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	<title>Bas&#124;se&#124;na Blog &#187; Geschichtliches</title>
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		<title>9/11</title>
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		<comments>http://blog.bassena.org/2011/09/11/911/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 18:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zufall wollte es, dass ich heute vor genau zehn Jahren mit einer Gruppe von Freunden und Studienkollegen auf Urlaub in New York war. Die folgenden Bilder, und weitgehend unver&#228;ndert auch die Texte, stammen aus dem Backup eines l&#228;ngst verschollenen Webalbums, das ich nach unserer Heimkehr f&#252;r meine Fotos erstellt hatte. Der heutige Jahrestag hat mich endlich dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zufall wollte es, dass ich heute vor genau zehn Jahren mit einer Gruppe von Freunden und Studienkollegen auf Urlaub in New York war. Die folgenden Bilder, und weitgehend unver&#228;ndert auch die Texte, stammen aus dem Backup eines l&#228;ngst verschollenen Webalbums, das ich nach unserer Heimkehr f&#252;r meine Fotos erstellt hatte. Der heutige Jahrestag hat mich endlich dazu bewogen, diese Erinnerungen dem Vergessen zu entrei&#223;en &#8211; auch dem eigenen &#8211; und euch hier von einem zehn Jahre j&#252;ngeren Ich schildern zu lassen, wie das &#8222;damals&#8220; war, aus seiner Sicht&#8230;</p>

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	<!-- Thumbnails -->
		
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/024.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Knapp 19 Stunden vor den Anschlägen. Touristen auf der Fähre von Ellis Island lassen sich vor dem Hintergrund der eindrucksvollen Skyline fotografieren. Es ist mein letztes Foto von den unversehrten Türmen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Vortag, 14:03" alt="Vortag, 14:03" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_024.jpg" width="200" height="145" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Vortag, 14:03</span>
			<span>Knapp 19 Stunden vor den Anschlägen. Touristen auf der Fähre von Ellis Island lassen sich vor dem Hintergrund der eindrucksvollen Skyline fotografieren. Es ist mein letztes Foto von den unversehrten Türmen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/038.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Für diesen Tag hatten wir einen Besuch an der Börse geplant und uns war geraten worden, möglichst zeitig hinzugehen.
&lt;p&gt;
Dieses Bild bot sich uns, nachdem wir die Subway an der Haltestelle Wall Street verlassen hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Ahnung, was 18 Minuten zuvor geschehen war." class="shutterset_set_13" >
								<img title="11. 9. 09:03 - Rauch" alt="11. 9. 09:03 - Rauch" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_038.jpg" width="200" height="323" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">11. 9. 09:03 - Rauch</span>
			<span>Für diesen Tag hatten wir einen Besuch an der Börse geplant und uns war geraten worden, möglichst zeitig hinzugehen.
<p>
Dieses Bild bot sich uns, nachdem wir die Subway an der Haltestelle Wall Street verlassen hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Ahnung, was 18 Minuten zuvor geschehen war.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/039.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Nicht zu sehen ist das Glitzern tausender kleiner Lichtpunkte in dieser Wolke. Es ähnelte stark jenen Bildern, die man von amerikanischen Konfetti-Paraden im Kopf hat.
&lt;p&gt;
Im allerersten Moment hielten wir daher auch eine größere Feier oder Werbeaktion für möglich." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag" alt="09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_039.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:03 - Sekunden vor dem zweiten Anschlag</span>
			<span>Nicht zu sehen ist das Glitzern tausender kleiner Lichtpunkte in dieser Wolke. Es ähnelte stark jenen Bildern, die man von amerikanischen Konfetti-Paraden im Kopf hat.
<p>
Im allerersten Moment hielten wir daher auch eine größere Feier oder Werbeaktion für möglich.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/040.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Es war ein dumpfer Knall zu hören. Am Hochhaus vor uns, das uns den Blick verstellte, war zu sehen, wie die Fensterscheiben erzitterten. Leute begannen, selbst hier - ca. 500 m vom WTC entfernt - zu laufen. Hier verlor ich auch meine Freunde aus den Augen. Die Situation beruhigte sich aber relativ schnell wieder." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II" alt="09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_040.jpg" width="200" height="273" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:04 - Nach dem Anschlag auf South Tower II</span>
			<span>Es war ein dumpfer Knall zu hören. Am Hochhaus vor uns, das uns den Blick verstellte, war zu sehen, wie die Fensterscheiben erzitterten. Leute begannen, selbst hier - ca. 500 m vom WTC entfernt - zu laufen. Hier verlor ich auch meine Freunde aus den Augen. Die Situation beruhigte sich aber relativ schnell wieder.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/041.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Minuten später wurden mir die glitzernden &quot;Konfetti&quot; zu dutzenden vor die Füße geweht. Es waren die Akten, Briefe und Notizen jener Menschen, die da oben gearbeitet hatten. 
&lt;p&gt;
Betroffen und entsetzt hielten einige Passanten die angekohlten Zettel in der Hand. Bis dahin hatte ich die Ereignisse fast wie in einem Film wahrgenommen. Nun war mit einem Mal die ohnehin geringe Distanz, der Abstand zum Geschehen auf ein kaum mehr erträgliches Maß reduziert. Schlagartig wurde mir bewusst, dass es hier nicht nur um das vordergründig sichtbare, brennende Gebäude aus Stahl ging - dass dort, wo diese Blätter herkamen, kaum jemand überlebt haben konnte, und viele andere Menschen sich in Lebensgefahr befinden mussten." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:04 - Dichter Qualm" alt="09:04 - Dichter Qualm" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_041.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:04 - Dichter Qualm</span>
			<span>Minuten später wurden mir die glitzernden "Konfetti" zu dutzenden vor die Füße geweht. Es waren die Akten, Briefe und Notizen jener Menschen, die da oben gearbeitet hatten. 
<p>
Betroffen und entsetzt hielten einige Passanten die angekohlten Zettel in der Hand. Bis dahin hatte ich die Ereignisse fast wie in einem Film wahrgenommen. Nun war mit einem Mal die ohnehin geringe Distanz, der Abstand zum Geschehen auf ein kaum mehr erträgliches Maß reduziert. Schlagartig wurde mir bewusst, dass es hier nicht nur um das vordergründig sichtbare, brennende Gebäude aus Stahl ging - dass dort, wo diese Blätter herkamen, kaum jemand überlebt haben konnte, und viele andere Menschen sich in Lebensgefahr befinden mussten.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/042.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Von Passanten auf der Straße ist zu erfahren, dass ein zweites Flugzeug in die Twin Towers geflogen ist. Ab da ist praktisch jedem klar, dass es sich um keinen Unfall handeln konnte." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:23 - Passanten" alt="09:23 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_042.jpg" width="200" height="149" />
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			<span style="font-weight:bold;">09:23 - Passanten</span>
			<span>Von Passanten auf der Straße ist zu erfahren, dass ein zweites Flugzeug in die Twin Towers geflogen ist. Ab da ist praktisch jedem klar, dass es sich um keinen Unfall handeln konnte.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/043.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Maiden Street, &lt;a href=&quot;http://g.co/maps/xzyu6&quot;&gt;etwa 800 Meter südöstlich&lt;/a&gt; vom WTC. Der brennende North Tower I. Links daneben der aufsteigende Rauch vom ebenfalls brennenden South Tower II - eine halbe Stunde vor seinem Einsturz. Auf Tower II befand sich auch die Aussichtsplattform, die wir drei Tage zuvor noch besucht hatten. Sie war zum Zeitpunkt der Anschläge noch für Touristen geschlossen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:23 - Twin Towers" alt="09:23 - Twin Towers" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_043.jpg" width="200" height="308" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:23 - Twin Towers</span>
			<span>Maiden Street, <a href="http://g.co/maps/xzyu6">etwa 800 Meter südöstlich</a> vom WTC. Der brennende North Tower I. Links daneben der aufsteigende Rauch vom ebenfalls brennenden South Tower II - eine halbe Stunde vor seinem Einsturz. Auf Tower II befand sich auch die Aussichtsplattform, die wir drei Tage zuvor noch besucht hatten. Sie war zum Zeitpunkt der Anschläge noch für Touristen geschlossen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/044.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Die Augen tausender Passanten und von Millionen Fernsehzuschauern sind inzwischen auf die brennenden Twin Towers gerichtet.
&lt;p&gt;
Nach diesem Bild habe ich ein freies Telefon gesucht, um nach Hause zu telefonieren, möglichst bevor dort die Nachricht von den Anschlägen eintrifft. Nach längerer Suche habe ich in der Eingangshalle eines Wolkenkratzers ein Telefon mit überschaubarer Warteschlange gefunden. Zuhause wusste noch niemand von den Ereignissen, der Schock war entsprechend groß.
&lt;p&gt;
Gerade als ich noch ein paar beruhigende Worte sprechen wollte - dass es jetzt eh vorbei sei und so - brach hinter mir ein Höllenlärm los. Ich drehte mich um, hin zu jenem Ausgang, der dem WTC zugewandt war und sah eine Horde Menschen in Panik auf die viel zu kleinen Drehtüren zustürmen - hinter ihnen eine gewaltige Staub- und Aschewolke. Daraufhin kürzte ich das Telefongespräch auf ein kurzes &quot;mir geht's gut, aber ich muss jetzt auflegen&quot; ab. In Wahrheit hatte ich meine Zweifel, ob es mir in absehbarer Zeit wirklich immer noch gut gehen würde.
