Rapper einen anderen nicht mag oder ihn f&#252;r schlecht h&#228;lt. Die einzige Antwort, die einem derart angegangenen Rapper bleibt, will er nicht auf immer sein Gesicht verlieren, liegt auf der Hand.</p>
<p>Anders gesagt: Battle-Rap ist Wrestling mit Worten. Wenn Big HC schon nach der ersten Runde heulend im Ring liegt, h&#228;tt er&#8217;s vielleicht besser mit Jodeln probiert.</p>
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		<title>Rosenkranz, jetzt ohne Haken</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2010/03/09/rosenkranz-jetzt-ohne-haken/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 05:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus|gezeichnetes]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Religiöses]]></category>

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		<description><![CDATA[Barbara Rosenkranz hat sich gestern eidesstattlich von sich selber distanziert &#8211; stand beim Vortrag daher folgerichtig etwas neben sich. Doch heute ist endlich alles wieder gut. Und die Phantomschmerzen lassen sicher auch bald nach. Mehr im Archiv (Keywords: Bundespr&#228;sident, HBP, Wahl, FP&#214;, Barbara Rosenkranz, Kreuz, Haken, Verbotsgesetz, Krone, Kronen Zeitung, Dichand, eidesstattliche Erkl&#228;rung, Karikatur, Cartoon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Barbara Rosenkranz hat sich gestern eidesstattlich von sich selber distanziert &#8211; stand beim Vortrag daher folgerichtig etwas neben sich. Doch heute ist endlich alles wieder gut. Und die Phantomschmerzen lassen sicher auch bald nach.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2010/03/Rosenkranz.gif" class="floatbox" rev="group:1430 caption:`Exklusiv f&#252;r unsere Leser - Rosenkranz, jetzt garantiert ohne Haken.`"><img class="alignleft size-full wp-image-1440" title="Exklusiv f&#252;r unsere Leser - Rosenkranz, jetzt garantiert ohne Haken." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2010/03/Rosenkranz.thumbnail_430_553.gif" alt="" width="430" height="553" /></a></p>
<p style="clear: both;"><small style="clear: both;">Mehr im <a title="Bas|se|na-Kategorie: Aus|gezeichnetes" href="/category/aus-gezeichnetes/">Archiv</a> (Keywords: Bundespr&#228;sident, HBP, Wahl, FP&#214;, Barbara Rosenkranz, Kreuz, Haken, Verbotsgesetz, Krone, Kronen Zeitung, Dichand, eidesstattliche Erkl&#228;rung, Karikatur, Cartoon, Zeichnung)</small></p>
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		<title>&#8222;Wir K&#228;rntner sind zusammengeschwei&#223;t!&#8220;</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2010/01/16/wir-kaerntner-sind-zusammengescheisst/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 14:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus|gezeichnetes]]></category>
		<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[BZ&#214;/FPK-Parteitag in Klagenfurt. Realit&#228;tsverweigerung und Durchhalteparolen gemahnen streckenweise an die letzten Tage im F&#252;hrerbunker. Gerhard D&#246;rfler zu den Delegierten: &#8222;Wir K&#228;rntner sind zusammengeschwei&#223;t!&#8220;. Was soll ich sagen &#8211; ich sehe das &#228;hnlich&#8230; Mehr im Archiv (Keywords: BZ&#214;, FPK, FIK, FP&#214;, Parteitag, K&#228;rnten, D&#246;rfler, Scheuch, eingesperrt, eingeschwei&#223;t, zusammengeschwei&#223;t, Korruption, Amtsmissbrauch, Autoschieberei, Versicherungsbetrug, Gef&#228;ngnis, Karikatur, Cartoon, Zeichnung)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BZ&#214;/FPK-Parteitag in Klagenfurt. Realit&#228;tsverweigerung und Durchhalteparolen gemahnen streckenweise an die letzten Tage im F&#252;hrerbunker. Gerhard D&#246;rfler zu den Delegierten: &#8222;Wir K&#228;rntner sind zusammengeschwei&#223;t!&#8220;. Was soll ich sagen &#8211; ich sehe das &#228;hnlich&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2010/01/GerhardUndUweZusammengeschweisst.png" class="floatbox" rev="group:1225 caption:`J&#246;rg, wir passen auf deine K&#228;rntner auf - garantiert!`"><img class="alignleft size-medium wp-image-1227" title="J&#246;rg, wir passen auf deine K&#228;rntner auf - garantiert!" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2010/01/GerhardUndUweZusammengeschweisst.thumbnail_430_312.png" alt="J&#246;rg, wir passen auf deine K&#228;rntner auf - garantiert!" width="430" height="312" align="left" /></a></p>
