Archiv für die Kategorie ‘In eigener Sache’

Bas|se|na im ORF

Donnerstag, 22. Mai 2008
Eine, zugegeben sehr selektive Auswahl aus der ORF-Sendung a.viso [[a.viso - der ORF-Kultur-Guide in der Sonntags-Matinee, 10:30 Uhr, ORF 2. (Ich fürchte, diese Erklärung ist nötig -- ich kannte die Sendung auch nicht ;-)]] von letztem Sonntag 🙂 ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival
ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival ORF a.viso über das BLOGTXT-Theaterfestival
Yepp, Tyndra, Franz, ihr ward auch im Fernsehen. Das habt ihr euch auch redlich verdient, als eifrige Kommentatoren. Apropos, ihren eigenen Kommentar (s. Bild 5) hätte die a.viso-Redaktion ruhig abschicken können, nicht bloß für die Kamera so tun, als ob 😉 Den Direktlink zum Video, von dem die Screenshots stammen, findet ihr auf dieser Seite. Da wird auch erklärt, was es mit diesem BLOGTXT-Theaterfestival auf sich hat. Update 22.5.2008: Die Videos von den Theaterstücken, die auf Blogtexten beruhen (nicht auf meinen, keine Bange), gibt es nun hier.

Wow, ich habe über 150.000 Besucher!

Freitag, 25. April 2008
Nein nicht im Blog. Da brauch ich noch ein paar Jahre für die 150.000 Visits. Aber auf Youtube hab ich sie, wie ich eben selbst ziemlich baff feststellen durfte. Bei einem meiner schon älteren Videos. Quasi über Nacht... [youtube bxgGRzai_j8] Der Künstler Johan Lorbeer "lehnt" an der Wand eines Buchladens in Linz -- in zwei Metern Höhe! Die Aktion war Teil der Ausstellung "Schaurausch", die Kunst und Kunstaktionen in 50 Schaufenstern der Stadt präsentierte. Als kleinen Vorgeschmack auf Linz 09 -- Kulturhauptstadt Europas.
Defying Gravity – Statistics & Data Wenn man auf Youtube direkt beim Video auf "Statistics & Data" geht und den Topverweisen aufs Video folgt, sieht man auch, wer das ein Jahr alte Filmchen, das bis vor wenigen Tagen friedlich bei einigen tausend Views dahindümpelte auf über 150.000 katapultiert hat: Die Koreaner waren's! 🙂

Dem Priklopil ist sie entkommen…

Montag, 21. April 2008
[Beitrag auf persönl. Ersuchen entfernt.]

Wort des Tages: Prokrastination

Donnerstag, 6. März 2008
Lazy Cat (Foto: http://www.flickr.com/photos/shutupyourface/109297370/) Was da wie ein übler medizinischer Eingriff klingt, ist laut Wikipedia "eine Bezeichnung für das Verhalten von Menschen, die das Erledigen notwendiger, aber ihnen unangenehmer Dinge immer wieder verschieben". Hättiwari [[Österr. für "hätte ich, dann wäre ich"]] im Psychologenamtsdeutsch sozusagen.

Sehr schöner Artikel dazu auf spiegel.de -- ein Auszug:

Der arousal procrastinator (etwa: Erregungsaufschieber)

behauptet von sich, erst im letzten Moment kreativ sein zu können. Er genießt den Rausch, in den er kurz vor (oder nach) der Deadline gerät, und schwört Stein und Bein, dass er zwei Wochen früher keinen sinnvollen Gedanken hätte fassen können. (Anmerkung: Der Text, den Sie gerade lesen, entsteht einen Tag bevor das Heft in Druck geht.) Hans-Werner Rückert, der das Buch "Schluss mit dem ewigen Aufschieben" (Campus Verlag) geschrieben hat und die psychologische Beratungsstelle für Studierende an der FU Berlin leitet, erkennt darin das Prinzip der Autosuggestion: "Wenn man sich das oft genug gesagt hat, gibt es Gehirnprozesse, die dafür sorgen, dass einem zwei Wochen vorher tatsächlich kein vernünftiger Satz einfällt. Die Qualität geplanter Arbeit ist – zumindest im akademischen Bereich – höher. Aber wir glauben es nicht. Weil uns nach diesen Druckphasen das Adrenalin aus den Ohren läuft, haben wir ein Hochgefühl, das nur durch diese gehäufte Arbeit zu kriegen ist."

» ganzen Spiegel-Artikel lesen

Ca. 20 % der Menschen fallen laut Artikel in die Gruppe der Prokrastinatoren. Für mich ein weit unterschätzter Wert. 70 % haben wahrscheinlich die Teilname an der Befragung aufgeschoben. Fällt mir grad auf, das Thema passt auch recht schön zu meinem letzten Artikel -- und vielleicht Regierungen ganz allgemein ;-).

Österreich soll wieder mal ans Internet

Dienstag, 4. März 2008
Das muss irgendwo in einem Kanzler-Outlook als Terminwiederholung gespeichert sein. Anders isses kaum zu erklären, dass sich jede Regierung bemüßigt sieht, Österreich ans Internet zu bringen. Nicht, dass ich da was dagegen hätte. Nicht, dass es nicht allerhöchste Zeit wäre. Aber seien wir mal ehrlich, das Einzige was die Herrschaften regelmäßig -- so halbherzig wie teuer -- ans Netz bringen, ist eine weitere Kampagnenleiche fürs Wayback Internet Archiv. Das erinnert mich: Von der ersten "Go On"-Initiative [[1999 war das, Gott hab sie selig (die Kampagne)]] Viktor Klimas hab ich sogar noch irgendwo ein Zertifikat rumliegen. Da konnte man sich nämlich gratis [[Also gratis natürlich nicht, die ausbildenden Schulungszentren haben dafür natürlich fleißig Steuergelder kassiert.]] zum "Internet-Trainer" ausbilden lassen.  Und frei nach dem Motto: "Hilft's nix, schadet's nix", hab ich das damals auch gemacht:

GO ON! Österreich ans Internet (1999)

Anno 1999: Go On - 'Eine Initiative des Bundeskanzlers' "Durch die engagierte und tatkräftige Teilnahme an den Trainer/innen-Workshops und die positive Absolvierung der Zertifizierungsprüfung hat sich XY als Internet-Trainer/in im Rahmen der Kampagne "GO ON! Österreich ans Internet" qualifiziert. Die gemeinsamen Anstrengungen sollen entscheidend dazu beitragen, vielen Österreicherinnen und Österreichern den Nutzen der neuen Medien näherzubringen und damit den Weg ins Internet zu ebnen."

Bundeskanzler Viktor Klima Wien am 15. 12. 1999

Danach hab ich nie wieder davon gehört. Gut, dass ich den Zettel noch hab, sonst könnt ich heut nicht sagen, war's wahr, oder hab ich's nur geträumt? Tja, und während wir noch schlafen, könnt ihr hier lesen, was das ehemalige Internet-Entwicklungsland Japan in ca. der selben Zeit auf die Beine gestellt hat.