&lt;p&gt;
Nachdem ich den ärgsten Andrang beim anderen Ausgang abgewartet hatte, ging ich zurück auf die Straße und versuchte in Erfahrung zu bringen, was eigentlich geschehen war. Von Passanten hörte ich, dass ein drittes Flugzeug in die Tower gekracht sei, 16 seien insgesamt entführt worden. Gerüchte, wie wir alle wissen, aber die Wahrheit war ohnehin kaum weniger schlimm. Ich starrte eine Zeit lang nur mehr auf die gewaltige Staubwolke, die jede Sicht versperrte und fürchtete, aus dieser undurchdringlichen Wand könne jeden Moment das nächste Flugzeug herabstürzen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="09:32 - Passanten" alt="09:32 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_044.jpg" width="200" height="182" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">09:32 - Passanten</span>
			<span>Die Augen tausender Passanten und von Millionen Fernsehzuschauern sind inzwischen auf die brennenden Twin Towers gerichtet.
<p>
Nach diesem Bild habe ich ein freies Telefon gesucht, um nach Hause zu telefonieren, möglichst bevor dort die Nachricht von den Anschlägen eintrifft. Nach längerer Suche habe ich in der Eingangshalle eines Wolkenkratzers ein Telefon mit überschaubarer Warteschlange gefunden. Zuhause wusste noch niemand von den Ereignissen, der Schock war entsprechend groß.
<p>
Gerade als ich noch ein paar beruhigende Worte sprechen wollte - dass es jetzt eh vorbei sei und so - brach hinter mir ein Höllenlärm los. Ich drehte mich um, hin zu jenem Ausgang, der dem WTC zugewandt war und sah eine Horde Menschen in Panik auf die viel zu kleinen Drehtüren zustürmen - hinter ihnen eine gewaltige Staub- und Aschewolke. Daraufhin kürzte ich das Telefongespräch auf ein kurzes "mir geht's gut, aber ich muss jetzt auflegen" ab. In Wahrheit hatte ich meine Zweifel, ob es mir in absehbarer Zeit wirklich immer noch gut gehen würde.
<p>
Nachdem ich den ärgsten Andrang beim anderen Ausgang abgewartet hatte, ging ich zurück auf die Straße und versuchte in Erfahrung zu bringen, was eigentlich geschehen war. Von Passanten hörte ich, dass ein drittes Flugzeug in die Tower gekracht sei, 16 seien insgesamt entführt worden. Gerüchte, wie wir alle wissen, aber die Wahrheit war ohnehin kaum weniger schlimm. Ich starrte eine Zeit lang nur mehr auf die gewaltige Staubwolke, die jede Sicht versperrte und fürchtete, aus dieser undurchdringlichen Wand könne jeden Moment das nächste Flugzeug herabstürzen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/045.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Acht Minuten nach Einsturz des South Tower II. Unvorstellbare Menschenmassen strömen weg vom Qualm, hin zu den Brücken, die den East River Richtung Brooklyn queren: der Brooklyn Bridge, der Manhattan Bridge und sogar zur mehrere Kilometer entfernten Williamsburg Bridge." class="shutterset_set_13" >
								<img title="10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn" alt="10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_045.jpg" width="200" height="160" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">10:15 - Im Flüchtlingsstrom Richtung Brooklyn</span>
			<span>Acht Minuten nach Einsturz des South Tower II. Unvorstellbare Menschenmassen strömen weg vom Qualm, hin zu den Brücken, die den East River Richtung Brooklyn queren: der Brooklyn Bridge, der Manhattan Bridge und sogar zur mehrere Kilometer entfernten Williamsburg Bridge.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/046.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="&quot;... aber hier stirbst du vielleicht!'&quot;, dachte ich bei mir. Das Bild ist qualitativ ziemlich schlecht. Trotzdem darf es hier auf keinen Fall fehlen, denn für mich verbinden sich damit jene Minuten, in denen ich reale Todesangst hatte:
&lt;p&gt;
Nach einem kilometerlangen Fußmarsch, vorbei an Brooklyn und Manhattan Bridge - Polizisten hatten davon abgeraten, diese Brücken zu nehmen - waren wir endlich bei der Williamsburg Bridge angelangt. Nun sind diese Brücken aber so hoch, dass selbst Ozeanriesen unter ihnen hindurchfahren können. Das bringt es mit sich, dass eine solche Brücke nicht am Flussufer beginnt, sondern schon weit über einen halben Kilometer vom Ufer entfernt. Viele hätten nur allzu gerne diesen Weg abgekürzt. Diese Möglichkeit schien ein Gerüst zu bieten, das für Restaurierungsarbeiten an einem der uferseitigen Stützpfeiler angebracht worden war. Es schien nicht abgesperrt zu sein und machte einen stabilen, sicheren Eindruck, außerdem hatten sich bereits zahlreiche Leute auf den Weg nach oben gemacht. Dies verleitete mich dazu, den Weg ebenfalls über dieses Gerüst abzukürzen.
&lt;p&gt;
Ein Riesenfehler wie sich schon wenige Stufen später herausstellte. Nach oben hin begann das Gerüst, das wohl nur für wenige Bauarbeiter und nicht hunderte Menschen ausgelegt war, immer mehr zu schwingen. Die Leute begannen unruhig zu werden. Aber es gab kein Zurück mehr, da immer mehr Menschen nachdrängten. Fast jeder behielt die Befestigungsbolzen im Auge.
&lt;p&gt;
Meine größte Angst war, dass die Menschen plötzlich in Panik geraten könnten. Diese Erschütterungen hätte die Konstruktion dann nie und nimmer ausgehalten. Weiter unten schrie ständig jemand &quot;move on!&quot;. Vorne ging's aber nur langsam weiter, weil auf der Brücke ein &quot;Loch&quot; überstiegen werden müsse - so hieß es von weiter oben. Auch das noch! Unweigerlich dachte ich an die Spalten zwischen den Richtungsfahrbahnen auf österreichischen Autobahnbrücken, wo schon einige Menschen abgestürzt waren.
&lt;p&gt;
Die schlimmsten Minuten waren jene, als ich ganz oben kurz vor dem Übergang zwischen Gerüst und Brückenpfeiler stand und vor mir nichts mehr weiter ging. Das rettende &quot;Ufer&quot; war im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah, aber auch die Schwingungen des Gerüsts waren hier am stärksten zu spüren.
&lt;p&gt;
Endlich ging's wieder voran. Der Moment, als ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, war für mich der befreiendste meines bisherigen Lebens. Auch das &quot;Loch&quot; stellte sich zum Glück nicht als klaffender Spalt heraus, sondern nur als eine ca. einen Meter tiefe Senke zwischen zwei Betonträgern.
&lt;p&gt;
Später am Abend fürchtete ich noch längere Zeit, dass das Gerüst in den Nachrichten vorkommen könnte. Gott sei Dank scheint die Konstruktion gehalten zu haben." class="shutterset_set_13" >
								<img title="11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ..." alt="11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ..." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_046.jpg" width="200" height="150" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">11:06 Uhr - Den WTC-Anschlag hast du überlebt ...</span>
			<span>"... aber hier stirbst du vielleicht!'", dachte ich bei mir. Das Bild ist qualitativ ziemlich schlecht. Trotzdem darf es hier auf keinen Fall fehlen, denn für mich verbinden sich damit jene Minuten, in denen ich reale Todesangst hatte:
<p>
Nach einem kilometerlangen Fußmarsch, vorbei an Brooklyn und Manhattan Bridge - Polizisten hatten davon abgeraten, diese Brücken zu nehmen - waren wir endlich bei der Williamsburg Bridge angelangt. Nun sind diese Brücken aber so hoch, dass selbst Ozeanriesen unter ihnen hindurchfahren können. Das bringt es mit sich, dass eine solche Brücke nicht am Flussufer beginnt, sondern schon weit über einen halben Kilometer vom Ufer entfernt. Viele hätten nur allzu gerne diesen Weg abgekürzt. Diese Möglichkeit schien ein Gerüst zu bieten, das für Restaurierungsarbeiten an einem der uferseitigen Stützpfeiler angebracht worden war. Es schien nicht abgesperrt zu sein und machte einen stabilen, sicheren Eindruck, außerdem hatten sich bereits zahlreiche Leute auf den Weg nach oben gemacht. Dies verleitete mich dazu, den Weg ebenfalls über dieses Gerüst abzukürzen.
<p>
Ein Riesenfehler wie sich schon wenige Stufen später herausstellte. Nach oben hin begann das Gerüst, das wohl nur für wenige Bauarbeiter und nicht hunderte Menschen ausgelegt war, immer mehr zu schwingen. Die Leute begannen unruhig zu werden. Aber es gab kein Zurück mehr, da immer mehr Menschen nachdrängten. Fast jeder behielt die Befestigungsbolzen im Auge.
<p>
Meine größte Angst war, dass die Menschen plötzlich in Panik geraten könnten. Diese Erschütterungen hätte die Konstruktion dann nie und nimmer ausgehalten. Weiter unten schrie ständig jemand "move on!". Vorne ging's aber nur langsam weiter, weil auf der Brücke ein "Loch" überstiegen werden müsse - so hieß es von weiter oben. Auch das noch! Unweigerlich dachte ich an die Spalten zwischen den Richtungsfahrbahnen auf österreichischen Autobahnbrücken, wo schon einige Menschen abgestürzt waren.
<p>
Die schlimmsten Minuten waren jene, als ich ganz oben kurz vor dem Übergang zwischen Gerüst und Brückenpfeiler stand und vor mir nichts mehr weiter ging. Das rettende "Ufer" war im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah, aber auch die Schwingungen des Gerüsts waren hier am stärksten zu spüren.