<p><small style="clear:both">Mehr im <a title="Bas|se|na-Kategorie: Aus|gezeichnetes" href="/category/aus-gezeichnetes/">Archiv</a> (Keywords: BZ&#214;, FPK, FIK, FP&#214;, Parteitag, K&#228;rnten, D&#246;rfler, Scheuch, eingesperrt, eingeschwei&#223;t, zusammengeschwei&#223;t, Korruption, Amtsmissbrauch, Autoschieberei, Versicherungsbetrug, Gef&#228;ngnis, Karikatur, Cartoon, Zeichnung)</small></p>
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		<title>In Linz, da stinkt&#8217;s (wieder)</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 17:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Generation hat sich oft gefragt, wie konnten unsere Gro&#223;eltern nur auf diesen Hitler reinfallen. Wie konntet ihr da nur mitmachen? Ich f&#252;rchte, unsere Kinder geben uns die Antwort. &#8222;Schon mal mit White-Power-Idioten im Bus gefahren, die sich mit Hitlergru&#223; v. Ausl&#228;nderfamilie verabschieden? In Linz beginnt&#8217;s!&#8220;, schrieb ich am 19. Juni auf Twitter. Und gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Generation hat sich oft gefragt, wie konnten unsere Gro&#223;eltern nur auf diesen Hitler reinfallen. Wie konntet ihr da nur mitmachen? Ich f&#252;rchte, unsere Kinder geben uns die Antwort.</strong></p>
<p>&#8222;Schon mal mit White-Power-Idioten im Bus gefahren, die sich mit Hitlergru&#223; v. Ausl&#228;nderfamilie verabschieden? In Linz beginnt&#8217;s!&#8220;, schrieb ich am 19. Juni auf Twitter. Und gestern hatte ich wieder eine denkw&#252;rdige Busfahrt in Linz&#8230;</p>
<div class="imgshadow_left"><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/10/23092009060.jpg" class="floatbox" rev="group:1148 caption:`Nein, das Bild ist nicht gespiegelt.`"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1171" title="Nein, das Bild ist nicht gespiegelt." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/10/23092009060-150x150.jpg" alt="23092009060" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Samstag Nachmittag. Im 15er gerade noch nen Sitzplatz ergattert. Auf der Bank hinter mir drei Teenager. Zwei junge Frauen und ein Mann, den Stimmen nach.</p>
<p>&#8222;Des mog i scho, wenn sich einer aufregt und net amoi gscheit Deutsch kann.&#8220;, ereifert sich eins der M&#228;dchen. Es entspinnt sich ein Dialog, von dem aufgrund des L&#228;rmpegels nur Fragmente zu verstehen sind&#8230;</p>
<p>Als &#8222;Rechts-EXTREMER&#8220;, deklariert sich darin der junge Mann hinter mir. Er betont das zweite Wort in einer Art, als k&#246;nne &#8222;Rechts&#8220; ja schnell wer sein, aber &#8222;extrem&#8220;, da schwingt ein ganz spezieller Stolz mit, in der Stimme.</p>
<p>Der Name Hitler f&#228;llt und einige andere Begriffe aus der selben Ecke. Von Glatze scheren reden die M&#228;dls scherzhaft. Der Junge beruhigt, das sei nicht mehr so und erw&#228;hnt die &#8222;Oide&#8220; von einem Freund, der man auch nicht ans&#228;he, &#8222;dass sie ein Nazi ist&#8220;.</p>
<p>Die M&#228;dchen erz&#228;hlen von ihrer Schule, dass sich die Direktorin immer furchtbar aufrege und die Polizei rufe, wenn jedes Jahr wieder in den frischen Schnee &#8222;so ein Ding&#8230;&#8220; Er: &#8222;Hakenkreuz&#8220; &#8211; ja, so ein Hakenkreuz, gut sichtbar gegen&#252;ber der Schule in den Schnee gemalt werde. Er: &#8222;Nur in den Schnee? Ich hab mal fast [sic!] a Anzeige gekriegt, weil ich eins auf ne Mauer &#8230; sooo gro&#223;&#8220;. Da ist er wieder, der Stolz in der Stimme.</p>
<p>Einen Freund erw&#228;hnt er noch, mit dem er demn&#228;chst nach Auschwitz f&#228;hrt &#8211; im Rahmen der Schule, hoffe ich, doch sicher bin ich nicht.</p>
<p>Beim Aussteigen will ich dann doch kurz sehen, wie dieser Vollblut-Rechtsextreme mit der leicht heiseren Stimme aussieht. Ich drehe mich um und &#8230; blicke in das Gesicht eines Kindes, b&#252;rgerlich, adrett gekleidet, mitten im Stimmbruch, vielleicht 12, wenn&#8217;s hoch kommt 13 Jahre alt.</p>
