Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Bas|se|na im ORF

Donnerstag, 22. Mai 2008

Eine, zugegeben sehr selektive Auswahl aus der ORF-Sendung a.viso1) von letztem Sonntag :-)

ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival

ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival

ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival

ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival

ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival

ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival

 

Yepp, Tyndra, Franz, ihr ward auch im Fernsehen. Das habt ihr euch auch redlich verdient, als eifrige Kommentatoren. Apropos, ihren eigenen Kommentar (s. Bild 5) hätte die a.viso-Redaktion ruhig abschicken können, nicht bloß für die Kamera so tun, als ob ;-)

Den Direktlink zum Video, von dem die Screenshots stammen, findet ihr auf dieser Seite. Da wird auch erklärt, was es mit diesem BLOGTXT-Theaterfestival auf sich hat.

Update 22.5.2008: Die Videos von den Theaterstücken, die auf Blogtexten beruhen (nicht auf meinen, keine Bange), gibt es nun hier.

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  1. a.viso – der ORF-Kultur-Guide in der Sonntags-Matinee, 10:30 Uhr, ORF 2. (Ich fürchte, diese Erklärung ist nötig – ich kannte die Sendung auch nicht ;-) [↑]

Oachkatzlschwoaf

Sonntag, 13. April 2008

Es muss ja nicht gleich der Oachkatzlschwoaf sein, das bewährte Schibboleth, um Österreicher und Bayern zweifelsfrei vom Rest zu unterscheiden. Auch bei ganz „normalen“ Wörtern stellt sich oft die Frage, wie sie den nun korrekt ausgesprochen werden.

Profis von Funk und Fernsehen haben dafür schon lange eine täglich aktualisierte Aussprachedatenbank. Der öffentliche Zugang bleibt dem gemeinen Volk aber leider verwehrt – abgesehen von kleinen Appetithäppchen hin und wieder.

Aber jetzt gibt es Forvo. Die gerade im Aufbau begriffene, freie Aussprachedatenbank im Internet. Ganz „Web 2.0″, können User dort für zahllose Sprachen Wörter nicht nur nachschlagen und anhören, sondern auch selber vorschlagen, vertonen und natürlich die Aussprache von jedem Wort bewerten.

Das Ganze läuft völlig unkompliziert: Die Sprachaufnahme erfolgt über ein einfaches „1-Klick-Flash-Interface“. Und man muss sich nicht mal registrieren, um schnell ein Wort vorzuschlagen oder selbst auszusprechen.

Wie gesagt, Forvo ist gerade im Aufbau begriffen. Für Deutsch gibt’s derzeit1) 1.159 Einträge, für Englisch 2.130. Aber das Teil hat wie die Wikipedia jedes Potenzial, die Datenbank der Profis mit ihren fast 200.000 Einträgen irgendwann hinter sich zu lassen.

Apropos Wikipedia. Dadurch, dass jeder Wörter vertonen kann, und die meisten wohl keine professionellen Sprecher sind, könnte die Qualität natürlich etwas leiden. Diese Offenheit ist aber auch ein Vorteil. So hat man bei vielen Wörtern mehrere Versionen und kriegt leichter ein Gefühl dafür, worauf es bei der Aussprache wirklich ankommt. Professionelle Sprecher neigen auch manchmal zu überdeutlicher und affektierter Betonung. Auf Forvo hört man hingegen auch mal, wie Einheimische die Wörter tatsächlich aussprechen. Und die Bewertung stellt jetzt schon recht gut sicher, dass total falsche Betonungen recht schnell wieder rausfliegen.

Ich bin jedenfalls schon fast ein bisserl süchtig, und konnte nicht widerstehen, selbst schon ein paar Wörter2) zu vertonen, unter anderem:

Wenn mittlerweile wer anderer besser war (soll vorkommen *g*), kommt über den Play-Button natürlich nicht mehr meine Version – aber der Link daneben führt immer zum Wort mit allen Sprechern.

Oachkatzlschwoaf

Hexamethylentetramin

Österreich

1.324.564 (2,5-Sekunden-Beschränkung – darum die Eile ;-)

Die Sendung mit der Maus (Special)

und natürlich

Ehrensenf (diese geniale Sendung hat mich zu Forvo geführt)

 

Vielleicht kommt ja irgendwann auch „österreichisch“ als eigene Sprache, dann muss ich mich nicht mehr so verstellen bemühen, bei der Aussprache ;-)

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  1. Stand: 13.4.2008, 19:00 Uhr [↑]
  2. 197, um genau zu sein ;-) [↑]

Österreich soll wieder mal ans Internet

Dienstag, 4. März 2008

Das muss irgendwo in einem Kanzler-Outlook als Terminwiederholung gespeichert sein. Anders isses kaum zu erklären, dass sich jede Regierung bemüßigt sieht, Österreich ans Internet zu bringen.

Nicht, dass ich da was dagegen hätte. Nicht, dass es nicht allerhöchste Zeit wäre. Aber seien wir mal ehrlich, das Einzige was die Herrschaften regelmäßig – so halbherzig wie teuer – ans Netz bringen, ist eine weitere Kampagnenleiche fürs Wayback Internet Archiv.