<p>
Endlich ging's wieder voran. Der Moment, als ich wieder sicheren Boden unter den Füßen hatte, war für mich der befreiendste meines bisherigen Lebens. Auch das "Loch" stellte sich zum Glück nicht als klaffender Spalt heraus, sondern nur als eine ca. einen Meter tiefe Senke zwischen zwei Betonträgern.
<p>
Später am Abend fürchtete ich noch längere Zeit, dass das Gerüst in den Nachrichten vorkommen könnte. Gott sei Dank scheint die Konstruktion gehalten zu haben.</span>
		</div>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/047.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Über dieses Gerüst bin ich später zufällig bei der Manhattan Bridge gestolpert. Es sieht exakt so aus wie jenes, über das wir gegangen waren - mal abgesehen davon, dass die Williamsburg Bridge etwas höher ist, und mithin ihre Gerüste ..." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Treppengerüst" alt="Treppengerüst" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_047.jpg" width="200" height="266" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Treppengerüst</span>
			<span>Über dieses Gerüst bin ich später zufällig bei der Manhattan Bridge gestolpert. Es sieht exakt so aus wie jenes, über das wir gegangen waren - mal abgesehen davon, dass die Williamsburg Bridge etwas höher ist, und mithin ihre Gerüste ...</span>
		</div>
	</div>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/048.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title=" " class="shutterset_set_13" >
								<img title="11:12 - Auf der Williamsburg Bridge" alt="11:12 - Auf der Williamsburg Bridge" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_048.jpg" width="200" height="156" />
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			<span style="font-weight:bold;">11:12 - Auf der Williamsburg Bridge</span>
			<span>&nbsp;</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/049.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Im Vordergrund die Manhattan Bridge, dahinter die Brooklyn Bridge. Zur gleichen Zeit fliehen auch über diese Brücken tausende Menschen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge" alt="Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_049.jpg" width="200" height="123" />
							</a>
			<span style="font-weight:bold;">Gegen 11:30 - Williamsburg Bridge</span>
			<span>Im Vordergrund die Manhattan Bridge, dahinter die Brooklyn Bridge. Zur gleichen Zeit fliehen auch über diese Brücken tausende Menschen.</span>
		</div>
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			<span style="font-weight:bold;">12:20 - Manhattan Bridge</span>
			<span>Knapp zwei Stunden nach dem Einsturz der Türme waren immer noch tausende Menschen auf dem Weg über die Brücken aus Downtown heraus unterwegs.</span>
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			<span style="font-weight:bold;">12:47 - Brooklyn, Blickrichtung Manhattan</span>
			<span>Auf einem Anlegesteg wenige hundert Meter südlich der Brooklyn Bridge.</span>
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			<span style="font-weight:bold;">13:16 - Brooklyn, Autoradio (Mitschnitt)</span>
			<span>An fast jeder Straßenecke stand ein Auto mit laut aufgedrehtem Autoradio (die <a title="MP3-Audiodatei: Autoradio 911" href="/wp-content/uploads/audio/radio911.mp3">Audioaufnahme</a> unter dem Bild entstand hier).
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			<span style="font-weight:bold;">14:00 - West Broadway, leere Straßen</span>
			<span>Blick nach Süden, direkt in Richtung WTC. Normalerweise fließt hier dichter Verkehr, dreispurig in beide Richtungen.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/058.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Nur noch Einsatzfahrzeuge sind hier unterwegs." class="shutterset_set_13" >
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			<span style="font-weight:bold;">14:10 - Avenue of the Americas/Church Street</span>
			<span>Nur noch Einsatzfahrzeuge sind hier unterwegs.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/059.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Ein Polizeibus passiert die Straßensperre." class="shutterset_set_13" >
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			<span style="font-weight:bold;">14:10 - Police Academy</span>
			<span>Ein Polizeibus passiert die Straßensperre.</span>
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			<a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/060.jpg" class="floatbox" rev="group:2758" title="Viele Leute können zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht glauben, dass die Twin Towers völlig eingestürzt sind. Einige denken, es seien &quot;nur&quot; die beschädigten Spitzen herunter gekommen." class="shutterset_set_13" >
								<img title="14:15 - Passanten" alt="14:15 - Passanten" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_060.jpg" width="200" height="178" />
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			<span style="font-weight:bold;">14:15 - Passanten</span>
			<span>Viele Leute können zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht glauben, dass die Twin Towers völlig eingestürzt sind. Einige denken, es seien "nur" die beschädigten Spitzen herunter gekommen.</span>
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			<span style="font-weight:bold;">14:18</span>
			<span>Noch tagelang wird man Rauch aus den Trümmern des WTC aufsteigen sehen.</span>
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								<img title="Dia de Terror" alt="Dia de Terror" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/nextgen_gallery/9-11/thumbs/thumbs_084.jpg" width="200" height="266" />
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			<span>Man muss kein Spanisch können, um diese Schlagzeile am nächsten Tag zu verstehen.
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<p>Ich bin sicher, ich habe vor Ort viel l&#228;nger gebraucht, das Ganze zu realisieren, als viele der Millionen Menschen, die die Ereignisse im Fernsehen mitverfolgt haben.</p>
<p>Drei Tage vor seinem Einsturz waren wir noch selber auf dem S&#252;dturm. Haben uns im 107. Stock den simulierten Heli-Flug &#252;ber Manhattan gegeben. Die Greenbox gesehen, vor der Touristen sich ablichten lie&#223;en, um &#252;bergro&#223; in Souvenirbilder einmontiert zu werden, wie sie scheinbar auf den Dachkanten der T&#252;rme balancieren oder mit lachendem Gesicht von ihnen herabfallen. Haben unsere Nasen an die vom Boden bis zur Decke reichenden Fensterscheiben gedr&#252;ckt, so dass uns nur mehr das Plexiglas vom 400 Meter tiefen Abgrund trennte. Auf der Plattform ganz oben die unglaubliche Aussicht genossen. Wir blieben vom sp&#228;ten Nachmittag bis zum Abend, um auch die Lichter der Stadt sehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Unten am Plaza habe ich noch ein letztes Mal hochgesehen. Diese beiden gewaltigen Tower gleichzeitig im Blick gehabt. Ich erinnere mich, dass ich den WTC-Plaza teilweise r&#252;ckw&#228;rts gehend verlassen habe, immer wieder staunend zur&#252;cksah.</p>
<p>Es war unvorstellbar, dass geschehen konnte, was geschehen war. In Reisef&#252;hrern war von einem Flugzeug der US-Luftwaffe zu lesen, das gegen das Empire State Building geflogen war, ohne gr&#246;&#223;eren Schaden am Geb&#228;ude zu hinterlassen. Auch vom Anschlag auf das WTC 1993 war zu lesen, ebenso ohne gr&#246;&#223;ere Folgen. Diese Geb&#228;ude schienen kaum verwundbar. Umso gr&#246;&#223;er der Schock, das Entsetzen, die Fassungslosigkeit. Am 11.9. und in den Tagen danach.</p>
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		<item>
		<title>Das Generationenprojekt &#8211; Ein Pl&#228;doyer f&#252;r Google Street View</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2010/08/17/das-generationenprojekt-ein-plaedoyer-fuer-google-street-view/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Bielefeld versucht sich als Treppenwitz seiner eigenen Internet-Legende und erkl&#228;rt Google zum unerw&#252;nschten Gast. Was die Gegner &#252;bersehen: Street View k&#246;nnte eines der faszinierendsten Generationenprojekte auf unserem Planeten werden. Jede Wette: unter jenen Leuten, die jetzt so verbissen gegen Google Street View k&#228;mpfen, bekommen die meisten leuchtende Augen, wenn sie historische Ansichten ihres Hauses, ihres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bielefeld versucht sich als Treppenwitz seiner eigenen Internet-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschw%C3%B6rung">Legende</a> </strong><strong>und erkl&#228;rt Google zum </strong><strong><a title="Ratsbeschluss: Google Street View in der Stadt Bielefeld unerw&#252;nscht" href="http://www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/dsb/goo/">unerw&#252;nschten</a></strong><strong> Gast. W</strong><strong>as die Gegner &#252;bersehen: Street View k&#246;nnte eines der faszinierendsten Generationenprojekte auf unserem Planeten werden.</strong></p>