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		<item>
		<title>Historische Zeitungen zur Bankenkrise</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2009/03/12/zurueck-in-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 06:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal lohnt es sich, in alten Zeitungen zu st&#246;bern. Dankenswerterweise scannt die &#214;sterreichische Nationalbibliothek bereits seit 2003 historische Zeitschriften ein und stellt sie in einem stetig wachsenden Archiv auf &#8222;ANNO&#8220; (Austrian Newspapers Online) &#246;ffentlich zum Abruf bereit. Leider sind die Texte noch nicht durchsuchbar, daher hier mal so zwei Beispiele &#8211; aus gegebenem Anlass sozusagen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal lohnt es sich, in alten Zeitungen zu st&#246;bern. Dankenswerterweise scannt die &#214;sterreichische Nationalbibliothek bereits seit 2003 historische Zeitschriften ein und stellt sie in einem stetig wachsenden Archiv auf &#8222;<a href="http://anno.onb.ac.at/" title="&#214;NB/ANNO - Austrian Newspapers Online">ANNO</a>&#8220; (Austrian Newspapers Online) &#246;ffentlich zum Abruf bereit. </strong></p>
<p>Leider sind die Texte noch nicht durchsuchbar, daher hier mal so zwei Beispiele &#8211; aus gegebenem Anlass sozusagen:</p>
<blockquote>
<h3>Schutz f&#252;r die Zentralbank Deutscher Sparkassen</h3>
<p><strong>Die Regierungsaktion im Gange.</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/03/neue_freie_presse_01-07-1926.png" class="floatbox" rev="group:699" title="Neue Freie Presse, 1. Juli 1926 (Quelle: ANNO/&#214;NB)"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/03/neue_freie_presse_01-07-1926.thumbnail.png" alt="Neue Freie Presse, 1. Juli 1926 (Quelle: ANNO/&#214;NB)" align="right" /></a></p>
<p>Es ist kein sehr angenehmes Gesch&#228;ft, immerdar als Beschwichtigungshofrat anzur&#252;cken. Die Rolle des Alarmisten ist weitaus dankbarer, denn in &#214;sterreich ist es ja schon zu einer Art Gesellschaftsspiel geworden, den Pessimismus in allen Variationen: Schwarz, Schw&#228;rzer und am Schw&#228;rzesten zur Schau zu tragen. [&#8230;] [Aber] diesmal mu&#223; doch die Beschwichtigung ganz ernst gefordert werden und die Regierung hat erkannt, die Quelle der Ger&#252;chte m&#252;sse verstopft werden und gleich von Anfang an d&#252;rfe kein Zweifel obwalten &#252;ber den Schutz der Einleger, &#252;ber die Verteidigung des Vertrauens und &#252;ber die Gewi&#223;heit der &#246;konomischen Kampfkraft. Was ist das Wesen der Zentralbank Deutscher Sparkassen? Sie ist eine Art Dachgesellschaft f&#252;r die meisten gro&#223;en Sparkassen von &#214;sterreich. Sie steht insbesonders mit Graz, Salzburg und Nieder&#246;sterreich in der innigsten Verbindung, und wenn erst einmal diese kleinen Leute in Bewegung kommen, wenn man bis aufs Land hinaus die Furcht erwecken w&#252;rde wegen der Sicherheit der hinterlegten Gelder, dann Gnade uns Gott, dann m&#252;&#223;te eine neue Periode wirtschaftlicher Krise beginnen durch die L&#228;hmung der kleinen und kleinsten Zellen, durch die Sch&#228;digung jener Kapillargef&#228;&#223;e, die f&#252;r den Gesamtorganismus genau dieselbe Wichtigkeit besitzen wie die gro&#223;en Arterien.</p>
<p>Eine solche Krise wird nicht erfolgen. Die Bundesregierung &#252;bernimmt nach dem amtlichen Communiqué die Vorsorge f&#252;r die Sicherung der Einlagen, das bedeutet eine f&#246;rmliche Haftung, und sie hat zu gleicher Zeit den naturgem&#228;&#223;en Schutz aus dieser Verpflichtung gezogen, indem sie den Oberkurator der Nieder&#246;sterreichischen Hypothekenanstalt, Herrn Streeruwitz, damit beauftragt, die Aktion zum Schutze der Einleger durchzuf&#252;hren. Es ist also beinahe eine Verstaatlichung, die hier ganz pl&#246;tzlich ins Leben tritt, es ist jedenfalls das &#196;u&#223;erste, was ein Ministerium f&#252;r ein Privatinstitut zu leisten vermag, und so wird heute das ganze Publikum erfahren, ein Sturm auf die Schalter w&#228;re ganz unberechtigt und gen&#252;gende Mittel sind vorhanden, um ihm die Spitze zu bieten. [&#8230;]</p>