Das erinnert mich: Von der ersten „Go On“-Initiative1) Viktor Klimas hab ich sogar noch irgendwo ein Zertifikat rumliegen. Da konnte man sich nämlich gratis2) zum „Internet-Trainer“ ausbilden lassen.  Und frei nach dem Motto: „Hilft’s nix, schadet’s nix“, hab ich das damals auch gemacht:

GO ON! Österreich ans Internet (1999)

Anno 1999: Go On - 'Eine Initiative des Bundeskanzlers'

„Durch die engagierte und tatkräftige Teilnahme an den Trainer/innen-Workshops und die positive Absolvierung der Zertifizierungsprüfung hat sich XY als Internet-Trainer/in im Rahmen der Kampagne „GO ON! Österreich ans Internet“ qualifiziert. Die gemeinsamen Anstrengungen sollen entscheidend dazu beitragen, vielen Österreicherinnen und Österreichern den Nutzen der neuen Medien näherzubringen und damit den Weg ins Internet zu ebnen.“

Bundeskanzler Viktor Klima
Wien am 15. 12. 1999

 

Danach hab ich nie wieder davon gehört. Gut, dass ich den Zettel noch hab, sonst könnt ich heut nicht sagen, war’s wahr, oder hab ich’s nur geträumt? Tja, und während wir noch schlafen, könnt ihr hier lesen, was das ehemalige Internet-Entwicklungsland Japan in ca. der selben Zeit auf die Beine gestellt hat.

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  1. 1999 war das, Gott hab sie selig (die Kampagne) [↑]
  2. Also gratis natürlich nicht, die ausbildenden Schulungszentren haben dafür natürlich fleißig Steuergelder kassiert. [↑]

„Such a Nice Place, Here on MyFaceSpace“

Donnerstag, 21. Februar 2008

Es hat lange gedauert. Dieser Artikel ist seit Oktober 2007 in meiner Blog-Queue. Nun haben monochrom es aber doch noch geschafft, ein Video ihres herrlichen Auftritts bei den letztjährigen Big Brother Awards online zu stellen:

Flash-Player herunterladen
[Youtube-Video]

Genial schräges1), kritisch humorvolles „Rock-Opera-Musical“ von GameJew alias Jonathan Mann und der Gruppe „monochrom“. Uraufgeführt, bei der Verleihung der Big Brother Awards 2007, der ich2) live beiwohnen durfte.

Absolutes Highlight, der Auftritt des Administrators, herrlich verkörpert von Johannes Grenzfurthner, von der Gruppe „monochrom“:

When I was just a little boy,
I didn‘t have any friends.

(Choir) The Administrator!

My mother kept me inside,
So I would have to pretend.
BUT NOW, that you sign up for MyFaceSpace,
You‘re automatically my friends.
And I know everything about you,
there’s nothing you can hide.
I know everything! I know EVERYTHING!
YOU are afraid of eating things that are red!
And YOU, you have a birthmark, the shape of Marie Antoinette!
And YOU, […]

 

Kleine Ironie am Rande: Liedtexter GameJew, hat es offenbar nicht geschafft, den Verlockungen des von ihm erdichteten Administrators auf Dauer zu widerstehen…

ha|ns

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  1. Leider auch bei manchen Tönen – live fällt das ja nicht so auf ;-) [↑]
  2. Wer mich auf dem Foto findet, darf mich behalten *g* [↑]

Metternich 2.0

Dienstag, 18. Dezember 2007

Der Unterschied zwischen Deutschland und Österreich? In Deutschland wird der Polizeistaat erst diskutiert und dann eingeführt, bei uns ist es umgekehrt.

Wenn ihr diese Woche nur mehr einen Link anklickt, dann bitte diesen:

http://ueberwachungsstaat.at/

 

heise schreibt dazu (Kürzungen und Hervorhebung von mir):

Österreich: Petition gegen den Überwachungsstaat gestartet

Drei Informatik-Professoren und eine Richterin haben gemeinsam mit den Grünen eine „Initiative für den Schutz vor dem Überwachungsstaat“ gestartet. Sie haben den Nationalratsabgeordneten Peter Pilz ausgewählt, um die Petition dem Nationalrat zu überreichen. Auf diesem Weg soll erreicht werden, dass das Sicherheitspolizeigesetz (SPG) doch noch im Innenausschuss des Nationalrats beraten wird.

Das neu gefasste SPG verpflichtet Mobilfunker, auf Polizeibefehl Standortdaten und IMSI eines Handys preiszugeben. Gleichermaßen müssen Provider Name und Anschrift von Nutzern bestimmter IP-Adressen herausgeben.

Eine richterliche Kontrolle der Wünsche der Polizei gibt es nicht mehr, auch eine Information der Betroffenen ist nicht vorgesehen.

ganzer heise-Artikel »

 

Online-Demonstration „Nein zu Metternich 2.0!“

Metternich 2.0

Stasi 2.0 „Metternich 2.0″ ist, so wie ich das verstanden habe, eine davon unabhängige, überparteiliche Online-Demo teilnehmender Blogs und Websites, die mit ihrem Eselsohr auf diese Petition (und vielleicht später ja auch auf andere Aktionen) hinweisen.

Weitere Informationen und Anleitungen zum Einfügen des Eselsohrs in die eigene Website gibt es bei Helge.

ha|ns