<p>Jede Wette: unter jenen Leuten, die jetzt so verbissen gegen Google Street View k&#228;mpfen, bekommen die meisten leuchtende Augen, wenn sie historische Ansichten ihres Hauses, ihres Viertels oder ihrer Stadt auf alten, vergilbten Fotos entdecken.</p>
<p>Stellen wir uns nur mal kurz vor, welchen <a href="/2008/01/15/ein-echter-quantensprung-fuer-besserwisser/">Quantensprung</a> es hier bedeuten w&#252;rde, wenn diese Orte von nun an alle zehn oder auch nur zwanzig Jahre, nahezu l&#252;ckenlos dokumentiert w&#252;rden. Stellen wir uns eine Anwendung vor &#8211; die sicher kommen wird &#8211; in der man eine 3D-Zeitreise in die Vergangenheit machen kann. In die eigene Vergangenheit &#8211; und sp&#228;tere Generationen, in jene ihrer Eltern und Gro&#223;eltern. Denken wir an das grandiose Finale von &#8222;Gangs of New York&#8220;, aber mit authentischen Bildern und in der eigenen Stadt.</p>
<p>Bei <em>dem</em> Gedanken kriege <em>ich</em> leuchtende Augen.</p>
<p>Und das ist nur eine von vielen M&#246;glichkeiten, die wir heute noch gar nicht absehen k&#246;nnen. Wir sollten sie uns und unseren Nachkommen nicht leichtfertig und aus kurzsichtigen Motiven verschlie&#223;en. Eigentlich haben wir gar nicht das Recht dazu.</p>
<p>
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<small>Youtube-Video: Gangs of New York, Finale mit der Entstehung New Yorks im Zeitraffer</small></p>
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		<item>
		<title>In Linz, da stinkt&#8217;s (wieder)</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2009/10/11/in-linz-da-stinkts-wieder/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 17:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Generation hat sich oft gefragt, wie konnten unsere Gro&#223;eltern nur auf diesen Hitler reinfallen. Wie konntet ihr da nur mitmachen? Ich f&#252;rchte, unsere Kinder geben uns die Antwort. &#8222;Schon mal mit White-Power-Idioten im Bus gefahren, die sich mit Hitlergru&#223; v. Ausl&#228;nderfamilie verabschieden? In Linz beginnt&#8217;s!&#8220;, schrieb ich am 19. Juni auf Twitter. Und gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meine Generation hat sich oft gefragt, wie konnten unsere Gro&#223;eltern nur auf diesen Hitler reinfallen. Wie konntet ihr da nur mitmachen? Ich f&#252;rchte, unsere Kinder geben uns die Antwort.</strong></p>
<p>&#8222;Schon mal mit White-Power-Idioten im Bus gefahren, die sich mit Hitlergru&#223; v. Ausl&#228;nderfamilie verabschieden? In Linz beginnt&#8217;s!&#8220;, schrieb ich am 19. Juni auf Twitter. Und gestern hatte ich wieder eine denkw&#252;rdige Busfahrt in Linz&#8230;</p>
<div class="imgshadow_left"><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/10/23092009060.jpg" class="floatbox" rev="group:1148 caption:`Nein, das Bild ist nicht gespiegelt.`"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1171" title="Nein, das Bild ist nicht gespiegelt." src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/10/23092009060-150x150.jpg" alt="23092009060" width="150" height="150" /></a></div>
<p>Samstag Nachmittag. Im 15er gerade noch nen Sitzplatz ergattert. Auf der Bank hinter mir drei Teenager. Zwei junge Frauen und ein Mann, den Stimmen nach.</p>
<p>&#8222;Des mog i scho, wenn sich einer aufregt und net amoi gscheit Deutsch kann.&#8220;, ereifert sich eins der M&#228;dchen. Es entspinnt sich ein Dialog, von dem aufgrund des L&#228;rmpegels nur Fragmente zu verstehen sind&#8230;</p>
<p>Als &#8222;Rechts-EXTREMER&#8220;, deklariert sich darin der junge Mann hinter mir. Er betont das zweite Wort in einer Art, als k&#246;nne &#8222;Rechts&#8220; ja schnell wer sein, aber &#8222;extrem&#8220;, da schwingt ein ganz spezieller Stolz mit, in der Stimme.</p>
<p>Der Name Hitler f&#228;llt und einige andere Begriffe aus der selben Ecke. Von Glatze scheren reden die M&#228;dls scherzhaft. Der Junge beruhigt, das sei nicht mehr so und erw&#228;hnt die &#8222;Oide&#8220; von einem Freund, der man auch nicht ans&#228;he, &#8222;dass sie ein Nazi ist&#8220;.</p>
<p>Die M&#228;dchen erz&#228;hlen von ihrer Schule, dass sich die Direktorin immer furchtbar aufrege und die Polizei rufe, wenn jedes Jahr wieder in den frischen Schnee &#8222;so ein Ding&#8230;&#8220; Er: &#8222;Hakenkreuz&#8220; &#8211; ja, so ein Hakenkreuz, gut sichtbar gegen&#252;ber der Schule in den Schnee gemalt werde. Er: &#8222;Nur in den Schnee? Ich hab mal fast [sic!] a Anzeige gekriegt, weil ich eins auf ne Mauer &#8230; sooo gro&#223;&#8220;. Da ist er wieder, der Stolz in der Stimme.</p>
<p>Einen Freund erw&#228;hnt er noch, mit dem er demn&#228;chst nach Auschwitz f&#228;hrt &#8211; im Rahmen der Schule, hoffe ich, doch sicher bin ich nicht.</p>
<p>Beim Aussteigen will ich dann doch kurz sehen, wie dieser Vollblut-Rechtsextreme mit der leicht heiseren Stimme aussieht. Ich drehe mich um und &#8230; blicke in das Gesicht eines Kindes, b&#252;rgerlich, adrett gekleidet, mitten im Stimmbruch, vielleicht 12, wenn&#8217;s hoch kommt 13 Jahre alt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Historische Zeitungen zur Bankenkrise</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2009/03/12/zurueck-in-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 06:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal lohnt es sich, in alten Zeitungen zu st&#246;bern. Dankenswerterweise scannt die &#214;sterreichische Nationalbibliothek bereits seit 2003 historische Zeitschriften ein und stellt sie in einem stetig wachsenden Archiv auf &#8222;ANNO&#8220; (Austrian Newspapers Online) &#246;ffentlich zum Abruf bereit. Leider sind die Texte noch nicht durchsuchbar, daher hier mal so zwei Beispiele &#8211; aus gegebenem Anlass sozusagen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal lohnt es sich, in alten Zeitungen zu st&#246;bern. Dankenswerterweise scannt die &#214;sterreichische Nationalbibliothek bereits seit 2003 historische Zeitschriften ein und stellt sie in einem stetig wachsenden Archiv auf &#8222;<a href="http://anno.onb.ac.at/" title="&#214;NB/ANNO - Austrian Newspapers Online">ANNO</a>&#8220; (Austrian Newspapers Online) &#246;ffentlich zum Abruf bereit. </strong></p>
<p>Leider sind die Texte noch nicht durchsuchbar, daher hier mal so zwei Beispiele &#8211; aus gegebenem Anlass sozusagen:</p>
<blockquote>
<h3>Schutz f&#252;r die Zentralbank Deutscher Sparkassen</h3>
<p><strong>Die Regierungsaktion im Gange.</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/03/neue_freie_presse_01-07-1926.png" class="floatbox" rev="group:699" title="Neue Freie Presse, 1. Juli 1926 (Quelle: ANNO/&#214;NB)"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/03/neue_freie_presse_01-07-1926.thumbnail.png" alt="Neue Freie Presse, 1. Juli 1926 (Quelle: ANNO/&#214;NB)" align="right" /></a></p>
<p>Es ist kein sehr angenehmes Gesch&#228;ft, immerdar als Beschwichtigungshofrat anzur&#252;cken. Die Rolle des Alarmisten ist weitaus dankbarer, denn in &#214;sterreich ist es ja schon zu einer Art Gesellschaftsspiel geworden, den Pessimismus in allen Variationen: Schwarz, Schw&#228;rzer und am Schw&#228;rzesten zur Schau zu tragen. [&#8230;] [Aber] diesmal mu&#223; doch die Beschwichtigung ganz ernst gefordert werden und die Regierung hat erkannt, die Quelle der Ger&#252;chte m&#252;sse verstopft werden und gleich von Anfang an d&#252;rfe kein Zweifel obwalten &#252;ber den Schutz der Einleger, &#252;ber die Verteidigung des Vertrauens und &#252;ber die Gewi&#223;heit der &#246;konomischen Kampfkraft. Was ist das Wesen der Zentralbank Deutscher Sparkassen? Sie ist eine Art Dachgesellschaft f&#252;r die meisten gro&#223;en Sparkassen von &#214;sterreich. Sie steht insbesonders mit Graz, Salzburg und Nieder&#246;sterreich in der innigsten Verbindung, und wenn erst einmal diese kleinen Leute in Bewegung kommen, wenn man bis aufs Land hinaus die Furcht erwecken w&#252;rde wegen der Sicherheit der hinterlegten Gelder, dann Gnade uns Gott, dann m&#252;&#223;te eine neue Periode wirtschaftlicher Krise beginnen durch die L&#228;hmung der kleinen und kleinsten Zellen, durch die Sch&#228;digung jener Kapillargef&#228;&#223;e, die f&#252;r den Gesamtorganismus genau dieselbe Wichtigkeit besitzen wie die gro&#223;en Arterien.</p>