<p align="right"><em>&#8212; Neue Freie Presse<sup><a href="http://blog.bassena.org/2009/03/12/zurueck-in-die-zukunft/#footnote_0_699" id="identifier_0_699" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Neue Freie Presse &amp;#8211; heute: &amp;#8222;Die Presse&amp;#8220;">1</a>)</sup> am 1. Juli 1926 (<a href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=nfp&amp;datum=19260701&amp;seite=1" title="&#214;NB/ANNO - historische &#246;sterreichische Zeitungen: Neue Freie Presse, 1.7.1926">Quelle</a>)</em></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote>
<h3>Wirkungen der Krise</h3>
<p><strong>Die Kreditanstalt mu&#223; vom Staat gest&#252;tzt werden.</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/03/das_kleine_blatt_12-05-1931.png" class="floatbox" rev="group:699" title="Das Kleine Blatt, 12. Mai 1931 (Quelle: ANNO/&#214;NB)"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/03/das_kleine_blatt_12-05-1931.thumbnail.png" alt="Das Kleine Blatt, 12. Mai 1931 (Quelle: ANNO/&#214;NB)" align="right" /></a></p>
<p>Die wachsende Wirtschaftskrise hat nun auch die gr&#246;&#223;te &#246;sterreichische Bank, die Kreditanstalt, in solch schwierige Lage gebracht, da&#223; sich die Regierung gezwungen sah, sie mit der gewaltigen Summe von einhundert Millionen Schilling zu st&#252;tzen. Der Staat &#252;bernimmt um 100 Millionen Schilling Aktien dieser Bank und sichert dadurch diese Bank von den weiteren Gefahren.</p>
<p>Diese Gefahren h&#228;tten nicht allein dem Hause Rothschild gedroht, welches Haupteigent&#252;mer der Kreditanstalt ist. Denn die Kreditanstalt finanziert nicht weniger als siebzig Prozent der ganzen &#246;sterreichischen Industrie, und der gute Teil der Industrie, die da noch ist, beruht vielfach darauf, da&#223; die Betriebe der Kreditanstalt fortgef&#252;hrt werden. Eine Ersch&#252;tterung der Kreditanstalt h&#228;tte auf das ganze &#246;sterreichische Wirtschaftsleben wie ein Orkan gewirkt. Es war also ganz gewi&#223; ein unabweisliches Gebot der Not, alles zu unternehmen, um diese Gefahren zu bannen.</p>
<p>Was sich da aber zugetragen hat, ist von allergr&#246;&#223;ter Bedeutung. Rothschild, das war der ungekr&#246;nte K&#246;nig &#214;sterreichs. Die Kreditanstalt, an deren Spitze er steht, beherrscht, wie schon bemerkt, nicht allein siebzig Prozent der &#246;sterreichischen Industrie, sondern durch seine gro&#223;en Banken in Prag, Budapest und Warschau gro&#223;e Teile der Industrien des alten &#246;sterreichisch-ungarischen Wirtschaftsgebietes. Seit anderthalb Jahrhunderten war es so, da&#223; jedwelche Regierung in &#214;sterreich, die Geld bedurfte, sich an Rothschild wenden musste; es ist das erstemal in der Geschichte des Hauses Rothschild, da&#223; sich dieser Finanzk&#246;nig an die Regierung um Hilfe wenden mu&#223;, da&#223; Staatsgelder, Steuergelder aufgeboten werden m&#252;ssen, um eine Rothschildbank zu st&#252;tzen, damit die ganze Wirtschaft nicht ersch&#252;ttert werde.</p>
<p>Rothschild, die Kreditanstalt, ist freilich nur ein Glied in dieser Kette. Was sind da Staatsgelder zur Sanierung &#246;sterreichischer Banken verpulvert worden! Von der Zentralbank der deutschen Sparkassen mit ihrem Schwarm von Winkelbanken &#252;ber die Unionbank und Bodenkreditanstalt bis zur Kreditanstalt f&#252;hrt eine Linie. Nichts vermag anschaulicher das v&#246;llige Versagen des Kapitalismus zu erweisen, der in den Banken seine h&#246;chste Entwicklungsform gefunden hat, als diese endlose Kette der Bankenzusammenbr&#252;che, die von hunderttausenden Arbeitern und Angestellten mit Arbeitslosigkeit und Hunger, die von der ganzen Bev&#246;lkerung mit vermehrten Steuern bezahlt werden mu&#223;ten. Die Banken beherrschen das ganze Wirtschaftsleben, aber sie verstehen es nicht mehr zu f&#252;hren. Und am Ende mu&#223; der Staat mit seinen &#246;ffentlichen Mitteln einspringen, mu&#223; die Banken st&#252;tzen, mu&#223; f&#252;r die Fehler und die Spekulationen ihrer Generaldirektoren aufkommen, um das gr&#246;&#223;ere &#220;bel einer Wirtschaftszerr&#252;ttung zu verh&#252;ten. Der Kapitalismus ist am Ende seiner Weisheit. Er ist au&#223;erstande, die Menschen mit Arbeit und Nahrung zu versorgen, er ist au&#223;erstande, die Produktion &#252;berhaupt auch nur fortzuf&#252;hren. Er wankt von Krise zu Krise, schleudert die Menschen in immer tiefere Not und muss am Ende selbst bei der staatlichen Gemeinschaft Hilfe in seiner Not heischen, die er beherrscht und ausbeutet. Was bleibt dann von seiner vielgepriesenen Wirksamkeit &#252;brig? Die Zeit des Sterbens der kapitalistischen Wirtschaftsordnung ist gekommen. Der Krampf, unter dem sich der Kapitalismus windet, ist der Todeskrampf einer Wirtschaftsordnung, die ihre Tage erf&#252;llt hat.</p>
<p align="right"><em>&#8212; Das kleine Blatt<sup><a href="http://blog.bassena.org/2009/03/12/zurueck-in-die-zukunft/#footnote_1_699" id="identifier_1_699" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Kleine Blatt &amp;#8211; Sozialistisches Kleinformat, &amp;#228;hnliche Ausrichtung wie Arbeiterzeitung &amp;#8222;AZ&amp;#8220;, aber volksn&amp;#228;her im Schreibstil">2</a>)</sup> am 12. Mai 1931 (<a href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=dkb&amp;datum=19310512&amp;seite=2" title="&#214;NB/ANNO - historische &#246;sterreichische Zeitungen: Das Kleine Blatt, 12.5.1931">Quelle</a>)</em></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Und da hei&#223;t es immer, nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern&#8230;</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_699" class="footnote"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Freie_Presse" title="Wikipedia: Neue Freie Presse / Die Presse">Neue Freie Presse</a> &#8211; heute: &#8222;Die Presse&#8220;</li><li id="footnote_1_699" class="footnote"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kleine_Blatt" title="Wikipedia: Das Kleine Blatt">Das Kleine Blatt</a> &#8211; Sozialistisches Kleinformat, &#228;hnliche Ausrichtung wie Arbeiterzeitung &#8222;AZ&#8220;, aber volksn&#228;her im Schreibstil</li></ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das BZ&#214; im Spiegel der Evolution</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2009/01/26/das-bzoe-im-spiegel-der-evolution/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 23:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus|gezeichnetes]]></category>
		<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur letzten Nationalratswahl hat Stefan Petzner f&#252;rs BZ&#214; die besten Plakate des Wahlkampfs abgeliefert, so der Tenor vieler Beobachter. Kein Wunder, dass der Mann f&#252;r den anstehenden K&#228;rnten-Wahlkampf wieder ran musste. Doch was ist hier passiert? Verkrampfte Posen1), flaches Licht und ebensolche Slogans. Irgendwie uninspiriert. Nun ja, etwas d&#252;rfte Petzner da angesichts seiner Parteikollegen schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur letzten Nationalratswahl hat Stefan Petzner f&#252;rs BZ&#214; die besten <a href="http://www.bzoe.at/?content=kampagne_wahl08" title="BZ&#214; NR-Wahlplakate 2008">Plakate</a> des Wahlkampfs abgeliefert, so der Tenor vieler Beobachter. Kein Wunder, dass der Mann f&#252;r den anstehenden K&#228;rnten-Wahlkampf wieder ran musste.</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/01/sujets_24er_3.jpg" class="floatbox" rev="group:682" title="BZ&#214; Wahlplakat 2009 – ‚Wir bewahren das Gute‘"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/01/sujets_24er_3.thumbnail.jpg" alt="BZ&#214; Wahlplakat 2009 – ‚Wir bewahren das Gute‘" align="right" /></a></p>
<p>Doch was ist <a href="http://www.bzoe.at/?content=kampagne_wahl09" title="BZ&#214; K&#228;rnten-Wahlplakate 2009">hier</a> passiert?</p>
<p>Verkrampfte Posen<sup><a href="http://blog.bassena.org/2009/01/26/das-bzoe-im-spiegel-der-evolution/#footnote_0_682" id="identifier_0_682" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sollte Uwe Scheuch wirklich an Rheuma leiden, m&amp;#246;chte ich nat&amp;#252;rlich keinesfalls piet&amp;#228;tlos wirken &amp;#8211; vielleicht hat er aber auch nur D&amp;#246;rflers Scheit gegen&amp;#8217;s Knie bekommen?">1</a>)</sup>, flaches Licht und ebensolche Slogans. Irgendwie uninspiriert.</p>