<p>Eine solche Krise wird nicht erfolgen. Die Bundesregierung &#252;bernimmt nach dem amtlichen Communiqué die Vorsorge f&#252;r die Sicherung der Einlagen, das bedeutet eine f&#246;rmliche Haftung, und sie hat zu gleicher Zeit den naturgem&#228;&#223;en Schutz aus dieser Verpflichtung gezogen, indem sie den Oberkurator der Nieder&#246;sterreichischen Hypothekenanstalt, Herrn Streeruwitz, damit beauftragt, die Aktion zum Schutze der Einleger durchzuf&#252;hren. Es ist also beinahe eine Verstaatlichung, die hier ganz pl&#246;tzlich ins Leben tritt, es ist jedenfalls das &#196;u&#223;erste, was ein Ministerium f&#252;r ein Privatinstitut zu leisten vermag, und so wird heute das ganze Publikum erfahren, ein Sturm auf die Schalter w&#228;re ganz unberechtigt und gen&#252;gende Mittel sind vorhanden, um ihm die Spitze zu bieten. [&#8230;]</p>
<p align="right"><em>&#8212; Neue Freie Presse<sup><a href="http://blog.bassena.org/2009/03/12/zurueck-in-die-zukunft/#footnote_0_699" id="identifier_0_699" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Neue Freie Presse &amp;#8211; heute: &amp;#8222;Die Presse&amp;#8220;">1</a>)</sup> am 1. Juli 1926 (<a href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=nfp&amp;datum=19260701&amp;seite=1" title="&#214;NB/ANNO - historische &#246;sterreichische Zeitungen: Neue Freie Presse, 1.7.1926">Quelle</a>)</em></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote>
<h3>Wirkungen der Krise</h3>
<p><strong>Die Kreditanstalt mu&#223; vom Staat gest&#252;tzt werden.</strong></p>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/03/das_kleine_blatt_12-05-1931.png" class="floatbox" rev="group:699" title="Das Kleine Blatt, 12. Mai 1931 (Quelle: ANNO/&#214;NB)"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2009/03/das_kleine_blatt_12-05-1931.thumbnail.png" alt="Das Kleine Blatt, 12. Mai 1931 (Quelle: ANNO/&#214;NB)" align="right" /></a></p>
<p>Die wachsende Wirtschaftskrise hat nun auch die gr&#246;&#223;te &#246;sterreichische Bank, die Kreditanstalt, in solch schwierige Lage gebracht, da&#223; sich die Regierung gezwungen sah, sie mit der gewaltigen Summe von einhundert Millionen Schilling zu st&#252;tzen. Der Staat &#252;bernimmt um 100 Millionen Schilling Aktien dieser Bank und sichert dadurch diese Bank von den weiteren Gefahren.</p>
<p>Diese Gefahren h&#228;tten nicht allein dem Hause Rothschild gedroht, welches Haupteigent&#252;mer der Kreditanstalt ist. Denn die Kreditanstalt finanziert nicht weniger als siebzig Prozent der ganzen &#246;sterreichischen Industrie, und der gute Teil der Industrie, die da noch ist, beruht vielfach darauf, da&#223; die Betriebe der Kreditanstalt fortgef&#252;hrt werden. Eine Ersch&#252;tterung der Kreditanstalt h&#228;tte auf das ganze &#246;sterreichische Wirtschaftsleben wie ein Orkan gewirkt. Es war also ganz gewi&#223; ein unabweisliches Gebot der Not, alles zu unternehmen, um diese Gefahren zu bannen.</p>
<p>Was sich da aber zugetragen hat, ist von allergr&#246;&#223;ter Bedeutung. Rothschild, das war der ungekr&#246;nte K&#246;nig &#214;sterreichs. Die Kreditanstalt, an deren Spitze er steht, beherrscht, wie schon bemerkt, nicht allein siebzig Prozent der &#246;sterreichischen Industrie, sondern durch seine gro&#223;en Banken in Prag, Budapest und Warschau gro&#223;e Teile der Industrien des alten &#246;sterreichisch-ungarischen Wirtschaftsgebietes. Seit anderthalb Jahrhunderten war es so, da&#223; jedwelche Regierung in &#214;sterreich, die Geld bedurfte, sich an Rothschild wenden musste; es ist das erstemal in der Geschichte des Hauses Rothschild, da&#223; sich dieser Finanzk&#246;nig an die Regierung um Hilfe wenden mu&#223;, da&#223; Staatsgelder, Steuergelder aufgeboten werden m&#252;ssen, um eine Rothschildbank zu st&#252;tzen, damit die ganze Wirtschaft nicht ersch&#252;ttert werde.</p>
<p>Rothschild, die Kreditanstalt, ist freilich nur ein Glied in dieser Kette. Was sind da Staatsgelder zur Sanierung &#246;sterreichischer Banken verpulvert worden! Von der Zentralbank der deutschen Sparkassen mit ihrem Schwarm von Winkelbanken &#252;ber die Unionbank und Bodenkreditanstalt bis zur Kreditanstalt f&#252;hrt eine Linie. Nichts vermag anschaulicher das v&#246;llige Versagen des Kapitalismus zu erweisen, der in den Banken seine h&#246;chste Entwicklungsform gefunden hat, als diese endlose Kette der Bankenzusammenbr&#252;che, die von hunderttausenden Arbeitern und Angestellten mit Arbeitslosigkeit und Hunger, die von der ganzen Bev&#246;lkerung mit vermehrten Steuern bezahlt werden mu&#223;ten. Die Banken beherrschen das ganze Wirtschaftsleben, aber sie verstehen es nicht mehr zu f&#252;hren. Und am Ende mu&#223; der Staat mit seinen &#246;ffentlichen Mitteln einspringen, mu&#223; die Banken st&#252;tzen, mu&#223; f&#252;r die Fehler und die Spekulationen ihrer Generaldirektoren aufkommen, um das gr&#246;&#223;ere &#220;bel einer Wirtschaftszerr&#252;ttung zu verh&#252;ten. Der Kapitalismus ist am Ende seiner Weisheit. Er ist au&#223;erstande, die Menschen mit Arbeit und Nahrung zu versorgen, er ist au&#223;erstande, die Produktion &#252;berhaupt auch nur fortzuf&#252;hren. Er wankt von Krise zu Krise, schleudert die Menschen in immer tiefere Not und muss am Ende selbst bei der staatlichen Gemeinschaft Hilfe in seiner Not heischen, die er beherrscht und ausbeutet. Was bleibt dann von seiner vielgepriesenen Wirksamkeit &#252;brig? Die Zeit des Sterbens der kapitalistischen Wirtschaftsordnung ist gekommen. Der Krampf, unter dem sich der Kapitalismus windet, ist der Todeskrampf einer Wirtschaftsordnung, die ihre Tage erf&#252;llt hat.</p>
<p align="right"><em>&#8212; Das kleine Blatt<sup><a href="http://blog.bassena.org/2009/03/12/zurueck-in-die-zukunft/#footnote_1_699" id="identifier_1_699" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Kleine Blatt &amp;#8211; Sozialistisches Kleinformat, &amp;#228;hnliche Ausrichtung wie Arbeiterzeitung &amp;#8222;AZ&amp;#8220;, aber volksn&amp;#228;her im Schreibstil">2</a>)</sup> am 12. Mai 1931 (<a href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=dkb&amp;datum=19310512&amp;seite=2" title="&#214;NB/ANNO - historische &#246;sterreichische Zeitungen: Das Kleine Blatt, 12.5.1931">Quelle</a>)</em></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Und da hei&#223;t es immer, nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern&#8230;</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_699" class="footnote"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Freie_Presse" title="Wikipedia: Neue Freie Presse / Die Presse">Neue Freie Presse</a> &#8211; heute: &#8222;Die Presse&#8220;</li><li id="footnote_1_699" class="footnote"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kleine_Blatt" title="Wikipedia: Das Kleine Blatt">Das Kleine Blatt</a> &#8211; Sozialistisches Kleinformat, &#228;hnliche Ausrichtung wie Arbeiterzeitung &#8222;AZ&#8220;, aber volksn&#228;her im Schreibstil</li></ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Das frrreie Worrrt&#8220; der Kronen Zeitung</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/12/14/das-frrreie-worrrt-der-kronen-zeitung/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 23:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage: Wie kriegt man m&#246;glichst schnell einen &#220;berblick &#252;ber das Spektrum rechtsradikaler, revisionistischer1) und neonazistischer Seiten im deutschsprachigen Internet? Man googelt einfach ein paar Zitate aus einem Krone-Leserbrief. Die folgende Zuschrift erschien letzten Donnerstag in der Kronen Zeitung, zu einem harmlosen Thema, eigentlich. Extra grau hinterlegt, mit Foto als Blickfang und Rahmen drum rum. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frage: Wie kriegt man m&#246;glichst schnell einen &#220;berblick &#252;ber das Spektrum rechtsradikaler, revisionistischer<sup><a href="http://blog.bassena.org/2008/12/14/das-frrreie-worrrt-der-kronen-zeitung/#footnote_0_657" id="identifier_0_657" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Revisionismus: Der Versuch, die Geschichte umzudeuten (zB Leugnung/Relativierung des Holocausts">1</a>)</sup> und neonazistischer Seiten im deutschsprachigen Internet? Man googelt einfach ein paar Zitate aus einem Krone-Leserbrief.</strong></p>
<p>Die folgende Zuschrift erschien letzten Donnerstag in der Kronen Zeitung, zu einem harmlosen Thema, eigentlich. Extra grau hinterlegt, mit Foto als Blickfang und Rahmen drum rum. Eine besondere Auszeichnung im &#8222;freien Wort&#8220; und Hinweis, dass Herausgeber und Redaktion diesen Brief wohl f&#252;r besonders lesenswert halten:</p>
<blockquote>
<h3>Verhindert Internet Kriege?</h3>
<p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/12/krone_das_freie_wort_frei_nach_david_irving.jpg" class="floatbox" rev="group:657" title="Kronen Zeitung, Do. 11. Dez. 2008, S. 30"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/12/krone_das_freie_wort_frei_nach_david_irving.thumbnail.jpg" alt="Kronen Zeitung, Do. 11. Dez. 2008, S. 30" align="right" /></a></p>