<p style="clear: both">Nun ja, etwas d&#252;rfte Petzner da angesichts seiner Parteikollegen schon inspiriert haben&#8230;</p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/01/bzoe_evolution.jpg" class="floatbox" rev="group:682" title="BZ&#214; im Spiegel der Evolution … oder so"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/01/bzoe_evolution.thumbnail_490_281.jpg" alt="BZ&#214; im Spiegel der Evolution … oder so" width="490" align="left" height="281" /></a></p>
<p>Ja ja, das Unterbewusstsein is a Hund.</p>
<p>Falls mich wer sucht, ich bin in der Garage &#8211; <a href="http://diepresse.com/home/kultur/medien/427632/" title="[Die Presse] K&#228;rnten: Anschlag auf Stermann-Grissemann-Mitarbeiter">Radmuttern</a> kontrollieren.</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_682" class="footnote">Sollte Uwe Scheuch wirklich an Rheuma leiden, m&#246;chte ich nat&#252;rlich keinesfalls piet&#228;tlos wirken &#8211; vielleicht hat er aber auch nur D&#246;rflers Scheit gegen&#8217;s Knie bekommen?</li></ol></div>]]></content:encoded>
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		<title>J&#246;rg Haider &#8211; jetzt spricht die Hauptwitwe</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/12/11/joerg-haider-jetzt-spricht-die-hauptwitwe/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 07:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus|gezeichnetes]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="/2008/12/11/joerg-haider-jetzt-spricht-die-hauptwitwe/" title="Claudia Haider – Ein dummer Praktikantenfehler sollte erneut gro&#223;e Unruhe in ihr Leben bringen…"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/12/claudio_haider_bunte.gif" alt="Claudia Haider – Ein dummer Praktikantenfehler sollte erneut gro&#223;e Unruhe in ihr Leben bringen…" align="left" height="568" width="430" /></a>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nun ist es offiziell: J&#246;rg Haider war nicht homosexuell. Sozusagen amtlich best&#228;tigt von der, die es ja wissen muss, dass ihr Mann kein vor seiner Frau geheim gehaltenes Doppelleben f&#252;hrte.</strong></p>
<p>Und viel zu schnell betrunken unterwegs war er nat&#252;rlich auch nicht, nachdem er angewidert &#8222;<a href="http://www.google.at/search?q=%22D+A+S+Szene+Lokal+in+Klagenfurt%22" title="'Zum Stadtkr&#228;mer'">D A S Szenelokal in Klagenfurt</a>&#8220; verlassen hatte. Das wei&#223; sie mit genau der selben Gewissheit.</p>
<p>Steht alles im <a href="http://www.bunte.de/society/bunte-exklusiv-mein-mann-war-nicht-homosexuell_aid_7649.html" title="[bunte.de] Claudia Haider: Mein Mann war nicht homosexuell">Bunte-Interview</a> &#8211; leider gab&#8217;s da nur ein kleines Problem&#8230;</p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/12/claudio_haider_bunte.gif" class="floatbox" rev="group:652" title="Claudia Haider – Ein dummer Praktikantenfehler sollte erneut gro&#223;e Unruhe in ihr Leben bringen…"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/12/claudio_haider_bunte.thumbnail_430_568.gif" alt="Claudia Haider – Ein dummer Praktikantenfehler sollte erneut gro&#223;e Unruhe in ihr Leben bringen…" align="left" height="568" width="430" /></a></p>
<p><small>Mehr im <a href="/category/aus-gezeichnetes/" title="Bas|se|na-Kategorie: Aus|gezeichnetes">Archiv</a> (Keywords: Claudia/Claudio, J&#246;rg Haider, Unfall, Tod, schwul, <a href="http://derstandard.at/?id=1224255925161&amp;_lexikaRange=1" title="FS Misik im Standard-Videoblog &#252;ber Nebenwitwe und Lebensmenschen">Nebenwitwe</a>, Witwe, Bunte, Illustrierte, Deutschland, Interview, Karikatur, Cartoon, Zeichnung)</small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grundeinkommen &#8211; Gr&#252;ne zu feig f&#252;r Visionen?</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/12/01/grundeinkommen-gruene-zu-feig-fuer-visionen/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 04:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein bemerkenswerter Pflichtfilm unserer eidgen&#246;ssischen Freunde zum Thema &#8222;bedingungsloses Grundeinkommen&#8220;, der sich in eine Reihe mit &#8222;We Feed the World&#8220; oder &#8222;Lets Make Money&#8220; stellt. Hier der Trailer: [Youtube-Video] Trailer zu &#8222;Kulturimpuls Grundeinkommen &#8211; Ein Film-Essay von Daniel H&#228;ni und Enno Schmidt&#8220; (via Ehrensenf) Neugierig geworden? Den ganzen Film (98 Min.) kann man sich hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein bemerkenswerter Pflichtfilm unserer eidgen&#246;ssischen Freunde zum Thema &#8222;bedingungsloses Grundeinkommen&#8220;, der sich in eine Reihe mit &#8222;We Feed the World&#8220; oder &#8222;Lets Make Money&#8220; stellt. Hier der Trailer:</strong></p>
<p>
<object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="468" height="376">
  <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/no01If2ZPGg&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" />
  <!--[if !IE]>-->
  <object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/no01If2ZPGg&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" width="468" height="376">
  <!--<![endif]-->
    <a class="noborder" href="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer/"><img src="/wp-content/uploads/2007/09/flash_logo.png" height="64" width="64" title="Flash-Player herunterladen" alt="Flash-Player herunterladen" /></a>
    <br /><small>[<a href="http://www.youtube.com/v/no01If2ZPGg">Youtube-Video</a>]</small><br />
  <!--[if !IE]>-->
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    <param name="allowscriptaccess" value="always" />
  </object>
  <!--<![endif]-->
  <param name="allowFullScreen" value="true" />
  <param name="allowscriptaccess" value="always" />
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<br />
<small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=no01If2ZPGg">Trailer</a> zu &#8222;Kulturimpuls Grundeinkommen &#8211; Ein Film-Essay von Daniel H&#228;ni und Enno Schmidt&#8220; (via <a href="http://www.ehrensenf.de/shows/ehrensenf/auto-zerf%C3%A4llt-%C2%A0sitzplatzalptraum-%C2%A0pilotdrehb%C3%BCcher">Ehrensenf</a>)<br />
</small></p>
<p>Neugierig geworden? Den ganzen Film (98 Min.) kann man sich <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">hier online ansehen</a> (und auch gleich in DVD-Qualit&#228;t f&#252;r &#246;ffentliche, nichtkommerzielle Vorf&#252;hrungen herunterladen).</p>
<h3>Grundeinkommen ohne Bedingungen &#8211; eine Utopie?</h3>
<p>In Brasilien &#8211; nat&#252;rlich bei ganz anderen Verh&#228;ltnissen &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bolsa_Fam%C3%ADlia" title="Wikipedia zu 'Bolsa Familia', dem (tlw.) bedingungslosen Grundeinkommen in Brasilien (engl.)">schon heute</a> nicht mehr. Und wie hei&#223;t es im Film so treffend: &#8222;Jede sp&#228;tere Zeit macht ernst mit dem, was zuvor nur gedacht wurde.&#8220;</p>
<p>Aber keine Bange, noch muss sich bei uns keiner f&#252;rchten. Denn mal ehrlich, in welcher Parlamentspartei wird <em>gedacht</em> in &#214;sterreich, wo sind die politischen Visionen zuhause? Wer k&#228;me nach dem Niedergang des LIF &#252;berhaupt noch infrage, diese Idee auf die politische Agenda zu setzen? Vielleicht die Gr&#252;nen? Aber wer denkt denn an so was&#8230;</p>
<blockquote><p>Eine [sic!] bedingungsloses Grundeinkommen f&#252;r alle, so wie etwa von der katholischen Sozialakademie gefordert, sieht &#214;llinger skeptisch. Die Debatte innerhalb der katholischen Kirche rund um diesen Vorschlag bezeichnete er zwar als interessant. &#8222;Es ist schon spannend &#252;ber die Entkoppelung von Arbeit und Einkommen in unserer Zeit nachzudenken, aber woher sollte man diese gro&#223;en Summen, die dazu notwendig w&#228;ren, nehmen?&#8220;, fragte &#214;llinger und betonte, dass das gesamte Sozialbudget zur Deckung eines bedingungslosen Grundeinkommens f&#252;r alle nicht reichen w&#252;rde. (<a href="http://www.gruene.at/soziales_arbeit/artikel/lesen/10453/">Quelle</a>)</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Statt &#252;ber mutige und vision&#228;re Konzepte an Profil zu gewinnen, ergehen sich die Gr&#252;nen lieber darin, liebevoll die marginalen Unterschiede zwischen dem gr&#252;nen und roten Grundsicherungsmodell gro&#223;zuschw&#228;tzen. Ungef&#228;hr so spannend wie der Steuerausgleich vom letzten Jahr.</p>