<p>&#8222;[&#8230;] H&#228;tte Internet nach dem f&#252;r Deutschland verlorenen Krieg den sinnlosen Mord an 500.000 Fl&#252;chtlingen, Alten, Frauen und Kindern in Dresden verhindern k&#246;nnen? Wohl kaum, denn Sir Winston Churchill h&#228;tte den Befehl, &#8222;die Fl&#252;chtlinge aus dem Osten in Dresden zu braten&#8220;, auch ausgegeben, wenn es damals schon Internet gegeben h&#228;tte [&#8230;]&#8220;</p>
<p align="right">(Quelle: Kronen Zeitung, 11. 12. 2008, S. 30)</p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Eins vorweg: die Angriffe auf Dresden und andere St&#228;dte waren verheerend und eine derartige Fl&#228;chenbombardierung der Zivilbev&#246;lkerung w&#252;rde heute zu Recht als Kriegsverbrechen eingestuft. Allerdings sprechen seri&#246;se Quellen von <a href="http://www.mdr.de/sachsen/5809338.html" title="Historikerkommission legt Bericht vor. Experten: 25.000 Luftkriegstote in Dresden">etwa 25.000</a> Opfern in Dresden. Immer noch viel zu viele, aber nicht ann&#228;hernd die vom Leserbriefschreiber behauptete halbe Million. Wo kommt so eine Zahl her? Nun, <a href="http://www.google.at/search?q=Dresden+500.000+Opfer" title="Google-Suche: Dresden 500.000 Opfer">fragen</a> wir Google.</p>
<h3>Einmal Irving</h3>
<p>Gleich der erste Link f&#252;hrt auf eine Propagandaseite, die von Google Deutschland sogar ausgeblendet werden muss und daher nur bei google.at aufscheint. Diesen M&#252;ll sollte man sich aber sowieso lieber sparen. Interessanter ist <a href="http://www.h-ref.de/abc/index.php" title="Holocaust-Referenz - Argumente gegen Auschwitz-Leugner.">diese Seite</a>, die sehr &#252;bersichtlich Aufschluss dar&#252;ber gibt, woher die Zahl im Krone-Leserbrief stammen k&#246;nnte:</p>
<blockquote>
<h3>Zahlenangaben &#8211; Dresden, alliierte Luftangriffe</h3>
<ul>
<li>135.00 Opfer<br />
Diese Zahl geht auf <a href="http://www.h-ref.de/personen/irving-david/irving-dresden.php" title="David Irving: Alliierte Bombenangriffe auf Dresden" class="intern">David Irving</a> zur&#252;ck.</li>
<li>202.040 Opfer<br />
Diese Zahl wurde von <span class="intern">David Irving</span> verbreitet. Sie beruht auf einem gef&#228;lschten Polizeibericht von 1945. [Die Nazis hatten einfach an jede Zahl eine Null angef&#252;gt; Anm.]</li>
<li>250.000 bis 500.000 Opfer<br />
Diese Zahlen tauchen in diversen rechtsextremen Publikationen auf und haben meist keinerlei dokumentarische Grundlage oder gehen auf die gef&#228;lschte Zahl von 202.040 Opfern zur&#252;ck.</li>
</ul>
<p align="right"><a href="http://www.h-ref.de/abc/index.php" class="more-link2" title="Holocaust-Referenz - Argumente gegen Auschwitz-Leugner.">Quelle »</a></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Irving ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Irving" title="Wikipedia: David Irving">verurteilter</a> Holocaust-Leugner und -Relativierer. Tja, und so f&#252;hrt die Frage nach der Herkunft dieser schauerlichen Zahlen auch gleich unmittelbar zu ihrem Zweck.</p>
<h3>Zweimal Irving</h3>
<p>Wir erinnern uns, Herr P. aus S. schrieb auch noch, Churchill habe den Befehl gegeben, &#8222;die Fl&#252;chtlinge aus dem Osten in Dresden zu braten&#8220;.</p>
<p>Die Anf&#252;hrungszeichen deuten auf ein Zitat hin. Aber wie authentisch ist es? Kann Google hier noch mal weiter helfen?</p>
<p>Es kann. Doch was hier als <a href="http://www.google.at/search?q=churchill+fl%FCchtlinge+braten" title="Google-Suche: Churchill Fl&#252;chtlinge braten">Suchergebnis</a> kommt, l&#228;sst sich am besten wie eingangs beschreiben: als buntes Spektrum neonazistischer, revisionistischer und rechtsextremer &#8222;Heimseiten&#8220;. Es ist wirklich &#8211; und das hat man selten &#8211; praktisch keine &#8222;normale&#8220; Seite im Suchergebnis dabei.</p>
<p>Daf&#252;r wimmelt es vor seltsamen keltischen Runen (die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hakenkreuz" title="Wikipedia: Hakenkreuz">Swastika</a> ist ja verboten), zwanghaft eingedeutschten Begriffen, Judenfeindlichkeit und Geschichtsverdrehungen. Von &#8222;Dresden-Holocaust&#8220; ist hier zB die Rede und man kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass Churchill fast der schlimmere Hitler war, in den Augen dieser Menschen.</p>
<p>Und die Quelle f&#252;r das angebliche Zitat finden wir auch &#8211; es ist immer dieselbe:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Der britische Zeitgeschichtler David Irving zitierte am 13. Februar 1990 anl&#228;&#223;lich eines Vortrags zum 45. Jahrestag der Vernichtung von Dresden im Dresdner Kulturpalast den Kriegsverbrecher Churchill: &#8222;Ich m&#246;chte keine Vorschl&#228;ge haben, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerst&#246;ren k&#246;nnen, ich m&#246;chte Vorschl&#228;ge haben, wie wir 600.000 Fl&#252;chtlinge aus Breslau in Dresden braten k&#246;nnen.&#8220;</p>
<p align="right">(Quelle: suche selbst, wer unbedingt mag)</p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Hm, einmal Irving als m&#246;gliche Quelle in einem Krone-Leserbrief, das kann auch ein ungl&#252;cklicher Zufall sein. Aber zweimal Irving&#8230;?</p>
<p>Die Ecke, aus der das Gedankengut des Briefes kommt, ist mangels alternativer Quellen jedenfalls klar. Aber man musste auch schon vorher kein Geschichtsexperte sein, um bei den im Brief gezeichneten Bildern ins Gr&#252;beln zu kommen.</p>
<h3>Und Dichand?</h3>
<p>Der ver&#246;ffentlicht diese revisionistische Propaganda, die sich ins dunkelbraunste rechte Eck zur&#252;ckf&#252;hren l&#228;sst, nicht nur kommentarlos, er und seine Redaktion finden den Brief auch noch so toll, dass sie ihn optisch sogar besonders hervorheben, auf ihrer Krone-Leserbriefseite.</p>
<p>Bei so viel Geschichtsbewusstsein ist es wirklich gut, dass wir in &#214;sterreich ein Verbotsgesetz haben. So bleibt uns zumindest das &#196;rgste erspart, im &#8222;freien Wort&#8220; der Krone.</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p><strong>Update 20:49 Uhr:</strong><br />
Eben sehe ich nebenan <a href="http://www.krone-blog.at/index.php?/archives/1269-Gutmenschen-und-Untermenschen.html" title="Krone-Blog: Gutmenschen und Untermenschen">im Krone-Blog</a>, dass im frrreien Worrrt bereits ungeniert &#252;ber &#8222;Untermenschen&#8220; fabuliert werden darf.  Ich war wohl zu optimistisch, was das Ersparen betrifft&#8230; :-(</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_657" class="footnote">Revisionismus: Der Versuch, die Geschichte umzudeuten (zB Leugnung/Relativierung des Holocausts</li></ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Linz nach Graz &#8211; Bahn fahren wie 1965</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/06/02/von-linz-nach-graz-bahn-fahren-wie-1965/</link>
		<comments>http://blog.bassena.org/2008/06/02/von-linz-nach-graz-bahn-fahren-wie-1965/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 07:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Heiteres, Kurioses & Jenseitiges]]></category>
		<category><![CDATA[Technisches]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende hatte ich das zweifelhafte Vergn&#252;gen einer Fahrt im IC auf der Pyhrnstrecke Linz-Graz. Habt ihr den Haken eben bemerkt? Ich schrieb , nicht . Nat&#252;rlich sind beide von den &#214;BB, dennoch sollte man auf diese vermeintliche Kleinigkeit achten. Der Unterschied f&#252;r den Kunden ist n&#228;mlich gewaltig: Ca. 40 Jahre Eisenbahngeschichte! Ich bin nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieses Wochenende hatte ich das zweifelhafte Vergn&#252;gen einer Fahrt im IC auf der Pyhrnstrecke Linz-Graz. Habt ihr den Haken eben bemerkt? Ich schrieb <img style="padding: 0pt;" title="InterCity" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/ic_symbol.gif" alt="InterCity" />, nicht <img style="padding: 0pt;" title="&#214;BB InterCity" src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_ic_symbol.gif" alt="&#214;BB InterCity" />. Nat&#252;rlich sind beide von den &#214;BB, dennoch sollte man auf diese vermeintliche Kleinigkeit achten. Der Unterschied f&#252;r den Kunden ist n&#228;mlich gewaltig: Ca. 40 Jahre Eisenbahngeschichte!</strong></p>
<p>Ich bin nat&#252;rlich auch drauf reingefallen. Das ist wohl auch der Sinn dieser kleinen, fiesen Marketing-Finte: F&#252;r Uneingeweihte so tun, als w&#228;ren alle InterCity auf ungef&#228;hr dem selben Niveau. Unterscheiden sich ja nur in dem selbstverst&#228;ndlich wirkenden Zusatz &#8222;&#214;BB&#8220;, der kaum den Verdacht erweckt, in Wahrheit eine v&#246;llig andere Zug-Gattung zu bezeichnen.</p>
<p>Selbst die Beschreibung der <a title="&#214;BB Homepage: Zugkategorien" href="http://www.oebb.at/pv/de/Rund_ums_Reisen/Zugkategorien/index.jsp">Zugkategorien</a> auf der &#214;BB-Homepage l&#228;sst nicht ansatzweise erahnen, wie gro&#223; der Unterschied in der Realit&#228;t ist. Hier der &#8222;&#214;BB IC&#8220;:</p>