<p>&#214;llinger h&#228;tte es auch k&#252;rzer mit dem alten <a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Helmut_Schmidt" title="Helmut Schmidt - dt. Bundeskanzler (1974 - 1982)">Helmut Schmidt</a> sagen k&#246;nnen: &#8222;Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.&#8220;</p>
<p>Ich sag ja gar nicht, dass ich jetzt gl&#252;hender Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens w&#228;re &#8211; aber eine tabufreie Diskussion, ein &#246;ffentliches Laut-dar&#252;ber-Nachdenken und Abw&#228;gen aller F&#252;r und Wider, das h&#228;tte ich mir schon gew&#252;nscht. Gerade in einer Zeit, wo wohl auch der Letzte langsam begreift, dass es zumindest &#8222;so&#8220; nicht ewig weitergehen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein stimmenfressender Pacman ist auf FM4! :-)</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/11/26/mein-stimmenfressender-pacman-ist-auf-fm4/</link>
		<comments>http://blog.bassena.org/2008/11/26/mein-stimmenfressender-pacman-ist-auf-fm4/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 00:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus|gezeichnetes]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Als Barbara Ondrisek sich im September anschickte, die E-Voting-kritische Plattform <a href="http://papierwahl.at/">papierwahl.at</a> ins Leben zu rufen, und dazu u.a. nach einer Logo-Idee <a href="http://electrobabe.at/2008/09/15/wem-fallt-eine-gute-domain-ein/" title="electrobabe.at: wem f&#228;llt eine gute domain ein?">suchte</a>, hatte mich das zu diesem kleinen Sujet inspiriert, das ich ihr zur Verwendung f&#252;r die gute Sache &#252;berlie&#223;:</strong>

<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/09/papierwahl.png" title="papierwahl.at – stimmenfressender Pacman in Blackbox"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/09/papierwahl.png" alt="papierwahl.at – stimmenfressender Pacman in Blackbox" align="left" /></a>
<p style="clear: both" align="left">&#160;</p>
<p style="clear: both">Barbara hat daraufhin den kleinen Kerl aus seiner Blackbox befreit, tageslichttauglich umgestaltet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Barbara Ondrisek sich im September anschickte, die E-Voting-kritische Plattform <a href="http://papierwahl.at/">papierwahl.at</a> ins Leben zu rufen, und dazu u.a. nach einer Logo-Idee <a href="http://electrobabe.at/2008/09/15/wem-fallt-eine-gute-domain-ein/" title="electrobabe.at: wem f&#228;llt eine gute domain ein?">suchte</a>, hatte mich das zu diesem kleinen Sujet inspiriert, das ich ihr zur Verwendung f&#252;r die gute Sache &#252;berlie&#223;:</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/09/papierwahl.png" class="floatbox" rev="group:641" title="papierwahl.at – stimmenfressender Pacman in Blackbox"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/09/papierwahl.png" alt="papierwahl.at – stimmenfressender Pacman in Blackbox" align="left" /></a></p>
<p style="clear: both" align="left">&nbsp;</p>
<p style="clear: both">Barbara hat daraufhin den kleinen Kerl aus seiner Blackbox befreit, tageslichttauglich umgestaltet und prominent im Titel der Homepage plaziert. Und jetzt sehe ich ihn eben auf der Frontpage von FM4 als Aufmacherbild f&#252;r ne <a href="http://fm4.orf.at/connected/225022/main" title="FM4.at: W&#228;hlen &#252;ber Internet?">E-Voting-Story</a>:</p>
<p style="clear: both"><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/11/fm4_frontpage.jpg" class="floatbox" rev="group:641" title="Stimmenfressender Pacman auf FM4"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/11/fm4_frontpage.thumbnail.jpg" alt="Stimmenfressender Pacman auf FM4" align="left" /></a></p>
<p style="clear: both">&nbsp;</p>
<p style="clear: both">Das ist doch ne Karriere f&#252;r mein kleines Baby. Freut mich riesig &#8211; vor allem f&#252;r die Sache. Daher hier noch mal: <a href="http://papierwahl.at/">papierwahl.at</a>!</p>
]]></content:encoded>
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