<blockquote style="font-size: 0.9em;"><p><strong>H&#246;chste Qualit&#228;t in Ausstattung und Service:<br />
&#214;BB EC/IC 2. Klasse</strong></p>
<ul>
<li>elegante Sitzgarnituren in edlem Design</li>
<li>verbesserter Handyempfang durch spezielle Verglasung</li>
<li>ausschlie&#223;lich klimatisierte Z&#252;ge</li>
<li>Stromanschluss f&#252;r Laptops oder andere elektronische Ger&#228;te</li>
</ul>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Der &#214;BB IC bietet die selbe komfortable Ausstattung wie der &#214;BB EC mit dem Unterschied, dass kein Speisewagen mitgef&#252;hrt wird und Ihre Betreuung im &#214;BB IC durch ein mobiles Bordservice erfolgt.</p>
<p>Quelle: <a title="&#214;BB Homepage: Erkl&#228;rung der Zugkategorien &#214;BB EC/IC" href="http://www.oebb.at/pv/de/Rund_ums_Reisen/Zugkategorien/OeBB_EuroCity_und_OeBB_InterCity/index.jsp">&#214;BB »</a></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Als regelm&#228;&#223;ig Reisender auf der Westbahnstrecke kann ich das best&#228;tigen. Die &#8222;&#214;BB IC&#8220; sind absolut auf der H&#246;he der Zeit und auf langen Fahrten meist angenehmer, entspannender und schneller als das Auto.</p>
<p>Und das ist laut &#214;BB der &#8222;IC&#8220; (ohne &#8222;&#214;BB&#8220; vorne dran):</p>
<blockquote style="font-size: 0.9em;"><p><strong>InterCity<br />
</strong>Auch in den InterCitys, den nationalen Taktz&#252;gen zwischen den gro&#223;en St&#228;dten und Touristikzentren, genie&#223;en Sie erstklassigen Komfort.</p>
<p>Quelle: <a title="&#214;BB Homepage: Erkl&#228;rung der Zugkategorien &#214;BB EC/IC" href="http://www.oebb.at/pv/de/Rund_ums_Reisen/Zugkategorien/OeBB_EuroCity_und_OeBB_InterCity/index.jsp">&#214;BB »</a></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Hmmm, etwas einsilbig, findet ihr nicht auch? Ich denke, diese Beschreibung w&#228;re noch ausbauf&#228;hig. Liebe &#214;BB, wie w&#228;r&#8217;s, wenn wir sie um ein paar Eindr&#252;cke von meiner (hoffentlich) letzten Fahrt auf der Pyhrnbahn erg&#228;nzen:</p>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;">
<h3>InterCity</h3>
<p><a title="Genie&#223;en Sie das Flair l&#228;ngst vergangener Zeiten. In unseren historischen Eisenbahngarnituren aus den 60er Jahren..." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 Garnitur" align="left" /></a></p>
<p><strong>Genie&#223;en Sie das Flair l&#228;ngst vergangener Zeiten. In unseren historischen Eisenbahngarnituren aus den 60er Jahren&#8230;</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a style="clear: both;" title="k&#246;nnen Sie sich noch mal so richtig zur&#252;ckversetzen lassen..." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_gang.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_gang.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Gang" align="right" /></a></p>
<p><strong>k&#246;nnen Sie sich noch mal so richtig zur&#252;ckversetzen lassen&#8230;</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a style="clear: both;" title="in eine Zeit, in der noch nicht Stress und Hektik den Alltag bestimmten. Selbstverst&#228;ndlich m&#252;ssen Sie dennoch auf keinerlei Komfort verzichten." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_fensterplatz.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_fensterplatz.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Fensterplatz" align="left" /></a></p>
<p><strong>in eine Zeit, in der noch nicht Stress und Hektik den Alltag bestimmten. </strong></p>
<p><strong>Selbstverst&#228;ndlich m&#252;ssen Sie dennoch auf keinerlei Komfort verzichten.</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a title="Ablagen f&#252;r Notebooks und modernste Multimediager&#228;te sind ebenso selbstverst&#228;ndlich, wie..." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_ausziehtisch.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_ausziehtisch.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Ausziehtisch" align="right" /></a></p>
<p><strong>Ablagen f&#252;r Notebooks und modernste Multimediager&#228;te sind ebenso selbstverst&#228;ndlich, wie&#8230;</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a title="eine CO2-neutrale Klimaanlage mit integriertem UV-Sonnenschutz in jedem Abteil." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_vorhang.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_vorhang.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Vorhang" align="left" /></a></p>
<p><strong>eine CO2-neutrale Klimaanlage mit integriertem UV-Sonnenschutz in jedem Abteil.</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a title="Mit etwas Geschick k&#246;nnen Sie sogar Ihre elektronischen Ger&#228;te an unser Bordnetz anschlie&#223;en." href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_schalter.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_schalter.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Schalter f&#252;r Licht und Lautsprecher" align="right" /></a></p>
<p><strong>Mit etwas Geschick k&#246;nnen Sie sogar Ihre elektronischen Ger&#228;te an unser Bordnetz anschlie&#223;en.</strong></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<blockquote style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"><p><a title="Und liebevolle Gestaltung bis ins kleinste historische Detail, l&#228;sst Ihre Reise zum unvergesslichen Erlebnis werden. Also, warten Sie nicht l&#228;nger! Besuchen Sie uns in einem der &#214;BB-Reisecenter und buchen Sie Ihre Reise von gestern, zu Preisen von morgen. Wir freuen uns auf Sie!" href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_haken.jpg" class="floatbox" rev="group:523"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/06/oebb_4010_haken.thumbnail.jpg" alt="&#214;BB 4010 – Kleiderhaken" align="left" /></a></p>
<p><strong>Und liebevolle Gestaltung bis ins kleinste historische Detail, l&#228;sst Ihre Reise zum unvergesslichen Erlebnis werden.<br />
</strong></p>
<p style="clear: both;">
<p style="clear: both;"><strong>Also, warten Sie nicht l&#228;nger! Besuchen Sie uns in einem der &#214;BB-Servicecenter und buchen Sie Ihre Reise von gestern, zu Preisen von morgen. </strong></p>
<p style="clear: both;"><strong>Wir freuen uns auf Sie!</strong></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<h3 style="clear: both;">Zukunft am Zug?</h3>
<p>Ja, was da zwischen Linz und Graz verkehrt ist tats&#228;chlich eine historische <a title="Wikipedia: &#214;BB 4010" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96BB_4010">4010er Garnitur</a>. Diese Baureihe wurde laut Wikipedia bei den &#214;BB zwischen 1965 und 1978 in Dienst gestellt.</p>
<p>Immerhin wurden diese Z&#252;ge in den 90ern &#8222;modernisiert&#8220; und bieten nun folgende zeitgem&#228;&#223;e Annehmlichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Kein Strom</strong><br />
Als ich den <span style="text-decoration: line-through;">Zugbegleiter</span> Schaffner nach einem Waggon mit Steckdose fragte, sah er mich kurz an, als w&#228;re ich ein Zeitreisender aus der Zukunft.</li>
<li><strong>Kein Klima</strong><br />
O-Ton Schaffner: &#8222;Es gibt schon einen klimatisierten Waggon, aber dort ist es hei&#223;er als hier, weil die Anlage zu wenig k&#252;hlt und die Fenster ja nicht aufgehen.&#8220; Wenige Minuten sp&#228;ter sah ich seine Aussage best&#228;tigt. Reisende wanderten durch die G&#228;nge und suchten unter Abgabe tlw. nicht zitierf&#228;higer Unmuts&#228;u&#223;erungen einen neuen Sitzplatz. Sie hatten vergeblich gehofft, die Klimaanlage w&#252;rde nach Abfahrt des Zuges &#8222;anspringen&#8220;.</li>
<li><strong>Kein Service</strong><br />
Okay, der mobile Bordservice nervt meistens eh nur.</li>
<li><strong>Polsterm&#246;bel aus Gro&#223;mutters Zeiten</strong><br />
die nach sp&#228;testens zwei Stunden Fahrt deutlich sp&#252;ren lassen, dass eine konvexe Sitzw&#246;lbung nicht dem Ges&#228;&#223;-Design eines Reisenden auf unserem Planeten entspricht.</li>
<li><strong>Eine sagenhafte Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h</strong><br />
Damit um &#252;ber eine Stunde l&#228;ngere Fahrzeit von Linz nach Graz als mit dem Auto. Ein Gutes hat&#8217;s: Die Gefahr eines Deliriums Furiosum<sup><a href="http://blog.bassena.org/2008/06/02/von-linz-nach-graz-bahn-fahren-wie-1965/#footnote_0_523" id="identifier_0_523" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Begriff aus einem historisch umstrittenen med. Gutachten zur Einf&amp;#252;hrung der Eisenbahn im Jahre 1835: &amp;#8222;Ortsver&amp;#228;nderungen mittels irgend einer Art von Dampfmaschine sollten im Interesse der &amp;#246;ffentlichen Gesundheit verboten sein. Die raschen Bewegungen k&amp;#246;nnen nicht verfehlen, bei den Passagieren die geistige Unruhe, &amp;#8218;delirium furiosum&amp;#8216; genannt, hervorzurufen. Selbst zugegeben, dass Reisende sich freiwillig der Gefahr aussetzen, muss der Staat wenigstens die Zuschauer besch&amp;#252;tzen, denn der Anblick einer Lokomotive, die in voller Schnelligkeit dahinrast, gen&amp;#252;gt, um diese schreckliche Krankheit zu erzeugen. Es ist daher unumg&amp;#228;nglich n&amp;#246;tig, dass eine L&amp;#228;rmschutzwand Schranke, wenigstens sechs Fu&amp;#223; hoch, auf beiden Seiten der Bahn errichtet werde.&amp;#8220;">1</a>)</sup> d&#252;rfte sich in Grenzen halten.</li>
</ul>
<p>Tja, &#8222;Zukunft <strong>am</strong> Zug&#8220; lautet der &#214;BB-Werbeclaim. Von &#8222;<strong>im</strong>&#8220; war nie die Rede.</p>
<h3>Reisen 2. Klasse</h3>
<p>Richtig verarscht f&#252;hlt man sich aber erst, wenn man auf so einer Nostalgiefahrt Richtung Graz hin und wieder nach rechts aus dem Fenster blickt. Da hat man, den Berg hoch, oft einen wundersch&#246;nen Blick auf die mit Milliardenaufwand neu gebaute Pyhrnautobahn. Eine moderne, komfortable Hochgeschwindigkeitsstrecke f&#252;r den erd&#246;lgetriebenen Individualverkehr. Mit unz&#228;hligen Br&#252;cken, Tunnels, Unterflurtrassen. Kein Aufwand war hier zu hoch, um jede &#252;berfl&#252;ssige Fahrminute zu eliminieren und die Strecke an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen.</p>
<p>Das Traurige: Selbst wenn man heute noch anfinge, w&#252;rden wohl an die 20 Jahre vergehen, bevor man &#252;ber die Bahn dasselbe sagen k&#246;nnte. Kein Wunder, dass die meisten Menschen lieber in den sauren Apfel steigender Benzinpreise bei&#223;en. Der &#246;ffentliche Verkehr ist hier zum Notnagel f&#252;r Randgruppen verkommen, die keine andere Wahl haben. Aber er ist Lichtjahre davon entfernt, eine konkurrenzf&#228;hige Alternative zu sein, auf die man gerne und freiwillig umsteigt.</p>
<p>Auf die Pyhrnbahn umsteigen werde auch ich nie mehr. Jedenfalls nicht freiwillig. <span style="text-decoration: line-through;">500 Schilling</span> 35 Euro sind mir schlicht zuviel f&#252;r diese Form des Zeitreisens. Die n&#228;chste Fahrt nach Graz findet wieder mit dem Auto statt, wenn es sich mit Freunden nur irgendwie einrichten l&#228;sst.</p>
<p>Und hin und wieder werde ich dann, oben auf der Autobahn, in Gedanken mal hinunterschaun, auf die armen Reisenden da unten, im Jahre 1965.</p>
<div style="clear: both; margin-top: 2em; color: #777;">_________</div><div style="font-family: Arial, Helvetica, Sans-Serif; font-size: 0.9em; line-height: 1.5em; color: #777"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_523" class="footnote">Begriff aus einem <a title="Die Legende von der Eisenbahnkrankheit" href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_07/eisenbahnkrankheit/eisenbahnkrankheit.html">historisch umstrittenen</a> med. Gutachten zur Einf&#252;hrung der Eisenbahn im Jahre 1835: &#8222;Ortsver&#228;nderungen mittels irgend einer Art von Dampfmaschine sollten im Interesse der &#246;ffentlichen Gesundheit verboten sein. Die raschen Bewegungen k&#246;nnen nicht verfehlen, bei den Passagieren die geistige Unruhe, &#8218;delirium furiosum&#8216; genannt, hervorzurufen. Selbst zugegeben, dass Reisende sich freiwillig der Gefahr aussetzen, muss der Staat wenigstens die Zuschauer besch&#252;tzen, denn der Anblick einer Lokomotive, die in voller Schnelligkeit dahinrast, gen&#252;gt, um diese schreckliche Krankheit zu erzeugen. Es ist daher unumg&#228;nglich n&#246;tig, dass eine <span style="text-decoration: line-through;">L&#228;rmschutzwand</span> Schranke, wenigstens sechs Fu&#223; hoch, auf beiden Seiten der Bahn errichtet werde.&#8220;</li></ol></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die &#8222;Mitte&#8220; der Kronenzeitung</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2008/03/15/die-mitte-der-kronenzeitung/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 22:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Kronenzeitung vom 13. M&#228;rz 2008: &#8222;Ma diskutiert jetzt, ob &#214;sterreich T&#228;ter oder Opfer war. Die Antwort is, es hat beides gebn: auf der einen Seitn Hitler-Fans und Antisemiten, auf der anderen todesmutige Widerstandsk&#228;mpfer und Leut, die Juden bei sich versteckt ham. Die Wahrheit liegt halt wia so oft in der Mittn!&#8220; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus der Kronenzeitung vom 13. M&#228;rz 2008:</strong></p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/03/mitte.jpg" class="floatbox" rev="group:435" title="„Herr Strudl“, Kronenzeitung 13.3.2008"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2008/03/mitte.thumbnail.jpg" alt="„Herr Strudl“, Kronenzeitung 13.3.2008" align="left" /></a></p>
<p><small style="color: black">&#8222;Ma diskutiert jetzt, ob &#214;sterreich T&#228;ter oder Opfer war. Die Antwort is, es hat beides gebn: auf der einen Seitn Hitler-Fans und Antisemiten, auf der anderen todesmutige Widerstandsk&#228;mpfer und Leut, die Juden bei sich versteckt ham. Die Wahrheit liegt halt wia so oft in der Mittn!&#8220;</small>
</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo waren Sie zwischen 19:38 und 19:45?</title>
		<link>http://blog.bassena.org/2007/09/22/wo-waren-sie-zwischen-1938-und-1945/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 14:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant, das Neue Volksblatt ist nun rein zuf&#228;llig auch auf Wasser in der Tundra gesto&#223;en ;-) Apropos Volksblatt: Wurde das nun &#8230; &#8222;1938 von den Nationalsozialisten eingestellt und 1945 wiedergegr&#252;ndet&#8220;&#160; wie&#8217;s sinngem&#228;&#223; in der Wikipedia steht, oder &#8230; &#8222;1938 von den Nationalsozialisten &#252;bernommen, ab Juli 1938 als Volksstimme weitergef&#252;hrt und 1945 wiedergegr&#252;ndet&#8220;&#160; wie&#8217;s sinngem&#228;&#223; im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/09/perd.gif" alt="Nur das Pferd war Zeuge (Foto: http://www.flickr.com/photos/sugeo/466529196/)" title="Nur das Pferd war Zeuge (Foto: http://www.flickr.com/photos/sugeo/466529196/)" align="left" /></p>
<p>Interessant, das <em>Neue Volksblatt</em> ist nun rein zuf&#228;llig <a href="/2007/09/21/ihre-unterschrift-sichert-unser-wasser/">auch</a> auf <a href="http://www.volksblatt.at/index.php?id=24391&amp;MP=61-9395" title="Rotes Parteibegehren zum Schutz der russischen Tundra">Wasser in der Tundra</a> gesto&#223;en ;-)</p>
<p>Apropos Volksblatt:<br />
Wurde das nun &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;1938 von den Nationalsozialisten eingestellt und 1945 wiedergegr&#252;ndet&#8220;</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>wie&#8217;s sinngem&#228;&#223; in der Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Volksblatt">steht</a>, oder &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;1938 von den Nationalsozialisten &#252;bernommen, ab Juli 1938 als <em>Volksstimme</em> weitergef&#252;hrt und 1945  wiedergegr&#252;ndet&#8220;</p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>wie&#8217;s sinngem&#228;&#223; im &#246;sterreichischen Kulturinformationssystem AEIOU <a href="http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.n/n384353.htm">steht</a>?</p>
<p>Interessanterweise stand letztere Version ja auch mal in der Wikipedia:</p>
<blockquote><p><a href="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/09/volksblatt_vorher_nachher.gif" class="floatbox" rev="group:88" title="Wikipedia-Artikel zum Volksblatt (vorher/nachher)"><img src="http://blog.bassena.org/wp-content/uploads/2007/09/volksblatt_vorher_nachher.thumbnail.gif" alt="Wikipedia-Artikel zum Volksblatt (vorher/nachher)" align="left" /></a></p>
<p style="clear: both"><small>Wikipedia-Artikel (<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Neues_Volksblatt&amp;diff=next&amp;oldid=25692359">vorher/nachher</a>)</small></p>
<p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>Nun, gehen wir mal davon aus, dass die redigierte Wikipedia-Version, die korrekte ist. Die Person, die die Zeit zwischen 1938 und 45 gel&#246;scht hat, sollte es ja wirklich wissen. Stammt sie doch <a href="http://wikiscanner.virgil.gr/f_DE.php?ip1=212.33.34.0-255&amp;ip2=&amp;ip3=&amp;ip4=">laut Wikiscanner</a> aus der gleichen IP-Ecke wie jener anonyme Autor, der auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Hutter">diesen Artikel</a> zu einer Person der Zeitgeschichte in der Wikipedia angelegt hat, und seither &#228;u&#223;erst r&#252;hrig pflegt. Dort hei&#223;t es unter anderem:</p>
<blockquote><p>&#8222;seither arbeitet er [&#8230;] bei der &#246;sterreichischen Tageszeitung <em>Neues Volksblatt&#8220;</em></p><p style="height:0; clear:both; clear:all">&nbsp;</p></blockquote>
<p>ha|ns</p>
<p><small>PS: Ja ja, immer voll zwischen die St&#252;hle &#8211; aber da sitz ich gut *g*</small></p>
]]></content:encoded>
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